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Seehäfen brauchen Anbindung. WZ vom 08.02.2012

Seehäfen brauchen Anbindung. WZ vom 08.02.2012

Seehäfen brauchen Anbindung
Brunsbüttel/Berlin/sh:z

Der Ausbau der Seehafenhinterlandanbindungen sowie des Nord-Ostsee-Kanals und die Weiterentwicklung des Bereichs Offshore-Windenergie standen gestern im Mittelpunkt des maritimen Frühstücks in Berlin. Eingeladen hatten die IHK Schleswig-Holstein und der GesamtverbandSchleswig-Holsteinischer Häfen.


Gastrednerin war die schleswig-holsteinische
Wirtschafts- und Verkehrsstaatssekretärin Dr. Tamara Zieschang. Durch
den Neubau einer fünften Schleusenkammer in Brunsbüttel werde die
Wettbewerbsfähigkeit der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der
Welt langfristig gesichert. Dies trage zu einer erheblichen Stärkung des
Hamburger Hafens und damit der gesamten Region bei. Zieschang dankte
den anwesenden Bundestagsabgeordneten für ihre Unterstützung bei der
Finanzierung des Schleusenprojekts.


Mit Blick auf die Zukunftsperspektiven der maritimen Wirtschaft hob sie das große Potenzial der Offshore-Windenergie hervor: Dies sei eine große logistische Herausforderung für die Häfen, biete aber viele Chancen.


Peter Michael Stein, Hauptgeschäftsführer der IHK Schleswig-Holstein, sowie Frank Schnabel, Vorstandsvorsitzender des Gesamtverbandes Schleswig-Holsteinischer Häfen, forderten eine zielgerichtete Weiterentwicklung der Seehäfen und ihrer Hinterlandanbindungen.


Ihrer Bedeutung könnten die Häfen jedoch nur dann auf Dauer gerecht
werden, wenn nachhaltig in ihre Entwicklung investiert und zudem die
verkehrliche Erreichbarkeit der Seehäfen verbessert werde, so Schnabel.
Peter Michael Stein hob in diesem Zusammenhang die Bedeutung der A 20
hervor: „Der durchgängige Ausbau mit fester Elbquerung bei Glückstadt
ist das wichtigste überregionale Infrastrukturprojekt für Schleswig-Holstein.“