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Feueralarm im Kraftwerk Moorburg. WZ vom 30.09.2013

Feueralarm im Kraftwerk Moorburg. WZ vom 30.09.2013





Feueralarm in Kraftwerk und Raffinerie



Hamburg /lno



Zwei
Großeinsätze in Hamburg-Moorburg haben die Feuerwehr am Wochenende auf Trab
gehalten. Seit Freitag wurde im Kohlebunker des neuen Kraftwerks in
Hamburg-Moorburg ein „Hot Spot“ vermutet, also eine Stelle, an der Kohle heiß
geworden ist. Die Einsatzkräfte seien gestern noch nicht bis zu diesem Punkt
vorgedrungen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Um zu verhindern, dass ein Brand
ausbricht, wurde Kohle umgeschichtet. In dem Lager hatten sich nach Angaben von
Betreiber Vattenfall etwa 50 000 Tonnen Kohle befunden; die Feuerwehr
sprach von 70 000 Tonnen. Die abgelöschte Kohle soll auf ein Schiff geladen
und nach Brunsbüttel gebracht werden, die noch verwendbare im Kraftwerk
bleiben. Temperatur und Kohlenmonoxid-Konzentration waren konstant auf
unkritischem Niveau. Nach Angaben der Feuerwehr bestand keine Gefahr für Umwelt
und Bevölkerung. Zwischenzeitlich hatte es am Sonnabend zudem in einer
Raffinerie gebrannt, nur rund drei Kilometer vom Kraftwerk entfernt. In der
Entschwefelungsanlage habe es eine Explosion gegeben, danach habe der Turm der
Anlage in Flammen gestanden, sagte ein Feuerwehrsprecher. Rund 70 Löschkräfte
waren mit neun Wasserwerfern im Einsatz, um das Feuer zu bekämpfen. Die
Löscharbeiten waren am frühen Samstagmorgen wieder beendet. Das Feuer in der
Raffinerie und der Brand im Kraftwerk hätten nichts miteinander zu tun, betonte
der Sprecher.






Re: Feueralarm im Kraftwerk Moorburg. WZ vom 30.09.2013

WZ vom 01.10.2013:

Überhitzte Kohle noch immer nicht gelöscht
Hamburg /lno

Neue Probleme in den Kohlebunkern des neuen Kraftwerks in Hamburg-Moorburg:
Im Lager 1 ist gestern ein weiterer „Hot Spot“ entdeckt worden. Er
wurde laut Vattenfall gekühlt. Unterdessen werden aus dem Lager 2 rund
50 000 Tonnen Kohle abtransportiert und mit Binnenschiffen zum
Heizkraftwerk in Wedel transportiert. Vattenfall schätzt, dass die
Feuerwehr erst in drei bis vier Tagen zu der kritischen Stelle
vordringen und dort ablöschen kann.