Freies Politikforum für Demokraten und Anarchisten - Dies und Das - querbeet

Satiren zu Friedman und Stoiber

Satiren zu Friedman und Stoiber

Hallo beisammen!

Anlässlich der Osterfeiertage möchte ich heute einmal etwas Lustiges ins Freie Politikforum für Demokraten und Anarchisten stellen. Es sind zwei Satiren, die zwar schon Oldies sind, aber immer noch Goodies. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um reinen Klamauk, sondern es soll auch zum Nachdenken anregen. Mir ist natürlich klar, dass nicht jedermanns Humor jedermanns Sache ist. Ich denke aber, dass viele Menschen Humor besitzen, sofern man mit ihnen lacht und nicht über sie. Daher sind die Mohammedkarikaturen meiner Ansicht nach das beste Beispiel, wie Humor nicht sein sollte...

Meine erste Satire handelt von Michel Friedman. Dabei geht es keinesfalls darum, Antisemitismus zu verharmlosen. Antisemitismus und Islamphopie sind heutzutage leider bittere Realität. Es soll vielmehr gefragt werden, ob Michel Friedman mit teilweise sogar berechtigten Anliegen überhaupt auf Gehör stoßen kann, wenn er dabei häufig den Gebrauch von aggressiver Polemik macht. Allerdings sollte man dann nicht, so wie es teilweise Möllemann gemacht hat, ebenfalls mit aggressiver Polemik antworten, sondern zeigen, dass es einen bessern Weg gibt. Ich denke somit, könnte man z. B. für die Probleme der Palästinenser bei einem breiteren Publikum auf Gehör stoßen. Mölleman hat somit leider eine Chance verpasst. Allerdings auch Michael Friedman musste als "gefallener Engel" einen Preis für seine teilweise unsensible Art bezahlen.

http://ll-moral.org/DerPatevonFrankfurt.html

Mein zweite Satire handelt von Edmund Stoiber und der Frage, ob Intoleranz gegenüber religiösen Minderheiten ein geeignetes Mittel ist, um die Bedeutung des Wortes "Freistaat" zu verdeutlichen. Als besonders feinfühlig (bzw. intelligent) sind manche CSU-Politiker ohnehin nicht bekannt, wenn sie Frau Pauli als "Türkengabi" beschimpfen und das Kopftuch als Angriff auf die Demokratie sehen. Wenn in einem "Freistaat" Kleidungsstücke als "Terrorinstrumente" gesehen werden, so mutet das schon seltsam an. Es gibt muslimische Frauen die ein Kopftuch tragen, dann solche die keines tragen und zu guter Letzt solche, die eines tragen, das sogar chic aussieht. Wo ist also das Problem? Mit lustigen Photomontagen nehme ich daher die bayrische Kleidungskultur auf die Schippe und will damit zeigen, dass alles relativ ist. Menschen, die ihre Kultur so leben, ohne andere Kulturen zu diskriminieren, sind mir jedenfalls die liebsten

http://ll-moral.org/EdmundStoiber.html

Mit freundlichen Ostergrüßen
Ihr Punisher