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Neuer Krieg um unseren Garabagh!!!

Re: Karabach im Deutschen Bundestag

Professor Paech hat am 2. Juni geantwortet:

Zitat:
Sehr geehrter Herr ,

der Karabach-Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan ist so kompliziert und vielschichtig, dass ich nicht sagen kann, Armenien allein muss sich bewegen, damit eine dauerhafte Friedenslösung möglich wird.

Ich möchte hier nicht in eine wissenschaftliche Diskussion über völkerrechtliche Aspekte dieses Konfliktes eintreten. Nur so viel: Auch unter deutschen Völkerrechtlern gibt es in der Karabach-Frage kontroverse Auffassungen, die sich um die alternativen Positionen gruppieren: Hier, im Falle Armeniens, das "Recht auf Selbstbestimmung" eines Volkes, dort, im Falle Aserbaidschans, das "Recht auf territoriale Integrität" eines Staates.
Das internationale Recht ist keineswegs frei von Einflüssen politischer und wirtschaftlicher Interessengruppen. Die Erdölreserven Aserbaidschans stellen ein schwergewichtiges Argument dar, das für die Position Aserbaidschan in die Waagschale gelegt werden konnte.

Dessen ungeachtet sind heute die am Konflikt beteiligten Parteien allesamt an UNO-Beschlüsse und UNO-Prinzipien gebunden. Armenien ebenso wie Aserbaidschan.
Armenien muss seine Truppen aus Karabach zurückziehen. Aserbaidschan muss auf Gewalt und die Androhung von Gewalt verzichten. Mir sind die Worte des aserbaidschanischen Diplomaten Vaqif Sadiqov noch in guter Erinnerung, der in einem Interview offen erklärte: "Wir sind voll entschlossen, unsere Gebiete wieder zu holen, wenn es nicht möglich ist, sich friedlich zu einigen."

Beide Parteien müssen den festen Willen haben, eine friedliche und gerechte Lösung zu finden, die auch für die jeweils andere Seite tragbar ist. Ist dieser Wille nicht vorhanden, können externe Kräfte und Organisationen wenig bewirken. So können zum Beispiel UNO-Blauhelm-Soldaten zur Grenzsicherung beitragen, den Frieden können sie nicht schaffen. Eine serbisch-aserbaidschanische Allianz scheint mir derzeit kaum angebracht, da beide Fälle zu unterschiedlich sind.

Mit freundlichen Grüßen
Norman PaechLink: http://www.abgeordnetenwatch.de/prof_dr_norman_paech-650-6578--f109275.html#frage109275

Re: Karabach im Deutschen Bundestag

schon wieder reinhards hemmungslose und eindeutig pro armenische haltung....

Zitat:
Sehr geehrter Herr Hoyer,

am 14. März verabschiedete die UNO-Vollversammlung eine Resolution, die die Zugehörigkeit der Republik Berg-Karabach zu Aserbaidschan bestätigte. Deutschland enthielt sich zusammen mit rund drei Viertel der UNO-Mitglieder der Stimme.

Sind Sie mit dem Abstimmungsverhalten der Bundesregierung einverstanden? Warum?

Halten Sie eine spätere Anerkennung der Republik Berg-Karabach (parallel zur Anerkennung der Unabhängigkeit Kosovas) für denkbar oder wünschenswert?

Unter welchen Umständen halten Sie eine Eingliederung Berg-Karabach in die Republik Aserbaidschans für möglich?

Berg-Karabach ist seit 20 Jahren faktisch unabhängig bzw. mit Armenien assoziiert. Stimmen Sie zu, dass nach so langer Zeit eine Eingliederung in einen (zudem verfeindeten) Nachbarstaat nicht mehr zumutbar ist? Immerhin hat Berg-Karabach noch nie zu Aserbaidschan gehört, zur Zeit der Sowjetunion war es ein autonomes Gebiet, das von Baku aus verwaltet wurde, aber kulturelle Eigenständigkeit hatte.
Vielen Dank für Ihre AntwortSchämst du dich nicht??? Damit deskreditierst du dich selbst und keiner nimmt dich ernst.

Re: Karabach im Deutschen Bundestag

Ich kann diesen Blödsinn nicht mehr aushalten. Berg-Karabach war, ist und wird aserbaidschanisch bleiben. Koste, was es wolle. Ich hatte an den Veranstaltungen am 04. und 05. Mai in Berlin teilgenommen. Man glaubt gefälligst an die eigenen "völkerrechtlichen" Phantasien. Unverschämtheit einiger Vertreter der deutschen Öffentlichkeit ist ziemlich groß. Man soll einfach Tatsachen schaffen. Und fertig, basta. Auf alle mal. Diese Krankheit hat keine andere Heilung.


Re: Karabach im Deutschen Bundestag

Zitat: Gurban Alakbarov
Ich kann diesen Blödsinn nicht mehr aushalten. Berg-Karabach war, ist und wird aserbaidschanisch bleiben. Koste, was es wolle.

Karabaks Bedeutung für die Existenz Nord-Azerbaycans ist vergleichbar
mit der Rolle Jerusalems für die Existenz Israels.Man kann einen Teil der
Armenier, die bis 1989 in Karabakh lebten, dort unter unserer Verwaltung
wohnen lassen, genauso wie Araber in Ostjerusalem leben dürfen , und
zwar unter der jüdischen Herrschaft.