Dilla´s & Eva´s grenzwissenschaftl. & polit. Forum - Grenzwissenschaften allgemein

Die mysteriöse Substanz von Kivalina

Die mysteriöse Substanz von Kivalina

Hallo @ll,

unter "Ufos, Himmelsphänomene, Korkreise 2011" --> "Zusammenhänge ....?" erwähnte ich, dass am 3.8. d. J. im Inuitdorf Kivalina/ Alaska eine orangefarbene Substanz entdeckt wurde. Diese Substanz befand sich auf Dächern und in den Regentonnen, in denen die Inuit Regenwasser als Trinkwasservorrat sammeln. Regen spülte die Substanz auch in eine nahe gelegene Lagune. Dort sind inzwischen die ersten Fische gestorben.

Wissenschaftler haben die Substanz jetzt untersucht. Die orange, zähflüssige Substanz stellte sich als Millionen mikroskopischer Eier (evtl. auch Embryos) heraus. Allerdings wissen die Forscher immer noch nicht, von welcher Spezies diese Eier (manche Wissenschaftler glauben, dass es sich um Embryos von noch unbekannten Krustentieren handelt) stammen. Sie wissen auch nicht, warum diese Substanz aus der Luft herabregnete. Auch können sie nicht sagen, ob diese Eier giftig sind. Wie erwähnt, ein erstes, kleineres Fischsterben in der Lagune bei Kivalina hat es bereits gegeben. Die dort lebenden Inuit sind sehr besorgt über mögliche Auswirkungen auf die Flora und Fauna durch diese Substanz. Außerdem könnten sie jetzt im Winter Probleme bekommen, da sie ihren Trinkwasservorrat nicht mehr nutzen können - zumindest so lange nicht, bis geklärt ist, ob die Eier für Menschen gefährlich sind. Weitere Untersuchungen der Substanz sollen mehr Klarheit bringen.

Finde das Ganze durchaus besorgniserregend. Es könnte meiner Ansicht nach durchaus einen Zusammenhang mit der Häufung der Meteoritensichtungen der letzten Zeit geben. Es gibt ja die Theorie, dass Meteoriten und Kometen Lebensbausteine zur Erde brachten und dadurch die Entwicklung von Leben hier erst ermöglichten bzw. maßgeblich beeinflussten. Wenn diese Theorie stimmt, bekommen wir es womöglich bald mit einer neuen Spezies zu tun. Gut ist das wahrscheinlich wirklich nicht, wenn man bedenkt, wieviel Schaden sog. "invasive Arten" in der Natur oft anrichten (und die stammen alle von der Erde).

Bin jedenfalls schon gespannt, was hier noch herausgefunden wird und ob die Öffentlichkeit von diesen Ergebnissen erfährt.

Liebe Grüße,
Eva

Ergänzung:
Viel Neues über die Substanz gibt es nicht. Untersuchungen haben ergeben, dass es sich tatsächlich um Eier handelt. Um wessen Eier ist allerdings weiterhin unklar. Favoritisiert wird noch immer ein unbekanntes Krebstier. Die meisten Eier sind abgestorben, so dass auch hier keine genauen Untersuchungen mehr möglich sind. Die Substanz bzw. die Eier scheinen Wasser zu benötigen. An Land blieb von den Eiern (nach Ende der Regenfälle und "Trocknung" des Landes) lediglich ein oranges Pulver übrig. LG Eva


Es ist unglaublich, dass nichts von dem, was man geschichtlich für überholt hielt, wirklich verschwunden ist. Alles ist da, bereit zur Wiederauferstehung. (Jean Boudrillard - Die Illusion des Endes)

Re: Die mysteriöse Substanz von Kivalina

So langsam bekommt dieser Fall meiner Ansicht nach eine frappierende Ähnlichkeit mit dem Roswell-Ufoabsturz. Damals wurde auch erst öffentlich bekannt gegeben, dass es sich um ein (außerirdisches) Ufo handelt, um kurz darauf dementiert und zum "Wetterballon" und noch etwas später zum "Spionageballon" zu werden.

Bei der Aufklärung hier über die mysteriöse Substanz ist es jetzt ähnlich. Gaben Wissenschaftler (siehe Vorbeitrag) der NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) vor einigen Tagen noch bekannt, dass es sich um Eier, evtl. sogar um Embryos, eines noch unbekannten Krustentieres handelt, heißt es jetzt von Wissenschaftlern des Coastal Environmental Health and Biomolecular Research in South Carolina, dass es sich bei dieser Substanz um Sporen eines Pflanzen schädigenden Pilzes handelt. Dieser Pilz wird in den USA umgangssprachlich einfach "Rust" genannt, weil er befallene Pflanzenblätter orangerot färbt. Allerdings soll es sich hier um eine neue Unterart des "Rust" handeln. Der Pilz bzw. seine Sporen soll für Menschen aber vollkommen ungefährlich sein.

Ahja - abgesehen davon, dass ich nicht glaube, dass NOAA-Wissenschaftler Eier nicht von Sporen unterscheiden können, stellt sich doch die Frage, wie diese angeblichen Pilzsporen in so großen Mengen über Nacht ein ganzes Dorf und seine Umgebung befallen können. Sollten sich solche Sporenmengen in der Atmosphäre befinden sehe ich hier durchaus auch ein Gesundheitsrisiko für Menschen. Darüber hinaus sagen auch die Wissenschaftler aus South Carolina, dass diese Sporen ungewöhnlich sind.

Meiner Ansicht nach hört sich das ziemlich nach Dementi und Beruhigungsversuche an. Entweder die Wissenschaftler wissen einfach nicht, was sie hier vor sich haben und wollen bzw. dürfen das nicht zugeben oder aber sie wissen es und dürfen es offiziell nicht bekannt geben; soweit meine persönliche Meinung hierzu.

Liebe Grüße,
Eva

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