grenzgängerinnen & grenzgänger - Therapie / Selbsthilfegruppen

heilung i= identitätsverlust?

heilung i= identitätsverlust?

hi,

es geht mir seit 2 wochen ca. richtig gut (in meinem protokoll für meinen psychiater immer eine note 2).
ich habe das gefühl, dass die skillsgruppe und die einzeltherapie wirken.
aber ich habe angst, mich zu verlieren. wer bin ich? wer bin ich je gewesen? und wann bin ich dann je gewesen?

kann ich denn "gesund" werden?

es ist mir irgendwie unangenehm, so ausgeglichen zu sein.
das kenne ich nicht von mir,daher fühle ich mich so fremd in mir.

ich weiß gar nicht, ob ihr das irgendwie verstehen könnt.
wäre schön, antworten darauf zu bekommen.

grenzgaengerin

Re: heilung i= identitätsverlust?

jetzt muss ich erst mal heulen...

du hast das geschrieben, was ich immer denke und befürchte.
ich hab ebenfalls diese angst, mich selbst zu verlieren.

oft denke ich...warum überhaupt?
warum soll ich eine therapie machen?
kann ich nicht einfach so bleiben wie ich bin, mit all den fehlern?

ich weis nicht, was ich für worte schreiben könnte, die dir diese angst nehmen.


Re: heilung i= identitätsverlust?

es ist schon gut zu lesen, dass ich nicht allein mit diesem gedanken bin.
das klingt irgendwie so undankbar finde ich.
denn ich habe die möglichkeit, ohne bps zu leben und will es jetzt gar nicht richtig.
aber es ist doch auch nicht richtig, in der störung aufzugehen, oder?