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Draco est Todesser et perd sa chère (Harry Potter)

Re: Draco est Todesser et perd sa chère (Harry Potter)

Die Ferien waren vorbei und nun hieß es zurück nach Hogwarts, doch wie würde dieses Schuljahr ohne Dracos Malfoy ablaufen, ging das überhaupt? Für Harry und Blaise stand fest das es gehen würde, seid sie wussten das er ein Todesser war, war Malfoy für die beiden gestorben. Auch Ron und Hermine waren froh das Malfoy endlich weg war und sie sich wieder besser mit Harry verstanden. Zusammen saßen die vier in einem Abteil und plauderten über ihre Ferien, als Pansy plötzlich die Wagontüre öffnete und die vier anstarrte.

„Was zum Henker will die denn hier?“ es kam von allen, nachdem Pansy in der Winkelgasse den Mund nicht aufbekam, war auch sie für die vier gestorben und das spürte sie nun.

„Verpiss dich bloߓ zischte Blaise verärgert und Hermine schnaufte sie nun verachtend an, Harry erhob sich, öffnete ihr die Tür und sagte ruhig und sachlich“ es ist besser du gehst jetzt, du verräterisches Miststück!“

Verwundert und traurig verschwand sie auch wieder, sie konnte doch gar nichts dafür aber sie würde sich schon erklären, notfalls eben schriftlich. Pansy begriff einfach nicht, wie Harry ihr unterstellen konnte sie würde mit drinnen hängen, das tat sich nicht und das wollte sie auch nicht! Was sie wollte, war das Harry und Draco wieder glücklich werden konnten, doch Draco erinnerte sich nicht mehr und Harry schien mit Blaise liiert zu sein. Wie auch immer Pansy gab nicht auf und sie würde die beiden schon wieder zusammenbringen.

„Wie kann sich diese blöde Kuh nur herwagen? Die hat wohl einen Klatscher zu viel abbekommen“ moserte Hermine weiter, Ron nickte zustimmend und Blaise lachte, nur Harry war irgendwie in Gedanken und fragte sich, ob das eben richtig war sie so anzumeckern.

Ohne etwas zu sagen verließ Harry das Abteil, er suchte nach Pansy und wollte mit ihr reden, vielleicht würde sie ihn ja etwas erzählen, wenn sie alleine waren. Langsam bahnte er sich seinen Weg durch den Zug und fand sie schließlich alleine in einem Abteil vor, sie saß am Fenster und allem Anschein nach hatte sie wohl geweint. Naja sanftmütig waren sie nicht zu ihr gewesen, also konnte er es ihr auch nicht übel nehmen, langsam betrat er das Abteil, setzte sich ihr gegenüber und räusperte sich leise.

„Pansy??? Hör mal es tut mir leid, was ich eben zu dir gesagt habe. Ich war nur sauer weil du in der Winkelgasse nichts gesagt oder gemacht hast. Ich versteh einfach nicht warum du so bist wie du bist“ Harry schaute sie sanft an, sie lächelte und wischte sich die Tränen weg, überlegte kurz wie sie anfangen sollte.

„Weißt du Harry…..Draco weiß nichts mehr, er leidet unter Amnesie und sein Vater lügt ihn auch noch eiskalt an. Daher denkt er so komisch über dich, er erinnert sich nicht was ihn mit dir verbunden hat, aber dich scheint das ja auch nicht zu kümmern…..du scheinst glücklich und neu vergeben zu sein“ wums die Ansage hatte gesessen, Harry schaute sie verdattert an… Draco und Amnesie, das würde zumindest seinen Hass erklären, aber nicht das Mal des dunklen Lords.

„Das mit mir und Blaise ist nicht wie mit Draco, wenn du verstehst was ich meine!“ Harry runzelte die Stirn, verdammt nun sprach er auch noch mit Pansy, der Verlobten seines Exfreundes und dann auch noch über ihn und seine Gefühle.

„Wie ist es dann Harry….erklär es mir bitte! Wie kannst du Dray nur so schnell vergessen und etwas Neues anfangen und dann noch mit Dracos besten Freund“ Pansy verstand das alles nicht, sie war ein Mädchen und sowas wie Konkurrenz, im wahrsten Sinne des Wortes.

„Ich liebe Blaise nicht, es ist nur Sex. Versteh doch ich kann einfach nicht mehr, Draco ist in Durmstrang, er leidet an Amnesie und er ist ein Todesser. Soll ich noch mehr erklären?“

"Nein Harry….weiß Blaise das es für dich nur Sex ist? Sei bitte fair zu ihm, er hat das nicht verdient ok?“ jaja aus Pansy sprach wieder einmal Mutter Teresa.

„Nein er weiß es nicht, er ahnt es aber. Ich denke ich wird es ihm heute Abend sagen, danke das du mir zugehört hast“ Harry stand auf und wollte gehen, doch Pansy hielt ihn zurück “Harry …Draco ist nicht freiwillig ein Todesser geworden“ damit verschwand Harry zurück in sein Abteil und nahm Platz neben Blaise.

Re: Draco est Todesser et perd sa chère (Harry Potter)

Einige Stunden waren vergangen, Harry und Blaise hatten sich im Raum der Wünsche verzogen, eine bedrückende Stille lag in der Luft, beide ahnten wohl schon was jetzt folgen würde. Harry musste es ihm sagen es war nur fair und gerecht zugleich. Traurig blickten sich die beiden an, beide wussten dass ihre Liebe niemals echt sein würde, dass es immer nur ein Ersatz wäre und sie sich letztendlich voneinander trennen mussten.

„Blaise es tut mir leid, aber ich kann nicht mit dir zusammen sein. Es wäre fasch und unfair, ich liebe dich nicht, ich kann es also nicht“ Harry versuchte seinen blicken auszuweichen, versuchte sich zu verstecken oder sich ganz weit weg zu wünschen.

„Harry sieh mich an! Ich weiß was in dir vorgeht, du liebst Draco noch immer und kannst nicht verstehen was in dir und in ihm vorgeht. Harry kämpfe, lass nicht alles untergehen, hilf ihm sich zu erinnern. Egal wie, aber gib ihn nicht auf!“ Blaise klopfte ihm beruhigend auf die Schulter, warum nur war er nicht wütend oder gar enttäuscht, warum wollte er das er kämpft?

„Sieh ihn dir doch an Blaise! Er weiß nicht mal mehr dass er mich geliebt hat…er hat mich einfach vergessen und ich könnte schwören, das sein Vater damit auch etwas zutun hat. Warum sonst glaubt er ich wollte ihn umbringen? Was soll ich denn machen… soll ich ihn mit Briefen zu texten?“ himmel warum verstand ihn denn nur keiner?

„Ein Versuch wäre es wert Harry. Schick ihm doch das Bild von euch, vielleicht bringt das was. Ich bin dir nicht böse Harry, ich konnte mir schon denken, dass ich nur eine Art Ersatz war. Du gehörst nun mal zu Dray und er gehört zu dir. Ihr beide seid wie Zwillinge ihr ergänzt euch und eure Liebe ist stark. Kämpfe dafür Harry und versuch ja nicht nochmal meine Gefühle so durcheinander zu bringen verstanden?“ Blaise ließ ihn alleine, nun konnte er sich entscheiden was er wollte und wenn er wollte.

Na super wie sollte er das anstellen, wie sollte er Draco schreiben, ohne Gefahr zu laufen erwischt zu werden. Verdammt, verdammt und nochmal verdammt! Was sollte er nur machen, sollte er heimlich nach Durmstrang und mit ihm reden? Doch was wenn er dort überwacht werden würde? Es war wohl das Beste mit Pansy zu reden, sie war die einzige die jetzt noch helfen konnte, sie war noch immer eine wichtige Person für Draco.

Gut sie war seine Verlobte, aber auch nur weil sie das Theater mitspielte, in Wirklichkeit liebte sie aber Theodor Nott und war alles andere als glücklich über ihre Lage.

Re: Draco est Todesser et perd sa chère (Harry Potter)

Pansy hatte tagelang überlegt, fast bis zu den Herbstferien und endlich kam ihr eine Idee. Doch diese war nicht grad angenehm, weder für sie noch für Harry oder gar für ihren Theo, aber es musste sein. lange hatte sie sich durchgerungen bis alle damit klar kamen und sie den Plan in den Ferien umsetzen konnte, doch so ganz wohl fühlte sie sich bei dem Gedanken nicht. Sie betrog ja nicht nur sich, sie betrog gleich vier Leute und das bereitete ihr kümmer, verdammt warum gab es auch keinen andren Weg?

Harry war bei dem Gedanken auch leicht übel, was wenn es nicht half, wenn es Draco gar umpolen würde? Sein Magen spannte allein schon bei dem Gedanken Draco würde sich einer Frau hingeben und nicht mehr ihm, bei Merlin waren das absurde Gedanken aber sie waren durchaus möglich.

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Die Herbstferien standen an, alle freuten sich, nur Drei hatten Magenschmerzen und Übelkeit wenn sie nur an den besagten Plan dachten, keiner ahnte was darauf hin passieren und was Pansy wiederfahren würde. Leicht angespannt steigen sie in den Zug, hofften das Beste und sprachen nicht ein Wort über die Sache, was doch einige wunderte, denn eigentlich waren die Drei doch sehr gesprächig. Zusammengekauert saßen Blaise, Pansy, Theodor und Harry in einem Abteil, starrten zum Fenster raus und schnauften ab und an mal, aber ansonsten war von allen nichts zu hören.

„Harry wir müssen das jetzt klären, später haben wir dazu keine Gelegenheit mehr. Ich versuche alles damit es nicht zum äußersten kommt…versprochen. Harry bitte, sag doch was“ gab Pansy besorgt an den schwarzhaarigen weiter, doch er bleckte nur zum Fenster raus und nickte stumm.

Was sollte ihr ein nicken helfen, hieß es nun“ ja mach doch“ oder „nein lass es“? Bei Merlin, warum sprach der Gryffindor denn nicht, hatte er etwa einen Schanz verschluckt? Heilige Jungfrau, so konnte und wollte sie nicht vorgehen, Harry litt jetzt schon, wie sollte es werden wenn sie es doch wagen würde?

„Harry ich will das nicht, noch kannst du es stoppen, noch kannst du nein sagen“ versuchte Pansy ihn zu überzeugen, doch er schwieg weiter und blickte erneut zum Fenster, er hatte sie nicht mal angeschaut, er schaute einfach durch sie hindurch und wirkte wie geistesabwesend.

Sein Anblick stimmte sie traurig, spürte sie doch wie sehr er Draco liebte und wie sehr ihn das alles mitnahm. Am liebsten hätte sie laut geschrien, doch es würde sie nicht befreien, es würde sie noch mehr mitreißen und sie würde sich völlig verlieren. Das quietschen des Zuges holte sie zurück ins eigentlich Leben, zurück zum Bahnhof, zurück in ihre Welt voller Kummer und Sorgen. Deprimiert stieg sie aus dem Zug, verabschiedete sich kurz von Blaise, Harry und Theo und machte sich dann zusammen mit ihren Eltern auf den Heimweg.

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Einige Tagen waren vergangen und an diesem hatte Pansy heftige Bauchschmerzen, sie sollte den Rest der Freien bei Draco verbringen und das machte ihr Angst, breitete ihr unsagbare Kopfschmerzen und Übelkeit. Unfreiwillig stieg sie in das Auto ihrer Eltern und verkrampfte sich komplett, als sie langsam die Auffahrt zum Anwesen der Malfoys fuhren. Panik stand ihr im Gesicht geschrieben, sie wollte am liebsten weg, ganz weit weg und nicht nachdenken, doch ihre Mutter schleppte sie unweigerlich die Treppen rauf und schellte die Glocke.

Wie in Ketten gelegt wurde sie ins Haus gezerrt und fand sich im Salon wieder, wo sie überaus freundlich von den Malfoys empfangen wurde. Einzig alleine Narzissa konnte den Schmerz und die Pein des jungen Mädchens verstehen, ging es ihr doch jeden Tag so. Pansy versuchte alles um nicht ängstlich zu wirken, sie blickte zu Draco und ihr wurde schlecht, nicht weil er nicht gut aussah, sondern weil ihr etwas bevorstand was alle verletzte.

Re: Draco est Todesser et perd sa chère (Harry Potter)

Pansy fühlte sich zunehmend unwohler, innerlich schrie sie, blickte sich immer wieder ängstlich um und wollte am liebsten davonlaufen. Warum taten sie ihr das alle an, warum merkte keiner dass sie dies hier alles nicht wollte, dass sie ihren Theo wollte und keinesfalls die frau von Dracos sein wollte. Immer wieder achte sie an Harry, wie er sich jetzt fühlen musste, was er durchmachte und wie sehr er unter den Umständen litt. Draco sah sie an, durchbohrte sie beinah mit seinen Blicken und machte sie nur noch unsicherer, ihm gefiel es wie sie da saß und eingeschüchtert war. Er brauchte keine starke Frau an seiner Seite, er wollte eine die nicht wiedersprach und sich ihm fügte, fast schon war er seinem Vater gleich, hatte dieser doch gute Arbeit geleistet und seinen Sohn komplett umgepolt.

Sie zitterte leicht, ihr Körper bebte, ihre Sinne schwanden und es wurde nicht besser ,als Lucius ihre Sachen in Dracos Zimmer brachte und ihr sagt das sie dort schlafen würde. Panisch sah sie den älteren Mann an, das war doch nicht fair, sie war doch erst 15 und nun sollten sie sich auch noch ein Bett teilen?

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Harry ging es nicht viel besser, er hatte sich in seinem Zimmer verkrochen, blickte immer wieder stumm seine Eule an und blickte betrübt zum Fenster heraus. Er wollte nichts essen, nicht fühlen, nicht denken, alles schien ihm wertlos und fremd zu sein, nicht mal seine Verwandten ahnten was er gerade durchmachte und was er fühlte.

Stumme Tränen liefen seine Wangen runter, er krallte sich in den braunen Vorhängen am Fenster fest und wimmerte leise, warum litt er nur so, warum war alles so hoffnungslos und einsam? Immer mehr Tränen flossen, sein Magen krampfte und Übelkeit machte sich breit, klar denken konnte er schon lange nicht mehr, nicht seid er Draco das letzte mal in der Winkelgasse gesehen und dessen Hass gespürt hatte. Noch nie war sein Herz so verletzt, nie hatte er so gelitten, nie hatte er Zorn oder Eifersucht gespürt, doch diese Gefühle überrannten ihn buchstäblich und ließen ihn völlig verzweifeln.

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Pansy hatte sich mittlerweile im Garten der Malfoys eingefunden, blickte stumm die Rosen und Büsche an, wünschte sich in dem Moment einfach tot umzufallen ,damit wäre ihr Leben beendet und sie wäre frei. Was taten ihr ihre Eltern nur anspürten sie denn nicht wie schlecht es ihr hier ging und warum wollten sie ihre Tochter mit aller Gewalt hier lassen? Verstand denn niemand das sie dies nicht wollte, Herschaftszeiten sollte sie den schreien, sie vor die Hunde werfen oder sich selber den Todesfluch aufhetzen?

Draco grinste sie dreckig an, setzte sich neben sie und brachte sie nur noch mehr in Unruhe, scheinbar hatte er Spaß daran sie fertigt zu machen, sich an ihrer Angst sattzusehen und sie weiter zu quälen. Was war nur aus dem echten Draco geworden, wo war dieser liebe, nette und aufgeschlossene Kerl hin?

„Pansy?“ riss er sie aus ihren Gedanken und blickte sie an, himmel seine Augen waren sehr viel dunkler und sie strahlten puren Hass und Spott aus.

„Was…was…ist? Was…willst…du?“ stotterte sie ängstlich, blickte hilfesuchend zu ihrer Mutter, doch dieser schien ihr nicht zu helfen, sondern versuchte sie noch in seine Nähe zu treiben.

Die beiden liefen in den Familienpark, ließen die Erwachsenen hinter sich und schwiegen lange, ehe endlich Pansy sich traute zu sprechen. Leise rauschten die Bäume im Wind, Vögel zwitscherten ihr Liedchen, alles könnte so schön sein, wenn da nicht diese Sache mit der echten und wahren Liebe zu Harry und Theo wäre.

„Draco wir müssen reden, so geht es nicht weiter…das bist nicht du. Das alles hier ist nicht echt“ fing sie wage an, sie versuchte ruhig zu bleiben, ihn nicht gleich zu verärgern und biss sich nervös auf die Unterlippe.

„Was ist falsch und was bin ich nicht?“ fragte er sich erzürnt, verdammt warum war er nur so fies und abweisend zu ihr, früher war er das doch nicht.

„Ich meinte damit, das du mich nicht liebst, das du früher nett und aufmerksam warst“ stammelte sie verlegen vor sich hin und setzte sich auf die weißverzierte Parkbank, die unter der alten Linde stand und sicher einen guten Platz zum Reden abgab.

„In der Tat, es stimmt. Ich liebe dich nicht, aber was sein muss, muss eben sein. Meinst du mir macht das Spaß?“ keifte er sie erzürnt an und setzte sich neben sie, sofort rutschte das junge Mädchen ein Stück weg und fummelte nervös in ihren Haaren herum.

„Draco werd jetzt bitte nicht wütend, schlag mich nicht und verfluch mich auch nicht“ gab sie ängstlich von sich und führte den Satz mit „du bist schwul und liebst in Wahrheit Harry“ fort.

„HAST DU SIE NICHT MEHR ALLE? WAS HABEN SIE DIR DENN IN DEN TEE GETAN, DAS DU SOWAS BEHAUPTEST? ICH BIN NICHT SCHWUL UND BASTA!“ schrie er sie an und trat unsanft gegen die Bank, das diese mit samt Pansy umfiel und sie wimmernd am Boden lag.

„DOCH DAS BIST DU UND DU WARST MIT HARRY GLÜCKLICH, BIS DEIN VATER DICH ENTFÜHREN LIESS UND DICH ZU DEM MACHTE WAS DU HEUTE BIST! NICHT HARRY HAT VERSUCHT DICH UMZUBRINGEN, SONDERN DU WARST ES SELBER. DU KAMST NICHT DAMIT KLAR, DU HAST IHN VERMISST UND ER TUT ES NOCH HEUTE! WEISST DU WIE SEHR ER LEIDET ,WIE SEHR ER DICH LIEBT UND WIE SEHR IN DAS MITNIMMT, DAS ICH DEINE FRAU WERDEN SOLL?“ schrie sie zurück, langsam wurde sie sicherer doch das täuschte, je mehr sie ihn anschrie, desto wütender und aufbrausender wurde er.

„HÖR AUF PANSY, ICH BIN NICHT SCHWUL UND SICHER HAB ICH DIESEN HARRY NIE GELIEBT!“

„DOCH DAS HAST DU,FIND DICH DAMIT AB DAS DU SCHWUL BIST!“

„ICH BIN ES NICHT, ICH WERD DIR SCHON ZEIGEN DAS ICH NICHT SCHWUL BIN“ schrie er sie wie besessen an, riss sie am Ärmel hoch, presste hart seine Lippen auf ihre und küsste sie.

Unsanft drückte er die schwächer Pansy zu Boden, riss ihr die Bluse auf und den Rock runter, panisch schrie sie nach Hilfe, doch sie waren viel zu weit weg um gehört oder gesehen zu werden. Pansy weinte, sie schrie, sie flehte, doch er hörte nicht auf sie wild und ungehemmt zu küssen, ihr wurde schlecht und sie fing an sich zu verkrampfen. Er würde sie doch nicht etwa? Angst sah man ihr an, Angst vor ihm und was er vorhatte, warum hatte sie auch nicht ihre verdammte Klappe gehalten, schoss es beiden durch den Kopf.

„HÖR AUF DRACO!“ schrie sie unter Tränen doch er hatte ihr schon den Slip herrissen und öffnete seine Hose und beugte sich über sie, noch immer schrie sie, noch immer versuchte sie zu entkommen, doch er erstickte ihr kreischen mit einem unliebsamen und brutalen Kuss.

Heftige Schmerzen durchfuhren sie, als er brutal und ohne Rücksicht in sie eindrang und ihr somit die Unschuld raubte. Innerhalb der nächsten Minuten wusste sie nicht mehr was mit ihr geschah. Sie spürte lediglich unter einem Schleier aus brennenden Schmerzen, die immer wieder mit einer heftigen Welle über ihrem Körper zusammenbrachen und ihren Unterleib brennen ließen. Sie schloss die Augen, sie wollte ihn nicht sehen, sie wollte nur dass es aufhört, dass er endlich fertig wäre und von ihr ablassen würde. Die Schmerzen waren unerträglich, immer härter stieß er in sie, es schien kein Ende zu nehmen, warum hörte er nicht endlich auf und ließ ab von ihr?

Schreien konnte sich schon nicht mehr, die Kraft dazu fehlte, sie konnte nur noch wimmern und stand kurz vor der Ohnmacht. Was würden die anderen nur sagen wenn sie davon erfuhren, was würde Harry tun und was ging dann in ihm vor? Plötzlich hörten die Schmerzen auf, das hämmern gegen ihren Unterleib, die brutalen Stöße, das heftige keuchen.

Draco hatte sich aus ihr zurückgezogen, schaute sie wütend an und keifte, das sie nicht mal zum ficken zu gebrauchen wäre und sie sich gefälligst anziehen sollte, da er ihren Anblick mehr als erbärmlich fand. Zitternd knöpfte sie sich die Bluse zu, erhob sich langsam und spürte wie warmes Blut ihre Beine runter lief, sie wimmerte vor Schmerzen, jede achso kleine Bewegung verursachte ihr das und sie verfluchte Draco, für das was er ihr angetan hatte.

Re: Draco est Todesser et perd sa chère (Harry Potter)

Pansy erhob sich unter Schmerzen, ihr ganzer Unterleib brannte und stach als hätte sie sich in eine Hecke voller Brennnesseln gesetzt. Mühselig schritt sie zum Haus der Malfoys zurück, jeder Schritt kostete Mühe und schmerzte, es war als würde ihr jemand einen Dolch in den Leib rammen. Sie verfluchte Draco bei jedem Gang der ihr Quallen breitete, am liebsten würde sie flüchten, doch das war unter ihren Umständen unmöglich.

Langsam näherte sie sich dem Garten, versuchte sich nichts anmerken zulassen und stolperte mehr oder weniger ins Haus rein und quälte sich die Treppen zum Badezimmer rauf. Sie ließ sich Badewasser ein, wollte den Schmutz und die Pein die an ihr klebten von sich waschen, wollte sich am liebsten ertränken und alles um sich herum vergessen.

Langsam stieg sie in das warme Wasser, spürte wie es sich sanft umschmeichelte und ihre Schmerzen langsam abschwächten, sie lehnte sich zurück, schloss die Augen und vergaß für Sekunden ihre Pein. Wie gern würde sie am Rad der Zeit drehen, das alles ungeschehen macht und die beiden getrennten wieder zusammenfügt. Beide wären zusammen, keiner würde leiden, sie würde nicht leiden und alles wäre bunt und schön wie immer.

Sie hasste Dracos Vater aus tiefstem Herzen, wäre er nicht, wäre alles gar nicht soweit gekommen, Draco wäre noch immer bei ihnen in Hogwarts, bei Harry und sie könnte mit Theo glücklich sein. Warum hatte dieser kalte und herzlose Mann nur alles zu Nichte gemacht, warum hatte er Menschen zu ihrem Glück gezwungen, Glück da beide so nicht wollten und es verabscheuten. Warum half ihr niemand? Warum ließ Narzissa dies alles zu, warum wollte sie Draco nicht helfen, warum sah sie zu?

Langsam stieg das junge, geschundene Mädchen aus der Wanne, trocknete sich ab, fühlte sich kein stück besser und öffnete das Fenster des Badezimmers. Sie hörte Stimmen unter der Fensterbank, eine von Dracos Mutter und eine die sie zwar schon mal gehört hatte, aber nicht zuordnen konnte. Verdammt wer war die andere Frau, die dort sprach und helfen wollte?

Vorsichtig versuchte sie sich zu strecken, zu erkennen um wenn es sich handelte, doch sie rutschte aus und knallte unsanft zu Boden und schrie. Beide Frauen hatten sie gehört und liefen hastig ins Bad, schauten nach der nur im Handtuch bekleideten Pansy, die wimmernd am Boden lag und sich vor Schmerzen krümmte. Besorgt halfen sie ihr auf die Beine, stellten fest dass sie zum Glück keinen Schaden davontrug und legten sie sanft auf das große Bett.

Nun endlich erkannte Pansy die Stimme, es war die Stimme von Zissas Schwester Bellatrix Lestrange, aber warum wollte sie Dracos helfen, wenn sie doch Harry hasste? Fragend blickte sie die beiden Schwestern an, warum ließen sie es zu, warum wehrte sich keine von ihnen, hatten denn alle Angst vor Dracos Vater?

Pansy wollte alleine sein, wollte Harry einen Brief schreiben, sich erklären, schreiben was sie gehört hatte und einfach die Seele freireden. Sie bedanken sich rasch bei den beiden, setzte sich an den Schreibtisch und hoffte inständig, das die beiden Draco lang genug aufhalten konnten, das sie in Ruhe den Brief schreiben konnte und nicht hetzen musste.

Harry,

ich hoffe es geht dir gut, frag mich lieber nicht, wie ich mich fühle oder wie es mir geht. Ich fühle mich missbraucht, gedemütigt und meiner Seele beraubt. Hier ist es schlimmer als in der Hölle, schlimmer als bei Voldemort und schlimmer als du dir es jeh vorstellen könntest!

Ich hab soeben etwas gehört, von keiner geringeren als Bellatrix Lestrange. Ja du liest richtig Harry. Bella will helfen, sie hat im Krankenhaus wohl mit Dracos Arzt gesprochen. Er ist der Meinung, dass wenn man Draco mit seiner Vergangenheit konfrontiert und das täglich, das er wieder sein Gedächtnis zurück bekommen könnte. Harry sie weiß auch das Zissa dir mal einen Brief geschrieben hat und sie denkt es sei gut wenn er ihn lesen würde, seiner Mutter vertraut er, er würde niemals annehmen ,das sie lügt oder ihn hintergehen würde.

Harry ich bitte dich, überlas mir den Brief und ich werde ihn Draco zeigen, leg noch ein oder zwei seiner Liebesbriefe an dich dabei, dann erkennt er es vielleicht nach und nach. Bitte Harry ,ich will nicht nochmal durch die Hölle gehen, ich kann das nicht mehr und ich will es auch nicht mehr.

Pansy

Re: Draco est Todesser et perd sa chère (Harry Potter)

Harry hatte von Blaise und Benjamin besuch, als Pansys Eule angeflogen kam und sich direkt auf den Tisch hockte und leise gurrte. Dankbar streichelte er die Eule und verlass den Brief dann laut und bemerkte sofort die Angst in der Schrift, sie war zittrig und kaum zu entziffern. Verdammt was musste sie nur erleiden, was machte ihr solch eine Angst dass sie nicht mal mehr schreiben konnte?

„Ich frag mich was sie mit ihrem Gefühlszustand meint? Der klingt irgendwie gar nicht gut, fast so als sei sie…. nein das glaub ich jetzt nicht!“ brummte Blaise wütend und las sich den Brief noch einmal durch, doch so sehr er sich wehren wollte, das ungute Gefühl ließ sich nicht verdrängen.

„Denkst du dass sie vergewaltigt wurde? Etwa von Draco? Nein das kann einfach nicht sein, so dreist ist selbst er nicht“ antwortete Benny entsetzt, doch die Zeilen sprachen für sich und Blaise war sich ziemlich sicher das es so war.

„Was denkst du?“ wandte sich Blaise an Harry, doch der wusste nicht recht was er davon halten sollte, es passte nun mal so rein gar nicht zu seinem Draco.

„Ich weiß es nicht, ich meine was wenn er es wirklich getan hat? Im Affekt oder so? Er ist nicht mehr er selber und wie er jetzt drauf ist, kann es doch gut sein, das er sie misshandelt hat. ich find es auch nicht schön, es tut mir sogar weh, aber nicht weil er mich hintergangen hat, sondern weil er eine meiner Freunde sehr verletzt hat.“ versuchte Harry das Verhalten seines Exfreundes zu erklären und traf dabei bei Blaise auf taube Ohren.

„Harry wie kannst du sowas denken, er war dein Freund, unser Freund und du labberst solch einen Dreck hinter seinem Rücken!“ fuhr Blaise ihn scharf an und donnerte die Faust auf den Tisch.

„Ach denkst du Pansy lügt vielleicht? Der Brief war mehr als nur ein Hilferuf, er war echt, sie hat Angst und je länger sie da bleibt, desto mehr wird sie leiden“ keifte Harry Blaise an, schaute zu Benny der gar nichts mehr sagte und rauschte dann hoch auf sein Zimmer, um Stift und Papier zu holen.

Langsam fing Harry an zu schreiben, schrieb sich alles von der Seele und vergoss unzählige Tränen.

Liebe Pansy,

es tut mir in der Seele weh deinen Brief zu lesen, es tut weh zu erkennen wie sehr du leidest und was dir wiederfahren ist. Ich wünschte ich könnte bei dir sein, dich in den Arm nehmen und dir sagen, das dich keinerlei Schuld für da was Draco getan hat trifft. Er ist nicht er selbst, vermutlich weiß er nicht einmal was er da getan hat, ich will mich nicht für seine Schandtat bei dir entschuldigen, ich könnte ihm sogar gerade den Hals umdrehen. Ich weiß ihr beide leidet darunter, doch noch schlimmer ist, das wir alle darunter leiden .Theo und ich besonders, weil wir nicht helfen konnten. Wir waren beide nicht für euch da, konnten es nicht verhindern und das brennt mir in der Brust. Ich weiß nicht mal ob ich mir das jemals verzeihen kann, ich meine wenn ich nicht so blöd gewesen wäre und hätte Draco im Krankenhaus vor den Kopf gestoßen, dann wüsste er wer er ist und hätte das niemals getan. Ich mache mir schreckliche Vorwürfe, zerbreche fast daran und weiß beim besten Willen nicht wie ich das alles auf die Reihe kriegen soll? Glaub mir, wenn Draco jetzt vor mir stehen würde und mich bitten würde ihm zu verzeihen, ich könnte es nicht, ich wäre nicht dazu bereit. Es ist schwer einem Menschen den man liebt zu verzeihen, ich könnte es vielleicht mal in ein paar Jahren, aber jetzt nicht. Versteh mich bitte. Ich schicke dir dennoch die Briefe um die du mich gebeten hast zu, aber bitte verlang nicht von mir das Ganze weiterzuführen. Ich kann und ich will es im Moment einfach nicht.

Harry


Mit diesen schrecklichen Neuigkeiten legte er sich einfach ins Bett, ließ Benny und Blaise im Garten sitzen und schlief ein. Heftige Albträume plagten ihn, Alpträume wie er sie noch nie hatte oder kannte, er sah sich quasi selber unter Draco, wie sich dieser an ihm verging und dabei teuflisch lachte. Schmerzen durchzuckten seinen Körper, brannten sich in seine Seele ein und ließen ihn schreien. Er war sich nicht mal sicher, ob er es nun war oder ob er nicht doch in Pansys Körper steckte und dieses erleidet. Doch schnell merkte er dass er es war und nicht Pansy, die unter ihm lag und wimmerte.

Panik stieg plötzlich in ihm auf und er versuchte sich mit aller Macht zu wehren, versuchte Draco zu entkommen und stellte fest das er nicht weg konnte, das ihn etwas festhielt und immer wieder in ihn stieß. Scheinend vor Schmerzen wandte er sich unter ihm, bohrte seine Fingernägel in Dracos Rücken und hinterließ unschöne Striemen, doch das kümmerte den Blonden nicht. Er machte solange weiter bis er erschöpft auf Harry zusammenbrach und ihn verschmilzt angrinste und ihm deutlich machte, das er ihn nie weglassen würde, das sie für immer zusammen gehörten.

„Draco warum…warum…warum?“ jammerte Harry im Schlaf, wurde dabei heftig von Blaise wachgerüttelt und schrie laut auf, als schweißgebadet aufwachte.

Leicht verwirrt blickte Harry sich um, erkannte zum Glück das er nur geträumt hatte und schickte erst mal schnell den Brief an Pansy, da ihre Eule noch immer hier saß und wartete. Seinen Alptraum behielt er trotz das Benny ihn danach fragte für sich und sagte einfach das er sich nicht erinnern würde. Die beiden würden sicherlich denken er spinnt oder er würde dem ganzen eine zu große Beachtung schenken.

Re: Draco est Todesser et perd sa chère (Harry Potter)

Bellatrix durchsuchte so eben mal die halbe Stadtbücherei nach einem Buch das Dracos helfen könnte, doch leider waren ihre Bemühungen umsonst und sie wandte sich frustriert an eine der Verkäuferinnen. Eigentlich hasste sie es zu fragen, aber in diesem Fall wusste sie sich nicht anders zu helfen und war auf Hilfe angewiesen. Jetzt half kein meckern und auch kein Zickenterror, es ging schließlich um 3 Teenager denen geholfen werden musste. Ganz besonders Draco sollte geholfen werden, so konnte und durfte es nicht weiter gehen.

„Verzeihen sie bitte! Ich suche ein Buch, ein Buch über Liebesbeziehungen unter Männern. Haben sie solche Bücher in ihrem Sortiment?“ fragte die schwarzhaarige Hexe etwas verlegen und schaute die Verkäuferin musternd an.

„Kommen sie bitte mit, ich denke wir haben auch solche Bücher“ antwortete die kleine dicke Dame und ging voraus zu einem der unzähligen Regale und reckte sich nach einigen Büchern.

Nachdem Bella einige Bücher durchgeschaut hatte und fast schon aufgab, entdeckte sie doch noch eines das perfekt passte und kaufte es schließlich. Der Titel war jedenfalls schon einmal vielversprechend und auch die Inhaltsangabe passte so genau, als hätte Harry sein eigens Leben zu einem Buch verfasst.

`Verdammt, da passt einfach alles. Die Trennung ,die Amnesie und der Selbstmord. Aber von einer Vergewaltigung ist mir nichts bekannt, oder habe ich etwas übersehen? Ich sollte Pansy fragen, sie weiß sicherlich mehr`, wurde die schöne Hexe von den Gedanken beeinflusst und appierte schnell zum Anwesen der Malfoys zurück.

Sofort machte sich die schwarzhaarige auf den Weg nach oben zu Dracos Zimmer wo sie Pansy fand, die stumm am Fenster saß und traurig raus blickte. Vorsichtig näherte sie sich der Jüngeren, sah die Tränen und verstand auf Anhieb was geschehen war. Manchmal war die Todesserin ein Trampel was Gefühle betrafen, doch genau jetzt wusste sie was zutun war und handelte dementsprechend.

„Pansy, ich denke ich weiß was dir wiederfahren ist und es stimmt mich zornig. Es ist schlimm so etwas zu erleben. Noch schlimmer ist es wenn es jemand aus der Familie tut, oder wie in deinem Fall dein Verlobter sich an dir vergeht“, schnaufte Bellatrix im ruhigen Ton, doch innerlich bebte sie und schrie vor Wut.

„Woher weißt du? Ich meine ich hab es keinem gesagt, wie kommst du darauf?“ fragte die Slytherin mit Tränen in den Augen und versuchte vage zu lächeln.

„Ich hab heute ein Buch gekauft, es ist Draco und Harrys Erlebnis sehr ähnlich. Daher weiß ich es. Naja ich ahnte es bereits gestern schon, als du alleine sein wolltest. Dann heute morgen dein Verhalten gegenüber Draco und so kam ich letztendlich darauf, dass du verge….“, brach sie den Satz abrupt ab und wollte die Jüngere nicht wieder zum Weinen bringen. Es war so schon schwer zu verkraften, das Draco ihr solche Ginge antat.

Gerade als die ältere Hexe von dem Buch erzählen wollte, kam Draco in sein Zimmer und schaute die Beiden schlechtgelaunt und misstrauisch an. Bella hielt es für das Beste, die beiden alleine zu lassen und verschwand schnell aus dem Raum. Jedoch ließ sie das Buch absichtlich liegen und hoffte, das Draco darauf aufmerksam wurde und es las.

Mehr Sorgen machte sie sich über Pansy, wie sie darunter litt und was sie durchmachen musste. Das arme Ding wurde doch quasi in die Familie der Malfoys getreten und so wie sie aussah, wollte sie das nicht. Warum begriff Lucius das nicht?

`Warum ist mein verdammter Schwager nur so ein Sadist? Begreift er denn nicht was er den beiden Kindern antut?’, grübelte die Todesserin in Gedanken, schritt langsam die Treppen zum Salon herunter und suchte dort ihre Schwester Narzissa.

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„Und Pfannkuchen, was hast du den ganzen Tag gemacht?“, zischte der Blonde Pansy aggressiv an und verängstigte sie noch mehr.

„Ich…ich…wollte noch…baden gehen“, stotterte sie scheu und sprang auf in Richtung Badezimmer, doch Draco hielt sie am Handgelenk fest und knurrte sie wütend an.

„Aua, du tust mir weh“, kreischte die junge Hexe hysterisch und versuchte sich aus dem brutalen Griff zu befreien, was wenig half. Er packte nur noch fester zu und sie schrie unter Schmerzen auf und wimmerte erneut.

„Halt den Mund du dumme Gans! Los erzähl, was wollte meine bescheuerte Tante von dir und was ist das hier für ein Buch?“, polterte er zurück und fuchtelte unmissverständlich mit einem Buch, das Leidenschaft hieß unter ihrer Nase rum.

„Ich hab sie gebeten mir ein Buch zu besorgen. Ich lese doch so gerne“, jammerte Pansy weinerlich und schaute ihn mit grauen, traurigen Augen an, dass es einem das Herz erweichte.

„Willst du mich für blöd verkaufen? Das ist ein Buch über SCHWULE! HÖRST DU, ÜBER SCHWULE. DENKT IHR ICH WÜSSTE NICHT WAS IHR VORHABT? ICH WEISS GENAU WAS HIER GESPIELT WIRD. IHR WOLLT MICH MIT ALLEN MITTELN UMPOLEN“, schrie der Blonde hastig und schnappte dabei nach Luft.

„Dray, bitte ich will dir doch nur helfen“, schluchzte sie erbittert und hielt ihm vage das Buch unter die Nase, doch er Steiße beides von sich. Erst das Buch und dann sie.

„GEH MIR AUS DEN AUGEN DU GOTTVERDAMMTE KUH!“, brüllte erneut und deutete mit dem Finger zu Tür, um seiner Drohung mehr Beachtung zu schenken.

Nachdem die junge Slytherin eilig das Zimmer verlassen hatte, machte sich Draco auf den Weg ins Badezimmer und ließ sich ein heißes Bad ein. In Gedanken versunken, wählte er ein Schaumbad das nach Rosen duftete und glitt sachte in die Wanne. Während er so vor sich hin träumte und über Pansy nachdachte, schlichen sich Bilder in seinem Kopf ein, die ihm Angst machten.

‚Was ist das? Wo kommen diese Bilder her? Verdammt das ist doch nicht echt, das ist nicht passiert`, fluchte der Blonde in Gedanken und versuchte das eben gesehene zu verdrängen.

Doch so sehr er sich gegen diese Erinnerungen wehrte, desto schlimmer wurde es für ihn und er musste einsehen, das er es nicht weiter verdrängen konnte. Immer wieder sah er sich wie er neben der Wanne stand und sich leblos in dieser liegen sah. Panik stieg in ihm auf, Panik zu ertrinken, verrückt zu werden und ganz den Verstand zu verlieren. Woher kam das alles nur? Wieder versuchte er das Gesehen abzuschütteln, wieder sah er wie er tiefer ins die Wanne sank und die Augen schloss. Er bekam keine Luft mehr, drohte zu ersticken und versuchte verzweifelt um Hilfe zu schreien, doch niemand hörte ihn. Keiner war da um zu helfen, keiner der ihm die Hand reichte und keiner der ihm zuhörte. Keiner würde seine Tränen trocken, keiner würde ihn tröstend in den Arm nehmen. Ehr noch würden sie ihn unter Wasser drücken und zusehen wie er ertrank.

Draco ertrank bildlich, konnte nichts fühlen und sich nicht bewegen. Er spürte wie die Luft dünner wurde, wie sein Herz langsamer schlug und wie es mit letzter Kraft gegen seine Brust hämmerte und verzweifelt schrie. Panisch strampelte er mit Händen und Beinen, wehrten sich gegen den Tod, der sich schleichend auf ihn zubewegte und nach seinem Leben griff.

Gerade als Dracos endgültig mit seinem Leben abgeschlossen hatte, reichte ihm jemand die Hand und zog ihn aus der Wanne heraus. Verwirrt öffnete er die Augen und schaute Sekunden in smaragdgrüne Augen die ihn freundlich anlächelten. Dray setzte sich aufrecht hin und wollte danke sagen, doch da bemerkte er das alles nur eine Illusion war, es nicht echt war und diese grünen und doch so vertrauten Augen niemals hier waren.

Re: Draco est Todesser et perd sa chère (Harry Potter)

Nach der Aufregung in der Badewanne, gönnte sich Draco eine Mütze voll Schlaf und fand sich plötzlich in Hogwarts schwarzen See wieder.

Draco sah seinen Erzfeind Harry Potter vor sich, doch es wirkte alles etwas vertraut und anders als sonst. Der Blonde ertappte sich dabei, wie er den Schwarzhaarigen angrinste und langsam auf ihn zuging. Plötzlich packte Draco den Gryffindor und zog ihn an sich, doch dannließ er den Schwarzhaarigen los, nur um ihn vor einem Sturz nach hinten mit einer Hand zu bewahren und mit der anderen das Kinn zu ergreifen.

Der Anblick, der sich ihm bot war einfach grandios. Harry hatte Augen und Mund aufgerissen und starrte Draco ungläubig an. Die zarten, roten Lippen zitterten leicht, halb wie um ein Wort zu formen und zogen ihn magisch an. Bestimmt hob er das Kinn in seiner Hand, brachte es näher und beugte sich gleichzeitig vor, bis er mit seinem Mund den seines Kleinen berührte. Wie ein Prickeln breitete sich der süße Geschmack auf seiner Zunge aus, als er die seines Kleinen berührte, die aufgeregt zitterte. Jeden Augenblick genoss er in vollen Zügen, genoss den Kontakt und verlor sich fast in dem Kuss. Das leise Hämmern gegen seine Brust, das begonnen hatte, verlor immer mehr an Stärke und sein Gryffindor hatte die Augen inzwischen halb geschlossen, sah dabei unglaublich verführerisch aus.

Ganz langsam breitete sich wieder das Lächeln auf seinen Lippen aus. Noch einmal streichelte er fast sanft über die Wangen seines Kleinen, bevor er den Kuss löste und mit einem verwirrten Ausdruck belohnt wurde. Er wollte schon jetzt mehr, so viel mehr, doch diesmal sollte es das Bett werden und er musste sich zügeln, bevor er wieder die Kontrolle verlor.

Entschlossen ließ er Harry los, drehte sich um und sagte so neutral wie möglich: „Ich gehe meinen Zauberstab holen.“ Schnell marschierte er in Richtung besagtem Gegenstand davon, nur um noch einmal stehen zu bleiben und seinen etwas verloren aussehenden Schwarzhaarigen anzuschauen, während er eine leise Erwartung hegte. Dann drehte er sich doch wieder um und ging weiter.

„VERDAMMT! Warte auf mich…“, hörte er einen leicht atemlosen Harry schreien.

„Draco, du…du…“, folgten weitere hektische Wörter, die offensichtlich während schneller Bewegung ausgestoßen wurden. Jetzt drehte Draco sich mit einem Lächeln auf den Lippen um und fühlte fast, wie sein Blut nach unten stürzte.

Mit einer Hand hielt sein Kleiner beim Rennen das zu große Hemd auf einer Seite nach unten, während die andere haltlos hin und her schwang und immer wieder das Bein zur Gänze offenbarte und selbst die empfindlichste Stelle seines Kleinen hervor blitzte. Der rote Teint hatte sich deutlich verstärkt, breitete sich ungewöhnlich schnell über die ganze Haut aus und die tiefen Atemgeräusche erinnerten ihn viel zu sehr an Sex, innigen, wilden Sex. Draco krallte seine Hände in Harrys Hose fest, zog immer wieder daran und atmete schwer. Sein ganzer Verstand begann nur noch das Eine zu verlangen. Immer wieder rief er sich in Erinnerung, dass das Bett sein Ziel war, nichts als das Bett.

Er brauchte dringend Ablenkung und suchte mit seinen Augen irgendeinen Baum, etwas auffälliges, nur um doch stetig wieder bei seinem Kleinen zu landen. Harry war einfach zu verführerisch, viel zu begehrenswert für ihn und so wandte er sich wieder um und ging schnell weiter, doch immer darauf bedacht, dass sein Kleiner ihm folgen konnte. Ohne ein Wort zu sagen hörte er das Schnaufen die ganze Zeit über, genoss die Sicherheit, dass sein Mensch ihm folgte und schaute öfter verstohlen nach hinten.

„DU…langsamer…ich bin müde, verdammt noch mal!“, fluchte Harry und wiederholte ähnliches immer wieder während des ganzen Weges zum siebten Stock. Die zierliche Hand griff nach seiner Hose und verkrallte sich dort. „So, jetzt rennst du mir nicht mehr …“, fing Draco wieder an, und stoppte sich wie immer mit einem: „Ähm…Egal“, selber. Fast von selbst wanderte seine eigene Hand zum Arm seines Begleiters, als sein Löwe los ließ, und schloss sich darum, hielt ihn fest, bis sie den Raum der Wünsche erreicht hatten, genoss die Wärme und Sicherheit, endlich wieder ihn zu haben.

Sein Blick konzentrierte sich völlig auf Harry, der sich mit einer Hand das Hemd hielt und dabei immer wieder verstohlen von einer Seite zur nächsten blickte, sich fast duckte und Draco immer wieder böse anstarrte, wenn er ein lauteres Geräusch verursachte. Irgendwie war es süß, seinen Kleinen so bemüht zu beobachten, so ernsthaft wie immer und so leicht zu ärgern. Mit einem verschmitzten Lächeln im Gesicht senkte er seine freie Hand und zwickte seinen Gryffindor in eine der wohlgeformten Rundungen, die vom Hemd nicht mehr bedeckt wurde.„Aaaaa!“, schrie sein Kleiner auf, fuhr um und starrte ihn böse an. Harry hielt dabei mit einer Hand die Pobacke und rieb ein wenig darüber. „Was sollte das?“, begann der Schwarzhaarige zu schreien, nur um dann zu verstummen, als Draco ihm einen Finger auf den Mund legte, so wie er es beobachtet hatte. „Wolltest du nicht still sein?“, erwiderte er ganz leise und mit einem gewinnenden Lächeln auf den Lippen.

Mit einem wütenden Schnaufen rammte sein Kleiner einen Fuß auf den seinen, worauf er wie immer sein: „Au?“, erwiderte, bevor Harry eine Hand in seinem Haar vergrub und ihn so leise wie möglich anzischte: „Du…du…argh… das…du…kein Sex.“ Die Augen schauten bei der letzten Aussage schnell nach unten. Danach drehte sein Gryffindor den Kopf in Richtung Fenster weg.

Ohne viel nachzudenken ergriff Draco das Kinn seines Löwen und zwang ihn, ihn wieder anzusehen. „Das glaubst du doch selbst nicht, mein Kleiner, nicht wahr. Deine Augen haben dich verraten…und ich weiß, dass du mich brauchst und etwas für mich empfindest.“ Er wusste, dass das die Wahrheit war. Harry starrte auf den Boden, flüsterte nur kaum hörbar: „Ein Scherz…wird wohl noch erlaubt sein.“

„WAS machst du da? Das ist meine Kleidung!“, schrie Harry mit etwas gedämpfter Stimme direkt hinter Draco und zerrte an dem Kleidungsstück. „Ich brauche doch was zum anziehen…“.

Wie schön war es, endlich wieder seinen Draco bei sich zu haben. „Brauchst du das?“, erwiderte er daraufhin und streichelte mit einer Hand über einen dieser wohlgeformten Schenkel nach oben. Harry klang nicht wirklich wütend und noch immer zog Draco an der Hose, die gerade in ihrer beiden Hände lag. Das Bett lag nicht weit hinter seinem Liebling. Einem Gedanken folgend ließ er los, woraufhin sein Gryffindor rückwärts taumelte, die Hose los ließ und auf das Bett fiel. Der etwas verdatterte Blick war seine erste Belohnung, der Rest würde gleich folgen. Schnell hob er die schlechte, braune Hose auf und stürmte die paar Schritte zu seinem Kleinen, ergriff dessen Arme und band sie mit dem Stück Stoff zusammen.

Alles war viel zu schnell gegangen, als das sein Löwe hätte reagieren können und jetzt saß sein Kleiner noch immer erstarrt da, während er ihm schnell das Hemd über den Kopf zog und es so über den beiden Händen zum Liegen kam. Schnell entledigte Draco sich seiner Kleidung und warf sie neben sich auf den freien Boden. „Du…ich…dauernd…lass das“, seufzte Harry, der aus seiner Starre erwachte.

Langsam und bestimmt drückte der Blonde seinen Kleinen auf das Bett, fuhr mit seinen Fingern über die zarte, warme Haut, die beinahe pulsierte und seinen ganzen Körper damit ansteckte. Beinahe unscheinbar war eine gewisse Regung auch bei seinem Partner erkennbar, die leichte Rötung, die Aufregung, die Erregung. Die Erwartung allein trieb selbst Draco das Blut stetig weiter hinunter, ließ es sich immer deutlicher sammeln. Mit einem Knie war er schon auf dem Bett, als sein Kleiner sich wieder rührte und etwas murmelte: „Eigentlich…ich bin müde…und wir hatten schon…“.

Die grünen Augen starrten lange in die seinen, schauten fragend, bevor endlich ein Seufzen zu hören war und sein Partner seine gebundenen Arme über Harrys Kopf schwang, nur um sie auf seine Schultern zu legen. Das leichte Gewicht zog ihn wie magisch hinunter, näher an seinen Kleinen und ließ seinen ganzen Körper vor Freude zittern. Seine Finger spielten sanft mit den kleinen roten Erhebungen auf der Brust, die zum Leben erwacht waren und immer härter wurden.

Langsam und voller Genuss fuhr er über sie, freute sich über die so offensichtliche Reaktion, die der Körper seines Kleinen zeigte und versuchte sein Verlangen noch etwas zu zügeln. Er beugte seinen Kopf hinunter, um mit seiner Zunge vorsichtig die Haut zu berühren, die noch Momente zuvor unter seinen Fingern gelegen hatten. Er sehnte sich nach diesem süßen Geschmack, dem unwiderstehlichen Duft, der ihn jetzt umgab. All das ließ seine Zunge vor Aufregung kribbeln, seine Hände unmerklich zittern. Sein Verstand zog sich so unglaublich schnell zurück und hinterließ nur ein Verlangen nach mehr, eine Gier nach der Erfüllung des Gefühls, das er schon erahnte.

Inzwischen fuhr Dracos Zunge über die zarte Haut am Hals, hinunter zu der Stelle, an der die Spur seines Bisses noch deutlich zu sehen war, fast wie eine Verzierung. Seines, er gehörte ihm und würde das für immer tun. Niemand nahm ihm seinen Gryffindor wieder weg. Er knurrte ob des Gedankens, bevor er sich wieder daraus befreite, sich auf das Wesentliche konzentrierte. Er hob seinen Kopf und starrte seinen Kleinen mit glasigen Augen an. Harrys Lider hingen halb müde, halb von Lust hinunter gedrückt, über den Augen, die immer wieder ihren Fokus verloren. Das war nicht richtig, er wollte Aufmerksamkeit. Schnell schoss sein Kopf vor, legte sich sein Mund auf den zitternden seines Kleinen. Dracos Hände wanderten hinunter über den sich ihm leicht entgegenstreckenden Körper, der vor Aufregung und Erwartung musste, der sich unter seinen Fingern so lebendig war.

Der Kuss war angenehm und ließ das Herz des Slytherins pochen, als seine Zunge die seines Kleinen berührte, um ein wenig mit ihr zu spielen. Nur ein wenig Widerstand, der ihn nur noch mehr anspornte, ein wenig Sturheit, die ihn lächeln ließ und die Hände, die sich in seinen Haaren verkrallten. Das war alles, was er so begehrte. Sein Partner atmete schon schwerer, streckte sich ihm dabei trotzdem entgegen, nur um dann den Kuss abrupt zu beenden. Die kleinen Finger hielten noch immer seine Haare fest, wollten nicht los lassen, zogen immer wieder daran.

Eine Antwort für das Verhalten fand der Blonde nicht, doch sein Löwe starrte ihn offensichtlich erregt an, der Verstand schon gedämpft. Die Haut war leicht gerötet, schwere Atemgeräusche und die einzelnen Schweißtropfen, zeigten es deutlich. Seine Hände wanderten immer weiter hinunter, legten sich um die festen Beine und zogen sie sanft auseinander.

So sehr Draco auch wollte, er konnte sich nicht mehr zurückhalten. Als ob sein Herz die Position geändert hatte, so pochte sein Glied vor Aufregung und drängte ihn dazu, sich endlich zu versenken in den so Tiefen, die nur ihm gehörten. Schnell richtete er sich auf, saß nur kurz da, und hob dann die Beine seines Kleinen leicht hoch, der mit ihm verbunden inzwischen auch auf dem Bett aufgerichtet war. Ganz vorsichtig, drückte er die Beine weiter auseinander, während er seinen Löwen hoch hob, ihn zu sich zog und über seinem Glied platzierte, das immer aufgeregter pochte. Der Brustkorb seines Kleinen hob und senkte sich aufgeregt. Einen Moment stand Draco kurz vor der Erfüllung, drückte gegen die weiche Haut und sehnte sich nach dem Ort, der schon nach ihm rief.

Er beugte sich schnell vor, küsste seinen Kleinen und drückte ihn hinunter, nur um gleichzeitig mit einem lauten Seufzen das Nachgeben zu spüren. Langsam drang er ein, in die unglaubliche Enge überall um ihn herum. Es umfing ihn, trieb ihn weiter, tiefer hinein in die Wärme, die um ihn herum pulsierte. Eng, so unglaublich eng war es überall um Draco herum, es drückte ihn mit fast zerstörerischer und doch so erregender Kraft überall. Er glitt leicht hinein und konnte sich fast mühelos bewegen, während Harry das Leben um sich herum spürte, das beständige Streicheln um ihn herum wahrnahm. Sein ganzes Glied bebte vor Aufregung, kribbelte ohne Unterlass, pochte dabei immer stärker. Dabei breitete sich dieses überall aus. Der Druck, der immer stärker wurde, ließ Harrys Mund zittern.

Beinahe automatisch wanderten Dracos Hände auf die Hüften seines Kleinen, seines Liebhabers und hoben ihn mit einem Schnaufen hoch, nur um sich mit einem unterdrückten Laut wieder in ihn zu versenken.

„Nnnngh“, hörte er seinen Partner stöhnen, spürte, wie die Finger sich immer stärker in seinen Haaren verkrallten und fest daran zogen, verkrampft versuchten daran zu reißen. Harry hatte seine Augen halb geschlossen, heftige Atemgeräusche waren zu hören und der rote Mund mit den vollen Lippen stand halb offen. Alles war so verführerisch und trieb sein Blut nur noch schneller durch den Blonden Körper, das Rauschen immer lauter in seine Ohren.

Wie von Sinnen bewegte Draco seinen Kleinen auf und ab, spürte das beständige Reiben, das wohlige Impulse durch seinen Körper jagte. Er verfiel in einen kraftvollen Rhythmus, der ihm dieses Gefühl beständig bescherte. Seine Finger streichelten sanft über die Haut, kratzen mit den Krallen immer wieder darüber, bis er seine Hände wieder auf ihren Platz legte. Draco drückte so fest zu, dass er den Knochen unter der Haut spüren konnte, und bewegte sich und seinen Kleinen weiter in diesem berauschenden Takt, in dem auch sein Blut fast ohrenbetäubend laut durch seinen ganzen Körper gepumpt wurde. Jede Bewegung, jeder Stoß, ließ sein Glied immer aufgeregter reagieren und brachte ihn der Gewissheit des Endes immer näher. Immer wieder spürte der Blonde, wie die Wände um ihn herum enger wurden und ihn beinahe liebkosten, ihn stärker streichelten und dann wieder sanfter, während er hinaus glitt aus den Tiefen.

„Harry…mein Kleiner“, flüsterte Draco seinem Partner leise ins Ohr und fühlte dabei fast die Aufregung, hörte das Herz seines Löwen laut pochen. An seinen Seiten glitten die Beine seines Kleinen auf und ab, rieben fast verführerisch immer wieder daran. Alles trieb den Slytherin langsam in den Wahnsinn, jede Berührung schien ihn nur noch näher an das Gefühl zu treiben, das er genießen wollte, während die Lust seinen ganzen Körper durchflutete und seinen Verstand benebelte. Mit lautem Keuchen drückte er mit seinen Händen noch fester zu, wurden seine Bewegungen immer schneller und drängender. Jetzt, er wollte jetzt die Erfüllung spüren…

Harry atmete immer schwerer, hatte seinen Körper schon lange nicht mehr unter Kontrolle, sondern folgte nur noch seinen Instinkten. Er folgte dem Takt wie von selbst, wie einer Musik in der man sich verlieren konnte und die einen zu Bewegungen anspornte. Doch das war keine Musik, das war Draco, der ihn fast schmerzhaft stark festhielt und in ihn eindrang. Hart und doch sanft war alles, was der blonde Teufel mit ihm anstellte und ihn immer fast in den Wahnsinn trieb.

Den zarten Hauch über sein Ohr fahren zu spüren, hatte ihm eine Gänsehaut beschert, ihn zittern lassen und seinen ganzen Körper noch mehr in Bewegung versetzt. Fast schon schmerzhaft verlangte sein Glied nach Erlösung, hart und ohne jede Zuwendung verharrte es in der Luft. Dafür jagte jede Bewegung inzwischen dieses berauschende Gefühl durch seinen Körper, diese weißen Flecken vor seine geschlossenen Augen. Die Welt bestand nur noch aus ihm und Draco, aus ihren Bewegungen. Alles was Harry noch darüber wusste in dem Moment war, dass er mehr wollte. Jede Berührung dieser Stelle ließ ihn dieses erfüllende Gefühl spüren, das ihn nach mehr verlangen ließ. Er bewegte sich wie von Sinnen immer wieder mit, streckte seinen Rücken durch, um dann einen Buckel zu bilden, drückte mit seinen Muskeln zu – alles nur um mehr davon zu spüren. Jedes Mal war der Schwarzhaarige kürzer vor dem Punkt, wusste, dass es nicht mehr lange dauernd konnte.

Die weißen Flecken vor seinen Augen wurden inzwischen schon fast zu kleinen Sternen, leuchteten immer intensiver und versprachen pure Freude, nach der er sich sehnte. Dabei konnte er sich nur noch in den weichen, angenehmen Haaren vergraben, sich daran verkrallen, um sich nicht laut los schreien zu müssen.

Doch alle Mühe war umsonst. Mit einem leisen, fast verschluckten Schrei spürte Harry, wie der Druck wich und sein Körper sich aufbäumte. Ein erhebendes, berauschendes Gefühl nahm seinen Ursprung bei seinem Glied, pulsierte durch seinen Körper, erfüllte ihn und ließ ihn alles andere in dem Moment vergessen. Es war einfach perfekt. Harrys Augen zitterten, während sich über sie der überirdische Schleier legte. Irgendwie spürte er halb im Taumel verloren, wie etwas Flüssigkeit sein Glied hinab rann. Doch die Bewegungen wurden nicht weniger, sondern nur immer drängender, immer stärker und schneller. Der Gryffindor ließ sich fallen, genoss eine Welle des perfekten Glücks nach der anderen, die er jedes Mal spürte, wenn die eine Stelle berührt wurde, die unglaubliche Signale durch seinen ganzen Körper jagte. Vor seinen Augen war dieser nicht sichtbare Schleier, während er das Gefühl hatte, lächeln zu müssen. Alles war bedeutungslos.

Eine Ewigkeit, oder doch nur Augenblicke später, fühlte er, wie etwas Feuchtes über seine Schulter streifte, sie liebkoste, bevor er den piksenden Schmerz spürte, der in dem ganzen Meer aus Gefühlen fast unterging, von ihm weggespült wurde. Die Wärme die ihn erfüllte, die so anders war, als das Glied seines Slytherins, der ihn gerade vor Erregung biss. Er fühlte, wie dieser kam, spürte es in seinem ganzen Körper, während sein blonder Teufel nun die Hände um ihn schlang und ihn an sich drückte.

Die Welt war bedeutungslos. Er genoss jeden Moment davon. Es blieb so, bis Draco seine Zähne löste. Ganz langsam schlich sich wieder die normale Dunkelheit vor seine Augen. Die Welt kam zurück, die Müdigkeit breitete sich wieder langsam aus, doch das wohlige Gefühl blieb Harry und jetzt lächelte er ein wenig. Ganz leise fühlte er noch die Nachbeben, die überall durch seinen Körper kreisten, spürte sie verebben. Ganz vorsichtig machte er seine Augen auf, um die glückliche Stimmung nicht zu zerstören, schaute seinen Slytherin an, der sanft über seinen Rücken massierte.

Das zufriedene Lächeln auf Dracos Gesicht fühlte sich so richtig an. Selbst als sein Partner ihn hoch hob und aus ihm glitt, blieb das Lächeln auf ihrer beiden Gesichter. Er ließ sich nur erschöpft nach vorne auf die Brust seines Teufels fallen und schloss die Augen. Zwar fühlte Harry sich glücklich, aber er war dabei auch unglaublich müde.

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Draco erwachte verwirrt aus diesem seltsamen Traum, erinnerte sich an jedes ach so kleine Detail und sah besorgt auf seine untere Region, die heftig unter diesem Traum reagiert hatte.

Re: Draco est Todesser et perd sa chère (Harry Potter)

Ein ganzes Jahr war nun vergangen, ein Jahr in dem Severus Snape wie ein bestusster Hund sein Lobow auf den Kopf stellte, nach einem Heiltrank für Draco suchte und forschte. Draco war nun schon 17 und hatte außer ein paar wirren Träumen keinerlei Anzeichen auf Besserung gezeigt und das machte dem Tränkemeister große Sorgen. Auch Harry war fast 17 und hatte sich wie zu Anfang als Draco verschwand, wieder mehr zurückgezogen und litt im Stummen vor sich hin. Severus war es leid die Beiden so leiden zu sehen und auch Pansy tat ihm furchtbar leid. Sie tat ihm so leid, dass er sich gegen Voldemort stellte und beschloss diesen Trank zu brauen.

Unzählige Nächte, monatelanges Warten und nun hatte es sich endlich gelohnt. Der Heiltrank für Draco war fertig und er musste ihn nur noch nehmen. Doch wie sollte Snape das wieder anstellen? Draco war in Durmstrang und er in Hogwarts! Sollte er dort etwas einfach einmarschieren und den Jungen dazu zwingen? Dieser Gedanke war gar nicht so schlecht, aber würde Draco nicht Verdacht schöpfen wenn er etwas trinken sollte was er nicht kannte?

Egal, er musste es einfach ausprobieren und das Beste hoffen, Draco war sein Patensohn und er würde ihm schon nicht misstrauen!

Schnell nahm Severus seinen Mantel und die kleine Phiole, verschwand durch Dumbeldores Kamin und wurde ihn Durmstrang von Victor Krum empfangen. Der junge Mann war zum Glück über Dracos Zustand informiert und wurde eben noch schnell in Snapes Plan eingeweiht, ehe die Beiden sich nach dem blonden Schüler umsahen und ihn schließlich alleine auf dem Schulhof vorfanden. Verwundert blickte Draco seinen Paten an, schritt langsam auf diesen zu und begrüßte ihn freundlich.

„Was machst du hier?“, fragte der Blonde neugierig und sah wie Victor sich langsam entfernte, da er die Beiden lieber alleine lassen wollte.

„Ich will, dass du das hier trinkst! Es zeigt an ob du der Vater von Pansys Kind bist, sie ist schwanger und weiß leider nicht von wem. Wie du ja weißt hatte sie kurze zeit etwas mit Theodor Nott und das ist nun das Ergebnis dieser Nacht“, log der Schwarzhaarige frech und reichte ihm das kleine Fläschchen mit der lila Flüssigkeit.

„Na meinetwegen, Hauptsache das Balg ist nicht von mir“, zischte Draco verärgert und trank die Phiole in einem Zug aus.

Mit einem mal fing der Blonde an zu schwanken und alles um ihn herum begann sich zu drehen. Ihm wurde schlecht und er musste sich setzten, tausend Bilder Flutteten seinen Kopf, immer deutlicher kamen seine Erinnerungen wieder, bis es schließlich seinen Paten anschaute und ihn fragte wo Harry jetzt sei und ob es ihm gut ginge.

„Harry ist noch immer in Hogwarts und leidet wie ein Tier“, beantwortete Snape wahrheitsgemäß und war über die schnelle Wirkung des Trankes überrascht.

„Warum leidet er? Was hab ich angestellt?“, bohrte Draco weiter, da eine Menge wieder in Vergessenheit geraten war und er nur noch wusste was vor dem Krankenhaus war.

„Frag ihn das selber, ich weiß nicht alles was vorgefallen ist und ich möchte auch nicht darüber reden. Das Beste ist, du kommst mit und klärst das selber“, gab Severus von sich und machte sich langsam wieder auf den Rückweg.

Draco lief langsam hinter ihm her und gemeinsam huschten sie durch den Kamin. Lucius würde nur früher oder später Dracos Verschwinden bemerken, aber der Junge hatte wenigstens erst mal wieder seine Erinnerungen und nur das zählte jetzt. Kaum waren die Beiden in Hogwarts angekommen, wurde Draco von allen Seiten finster angestarrt und man fing an über ihn zu tuscheln.

Re: Draco est Todesser et perd sa chère (Harry Potter)

Langsam schritten ein paar Ravenclaws auf den ehemaligen Slytherin zusahen ihn wütend an und machten ihm ordentlich die Hölle heiß. Severus Snape konnte nur versuchen die aufgebrachten Schüler zur Ordnung zu rufen und Punkteabzug anzudrohen, doch davon ließen sich zwei nicht abbringen und mischten erst richtig auf. Cho Chang und Benjamin Stone aus Ravenclaw hatten mehr als den Hals voll und wollten den Blonden am liebsten in der nächsten Kloschüssel ertränken.

Nun reichte es dem Tränkemeister endgültig und er schickte die beiden Streitsuchenden zu Albus Dumbeldore, sollte der sich doch darum kümmern, immerhin hatte er sein Werk getan und es war auch nicht seine Schule. Miesgelaunt zerrte er Draco hinter sich her, nannte am Eingang zum Gemeinschaftsraum der Slytherins das Passwort und trat schließlich zusammen mit seinem Patenkind ein.

Sofort sprang Pansy in Theos Arme und Blaise starrte Dracos einfach nur an, als käme dieser gerade vom Mond. Alle im Raum starrten Malfoy an, fragten sich tuschelnd was der hier wollte und warum er sich alleine nicht her traute. Severus bat kurz um Ruhe, forderte seine Schüler auf sich zu setzen und ihm zuzuhören. Erst als der Tränkemeister sicher war, das jeder auf seinem aller Wertesten saß und gespannt die Lauscher spitze, fing er mit seiner kleinen aber feinen Rede an.

„Sicherlich wundert ihr euch alle worum Mister Malfoy hier ist. Nun ich wird es mal so sagen, er weiß wieder wer er ist und was er nie sein wollte, er weiß allerdings nicht mehr was er ihnen Miss Parkinson oder Mister Potter alles angetan hat. Diese Erinnerungen sind alle gelöscht wurden, fragen sie mich bitte nicht warum, ich weiß das selber nicht. Fakt ist, das sie es ihm nicht enthalten sollten, aber bitte verfluchen oder erschlagen sie ihn nicht. Ich denke Dracos wird genug gestraft sein, wenn er auf Harry trifft oder sie ihm die Wahrheit sagen“, erzählte Snape gewissenhaft und sah jeden Einzelnen noch einmal scharf an, dann verließ er den Gemeinschaftsraum und ließ Draco vorerst mit der Meute alleine.

Unsicher blickte Draco sich um, er hatte keine Ahnung was jetzt auf ihn zukam und ehrlich gesagt wollt er das alles gar nicht wissen. erst als Blaise sich erbarmte den ersten Schritt zutun, wurde der Blonde etwas lockerer und versuchte zuzuhören und jeden anzuhören, der der Meinung war etwas sagen zu müssen.

„Und du weißt echt nicht mehr was du alles gesagt oder gemacht hast?“, fragte Blaise seinen besten Freund verblüfft und schaute ihn musternd an.

„Nein ich weiß nur noch, dass ich im Krankenhaus war und von daher weiß ich rein gar nichts mehr! Ich kann mir aber denken, das es keine netten Sachen waren die ich getan habe, sonst hätte Snape wohl nicht so einen Wind gemacht“, erklärte Draco wahrheitsgemäß und schaute zu Pansy die vage lächelte und sich an Theo klammerte.

„Hör auf zu lügen Draco! Du weißt genau was du Pansy und Harry angetan hast. Blaise möge so dumm sein dir zu glauben, aber ich glaub dir kein Wort!“, donnerte Theo seinen ehemaligen Freund an und ballte wütend die Fäuste.

„Ich weiß es wirklich nicht, klärt mich doch bitte auf!“ antwortete Draco unsicher und schaute zu Pansy, die sich erbarmte aufzustehen und die Lage zu entschärfen.

„Ich heiße es nicht für gut was du getan hast. Es kann gut sein, das ich es dir irgendwann verzeihe, aber ich denke Harry wird es niemals vergessen oder es verzeihen können. Dafür hast du zu sehr übertreiben“, fing die schwarzhaarige Slytherin zitternd an zu erzählen und schaute zu Theo und Blaise, die beide zuzustimmend nickten und sie weiter erzählen ließen.

„Weißt du Draco, eine Vergewaltigung steckt man nicht einfach weg und ich tu das auch nicht. Wie du das jetzt mit dir und deinem Gewissen vereinbarst, ist mir ehrlich gesagt scheißegal und es kümmert mich auch nicht, wenn du daran kaputt gehen solltest. Du und dein Vater, ihr beide habt mich lange genug gequält. Ich kann nur von Glück reden das deine Tante und deine Mutter sich da mal einig waren und versucht haben deinem tollen Vater in den Arsch zu treten! Mehr hab ich dir vorerst nicht mehr zu sagen“, keifte Pansy lautstark und bekam das volle Verständnis des gesamten Hauses.

Draco konnte nur noch nicken und hielt es für das beste zu gehen und nach Harry zu suchen. Wer weiß was er ihm alles angetan hatte, aber Pansys Lage würde es sicher nicht übertreffen. Das hoffte er wenigstens. Langsam trottete er durch das Schloss, überlegt wo der Gryffindor stecken könnte und nahm sich als erstes die Bibliothek vor.

Dort würde er bestimmt Granger finden und die wüsste schon wo der Schwarzhaarige sich rumtrieb. Noch einmal holte er tief Luft, betrat die Bücherei und fand dort Ginny Weasley vor, die ihn erstaunt und panisch zugleich anstarrte.

„Was willst du denn hier?“, platze es aus der Rothaarigen raus und sie schlug wütend ihr Zauberbuch zu, ehe sie auf ihn zukam und ihn wütend anschaute.

„Ähm… ich such Harry. Weißt du wo er ist?“, antwortete er mit einer Gegenfrage und erlebte eine Ginny, wie er sie noch nie erlebt hatte.

„Selbst wenn ich es wüsste, würde ich es dir mit Sicherheit nicht sagen. Lass Harry einfach in Ruhe und verschwinde“, keifte sie zurück, dann schnappte sie sich ihr Buch und verschwand hastig.

`Na das hat ja wunderbar geklappt`, schoss es Draco durch den Kopf, setzte sich an einen der Tische, stütze den Kopf in die Hände und wünschte sich ganze 3 Jahre zurück.