Jugendamtsterror und Familienrechtsverbrechen - Heimerziehung

Entschädigung für ehemalige Heimkinder

Re: HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der BRÖ sowohl wie in der BRD!

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WEITERE MEINERSEITIGE AUSSCHLAGGEBENDE FRAGE:

Internierung von Kindern und Jugendlichen zum Zweck der Arbeit in „Betrieben gewerblicher Art“ ( Arbeit, für die diese internierten Kinder und Jugendlichen nirgens entlohnt wurden ! ) !!!

Waren auch die Einnahmen aus »Heimkinder-Zwangsarbeit« im damaligen Nachkriegsdeutschland (1945-1992) für alle daran beteiligten Landwirtschaftsbetriebe und Industriebetriebe und für alle daran beteiligten individuellen Haus- und Gutsbetriebe – d.h. für alle Nutznießer dieser »Heimkinder-Zwangsarbeit« – steuerfrei ?
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Re: HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der BRÖ sowohl wie in der BRD!

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Hier ist das von mir in meinem vor-vorhergehenden Beitrag vom Freitag, 21. September 2012, um 14:05 Uhr erwähnte überaus wichtige BUNDESFINANZHOF Urteil vom 12.7.2012, I R 106/10 im wortwörtlichen Volltext aufgeführt:

@ juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&Art=pm&Datum=2012&nr=26619&linked=urt
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BUNDESFINANZHOF Urteil vom 12.7.2012, I R 106/10 im Volltext

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( Da ist meir ein kleiner Fehler unterlaufen ) Ich meinte natürlich meinen heutigen, jetzt drei Beiträge zurückliegenden Beitrag, vom Sonntag, 23. September 2012, um 14:27 Uhr, worin das Bundesfinanzhof, Urteil vom 12.07.2012,
I R 106/10 zusammengefasst ist.

Und jetzt nehme ich Bezug auf das BUNDESFINANZHOF Urteil vom 12.7.2012, I R 106/10 im Volltext

@ juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&Art=pm&Datum=2012&nr=26619&linked=urt
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Waren die Einnahmen aus HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT steuerfrei?

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Ein namenloser GRÜNER Kummunalpoliker – der seine wirkliche Identität schon seit Jahren sehr gut versteckt hält – der sich im HEIMKINDER-FORUM.DE den spanischen Usernamen »ninguno« ( „Niemand“ / „keiner“ ) zugelegt hat – ist der Meinung, dass ein Heimkinder-Forum nicht dazu geeignet sei solche Fragen wie ich sie aufwerfe zu stellen, und er rät, dass ich mich stattdessen vielmehr an das Bundesministerium der Finanzen wenden solle um von denen „verbindliche Auskunft“ zu meinen Fragen zu erhalten.

Dies veranlasste mich am Sonntag, 23. September 2012, um 04:32 Uhr (MEZ) folgenden Beitrag im HEIMKINDER-FORUM.DE @ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/15733-re-heimkinder-waren-auch-die-einnahmen-der-damaligen-kommunalen-staatlichen-und-kirchlichen-kinderheime-und-erziehungsheime-aus-»heimkinder-zwangsarbeit«-steuerfrei/#post353157 zu tätigen:

Zitat:
Ich, der Australier Martin Mitchell, bin der Meinung:

( und dies nicht erst seit dem BUNDESGERICHTSHOF Urteil vom 12.07.2012, I R 106/10 ! – dieses Urteil, u.a., bestätigt mich nur in dieser meiner Meinung ! )

Alle „Betriebe gewerblicher Art“ sind und waren schon immer „steuerpflichtig“, so auch „Einrichtungen“ „privater Träger“ und die „Einnahmen“ „gewonnen aus“ „der Hände Arbeit“ ihrer vielen Sklaven: „Kinder und Jugendliche“: income und profits derived from child slave labour !

Waren auch die Einnahmen aus »Heimkinder-Zwangsarbeit« im damaligen Nachkriegsdeutschland (1945-1992) für alle DARAN beteiligten Landwirtschaftsbetriebe und Industriebetriebe und für alle daran beteiligten individuellen Haus- und Gutsbetriebe – d.h. für alle Nutznießer dieser »Heimkinder-Zwangsarbeit«– steuerfrei ?

Man stellt solche Fragen um auf bestehende Missstände aufmerksam zu machen ! --- auch wenn diese »Heimkinder-Zwangsarbeit-Situation« jetzt schon einige Zeit zurückliegt !

Alle weiteren DAZU aufgeworfenen Fragen und Überlegungen bezüglich Verantwortung und Mitverantwortung für dieses jahrzehntelang im Wirtschaftswunderland Bundesrepublik Deutschland praktizierten Geschäftsverfahren – im juristischen Sinne „Arbeitsausbeutung“ durch „Zwangsarbeit“ zum Zwecke der „Gewinnmaximierung“, plus „Steuerhinterziehung“, das Ganze genannt „STEUERKORRUPTION“ – wird schon seit Jahren im Internet behandelt, und viele der Firmen und Individuen, die DARAN beteiligt waren und sich auf diese Weise bereichert haben, sind ebenso namentlich bekannt und namentlich benannt.

Wann wird man alle DARAN Beteiligten endlich in die Pflicht nehmen ?

alle DARAN Beteiligten endlich zur Kasse bitten ?

alle DARAN Beteiligten an einer „gerechten und angemessenen Entschädigung“ der von ihnen Geschädigten teilhaben lassen ?

alle DARAN Beteiligten durch öffentlichen Druck dazu zwingen sich an solch einer Entschädigung zu beteiligen ?

Es liegt an der Gesamtgesellschaft selbst etwas an einer bestehenden Situation zu ändern !

Gehörst Du nicht zu dieser Gesamtgesellschaft ?

Wer fühlt sich nicht angesprochen ?

Wer meint nicht zu dieser Gesamtgesellschaft zu gehören in der er/sie lebt ?

Ich tue nur meine Meinung kund unter Nutzung des Mediums Internet.

Ich habe kein Verlangen mich an das Bundesministerium der Finanzen zu wenden. Wo war dieses Bundesministerium der Finanzen dieses eures Rechtsstaates damals ? --- Und wo waren die jeweiligen Länder Finanzministerien dieses eures Rechtsstaates damals ? --- Sie alle haben diese „STEUERKORRUPTION“ – und die damit einhergehenden income und profits derived from child slave labour ! – zugelassen und die Gesamtgesellschaft hat – eure Väter und Großväter [ familie elders ] und eure Stadtväter und Kommunalpolitiker und eure Landesväter und Bundespräsidenten [ community leaders ] haben – es schweigend vier und halb jahrzehntelang als Normalität hingenommen, wenn nicht sogar gut geheißen und aktiv gefördert.

Und wie ist es heute in eurem Rechtsstaat Bundesrepublik Deutschland ? – Ist die Gesamtgesellschaft wieder mal satt und zufrieden ?

Oder will man mir sagen ich solle dieses Thema HIER nicht ansprechen, ich solle es ruhen lassen ?
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HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der BRÖ sowohl wie in der BRD!

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In BRÖ und BRD --- Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt? --- Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung auch in der Bundesrepublik Deutschland in ganz großem Stil.


Zitat:
ZDF.de - frontal21
»Missbrauchte Heimkinder – Kaum Hilfe für die Opfer« - »Und alle haben geschwiegen«

@ www.zdf.de/Frontal-21/Missbrauchte-Heimkinder-26687780.html

[ als Teil dieser Sendung am Dienstag, 19. Februar 2013 ]

Video-Interview ( VON WOLFGANG KRAMER )

Ein ausführliches Interview mit dem Erziehungswissenschaftler und Berater ehemaliger Heimkinder, Manfred Kappeler

Frontal21 im Interview mit Prof. Dr. Manfred Kappeler – 9 Min. und 12 Sek.

Dienstag, 19. Februar 2013

[ Niederschrift dieses Interviews
( Niederschrift aus privater Hand – seitens des Australiers Martin MITCHELL, Ehemaliges Heimkind, Jg. 1946 ) ]

INTERVIEWER: Was kritisieren Sie denn noch? – Es ist doch: Das Unrecht ist anerkannt und es gibt Geld.

PROF. KAPPELER: Ja.

INTERVIEWER: Was noch, was fehlt?

PROF. KAPPELER: Das Unrecht was anerkannt wird wird nicht in dem Sinne anerkannt wie die Vertreter der Ehemaligen Heimkinder am Runden Tisch das gefordert haben. Zwar steht in den Preambeln des Abschlussberichtes „Unrecht und Leid is geschehen“, dass es anerkannt wird, es wird bedauert, aber der Kern dieses Unrechtes, die ZWANGSARBEIT der Jugendlichen und die verbotene Kinderarbeit, Arbeit der Kinder bis zum vierzehnten Lebensjahr – und die damit verbundene Vorenthaltung jeglicher Bildungschancen – wurde nicht anerkannt, ausdrücklich nicht anerkannt. Und das war die Hauptforderung der Ehemaligen Heimkinder. Und wenn diese Hauptforderung anerkannt worden wäre dann hätte auch eine ganz andere Entschädigung erfolgen müssen, nämlich wirklich eine Ent-schädigung die zumindestens den Versuch unternommen hätte die vorenthaltenen Lebenschancen auf einem niedrigen Level aber immerhin für das Alter jetzt noch beträchtlich zu bedenken.

Die mutmaßlichen Täter kann man nicht befragen. Die betroffenen Ehemaligen Heimkinder können keine materiellen Beweise führen. Es gibt ja auch so gut wie in keinem Fall noch Akten. So: „Rein formal-juristisch ist da eigentlich gar nichts zu wollen und in so fern kann es auch keine pauschale Entschädigungsregelung geben. Das was wir machen ist ja eigentlich ja schon ein großes symbolisches Zeichen. Verpflichtet sind wir dazu formal-juristisch überhaupt nicht.“.

PROF. KAPPELER: Ja.

INTERVIEWER: Was haben Sie dazu zu sagen?

PROF. KAPPELER: Diese formal-juristische Argumentation die – ahem – ist ja der Versuch der politischen Verantwortung zu entgehen. Wenn man sich auf die Verjährungsfristen zurückzieht, auf die Weigerung der Täterorganisationen – sage ich jetzt absichtlich zugespitzt – auf die Verjährungseinrede zu verzichten wenn Ehemalige Heimkinder heute noch ihre Schäden geltend machen wollen auf dem juristischen Wege, wenn – ahem – die Beweislage so verstanden wird dass die Ehemaligen Heimkinder im Einzelfall teilweise mit Uhrzeit und Stunde der Gewalttaten die sie erfahren haben belegen sollen was ihnen geschehen ist, dann sind das alles formal-jurische Argumente, die einen Abwehrcharackter haben.
In Wirklichkeit wäre es um eine politische Entscheidung gegangen und so war das Ganze ja auch angedacht. Gefordert waren eine politische Anerkennung dieses Unrechts und dann auch eine politisch gewollte Wieder-gutmachung [ Wieder-Bindestrich-Gutmachung ! ], so weit das überhaupt geht.

In einer der Sitzungen im Bundestag des Petitionsausschusses waren Experten aus dem Bundesarbeitsministerium geladen, die wurden von den Abgeordneten zur Frage des Charakters der in den Heimen geleisteten Arbeit befragt, und dann haben diese Herren aus dem Bundesarbeitsgericht [ sic, MM ] gesagt, die Arbeit die die Kinder und Jugendlichen in den Heimen leisten mussten war ZWANGSARBEIT.

Wenn sie das anerkennen, sie als Abgeordnete, dass das ZWANGSARBEIT ist, dann müssen sie das als politische Entscheidung sehen und auf politischem Wege dafür sorgen; dass kann nicht über die Rentenkasse gehen und auf die allgemeine Bevölkerung übertragen werden, dass diese Menschen Wiedergutmachung erfahren.

Das haben die Experten aus dem Bundesarbeitsministerium den Abgeordneten des Bundestages gesagt, die haben gesagt „das ist ZWANGSARBEIT“.

Und wenn sie die Wiedergutmachung wollen, dann müssen sie als Volksvertreter den politischen Mut haben das entsprechend zu entscheiden.

INTERVIEWER: Das Ganze erinnert ja an die Feststellung „Einmal Opfer immer Opfer“. Gilt das auch für die Ehemaligen Heimkinder im Hinblick auf das was beim Runden Tisch rausgekommen ist?

PROF. KAPPELER: Ja. Also sehr, sehr viele Ehemalige Heimkinder haben das als eine zweite Viktimisierung erlebt. Was dort geschehen ist: sie waren ständig der Übermacht, der Gewalt der Experten und der Interessenvertreter unterlegen.

Sehr, sehr viele Ehemalige Heimkinder in der Bundesrepublik haben sich überhaupt nicht bis jetzt geoutet, oder weigern sich auch, bezogen auf diese eingeschränkten Entschädigungsmöglichkeiten – oder sagen wir mal „Entschädigungsmöglichkeiten“, falscher Begriff – das was sie da bekommen können, das in Anspruch zu nehmen, weil sie nicht wieder in dieser Rolle des Opfers, das jetzt als Bittsteller, wieder auftreten muss um minimale Gratifikationen zu bekommen.

Die Gesellschaft hat da nach wie vor eine ungeheuere Bringschuld diesen Menschen gegenüber.

INTERVIEWER: Aber ist im Hinblick auf dieses bekanntgewordene Unrecht in einem Rechtsstaat – was ja fast wie ein Widerspruch in sich klingt – ist dieser Rechtsstaat, ist die Bundesrepublik, dieser Herausforderung die Schäden die da entstanden sind wenigstens tendenziell wiedergutzumachen annähernd gerecht geworden?

PROF. KAPPELER: Nein. – Nein. Es ist, das muss man leider sagen, wirklich die Billiglösung dabei herrausgekommen. Das Allergeringste was ihnen als das einmal in Gang gekommen war zugestanden werden musste und keinen Euro mehr.

INTERVIEWER: Warum ist im Abschlussbericht nicht davon die Rede dass es ein Unrechtssystem gewesen ist mit ZWANGSARBEIT und allem Drum und Dran und Rechtlosigkeit? Warum ist das da nicht reingeschrieben worden? Wer wollte das nicht?

PROF. KAPPELER: Also, wenn wir jetzt die Politiker am Runden Tisch nehmen, auch schon im Petitionsausschuss, auch schon im Bundestag, dann wäre dieses Eingeständnis eine Erschütterung ihres Selbstverständnisses bezogen auf die Geschichte und den Charakter der Bundesrepublik Deutschland gewesen. Mitten im Kern des eigenen Gesellschaftssystems geschieht solches Unrecht in unvorstellbaren Ausmass und sämtliche – verfassungsrechtlich, staatsrechtlich, verwaltungsrechtlich! – vorhandenen Kontrollsysteme versagen; nicht zufällig!

Ich hab analysiert wie das alles zusammenhängt, warum die Vormundschaftsgerichte zusammen mit den Jugendämtern, zusamen mit den Verwaltungsgerichten, mit der Psychiatrie, ein gesamtes System so funktioniert hat.
Nach ’45 gab es an diesem Punkt, in diesen totalen Institutionen – die waren völlig abgeschottet von der Öffentlichkeit! – keine Zäsur. Mit denselben Personen und denselben Methoden ist das weitergelaufen bis weit in die siebziger Jahre.

Und sich das einzugestehen, sich dieses existenzielle Versagen deutlich zu machen – und dieses Eingeständnis wäre eine Leistung gewesen für die Entwicklung der politischen Kultur in der Bundesrepublik für die Zukunft – , deswegen habe ich immer gesagt, es geht auch darum dass wir diese Schuld annehmen, die wir selber genuin zu verantworten haben um zu verhindern dass sowas jemals wieder passiert. – Das ist nicht irgend eine, sondern es ist eine zentrale Schuld des Systems in der Bundesrepublik.

Und die Ehemaligen Heimkinder haben diesen Punkt unmissverständlich immer wieder in die Debatten am Runden Tisch eingebracht und da sind sie auf eine Mauer der Ablehnung gestoßen.

Und, kann man natürlich noch hinzufügen, bei den Kirchenvertretern, die ja 70% der gesamten Heimerziehung zu verantworten hatten, kommen ja noch mal andere Dimensionen von Schuld und Sühne dazu.

INTERVIEWER: Ein Unrechtssystem im neuen freiheitlich-demokratischen Westdeutschland. Der Rechtsstaat versagt. Die Profiteure des Unrechts wurden nie zur Verantwortung gezogen.

EHEMALIGES HEIMKIND DIETMAR KRONE: Was mich am meisten darüber ärgert, dass die Firmen für die wir arbeiten mussten, sich schön da rausgehalten haben; die mussten ja so gut wie garnichts in den Topf einzahlen, nich. Letztendlich bleibt’s am Steuerzahler hängen.

INTERVIEWER: Der Runde Tisch [ Heimerziehung ] [ unter der Schirmherrschaft von Antje Vollmer ] Jahrzehnte später begnügt sich mit einer Billiglösung, gesteht keine jüngste deutsche Schuld ein.

PROF. KAPPELER: Einsicht in die eigene Schuld - da liegt das Versagen und damit, das will ich mal deutlich sagen, ist auch wieder neue Schuld entstanden.

[ für diese letzten vier Ausagen – die auch Teil des Interviews waren – siehe das YouTube-Video @ www.youtube.com/watch?v=VfJWx_r0f70 ( am Ende dieses YouTube-Videos ! ) ] Zitat:
»„Und alle haben geschwiegen“ – EIN SPIELFILM über das Schicksal von Heimkindern im Westdeutschland der 50er und 60er Jahre. Hunderttausende Kinder und Jugendliche erlebten Demütigungen und Rechtlosigkeit, mussten ZWANGSARBEIT leisten, viele wurden sexuell missbraucht.«.

HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der BRÖ sowohl wie in der BRD!

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Die Rechtslage betreffend „Heimkinder-Zwangsarbeit“ in der BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND [ bevor sie eine "Bundesrepublik" war ] ! --
Die Rechtslage betreffend „Heimkinder-Zwangsarbeit“ in der BUNDESREPUBLIK ÖSTERREICH [ bevor sie eine "Bundesrepublik" war ] !

Weiterführend zu der von Prof. Dr. Manfred Kappeler erwähnten "ZWANGSARBEIT", wobei es um das Verbot dieser "ZWANGSARBEIT" geht und dazu was das Gesetz unter "ZWANGSARBEIT" versteht.

Relevante Auszüge aus den Proklamationen und Bekanntgebungen der Allierten --- auch bezüglich ZWANGSARBEIT.

Zitat:
Verordnungsblatt der Stadt Berlin

Herausgegeben von der Stadt Berlin.
Erscheint nach Bedarf. – Bezugspreis vierteljährlich
5,—RM zuzüglich Postgebühren, Einzelheft 1,—RM

Bestellungen sind zu richten an die Verlagsabteilung
der Magistratsdruckerei, Berlin N4, Linienstr. 339-340
Telefon 42 46 51 — Postscheck Nr. Berlin 1006 71

1. Jahrgang Nr. 8 — 5. Oktober 1945

Inhalt

Tag 20. 9. 1945 – Proklamation Nr. 2 des Kontrollrates – Seite 95

Bekanntmachungen der Alliierten

Proklamation Nr. 2 des Kontrollrates

An das Deutsche Volk!

Einige zusätzliche Forderungen an Deutschland

Wir, die Vertreter der Alliierten, Oberbefehlshaber der Besatzungsstreitkräfte der Sozialistischen Sowjetrepubliken, des Vereinigten Königreichs von Großbritanien und Nordirland, der Vereinigten Staaten von Amerika und der Französischen Republic, geben, im Anschluß an die Erklärung über die Niederlage Deutschlands, die am 5. Juni 1945 in Berlin unterzeichnet wurde, hiermit einige zusätzliche Forderungen bekannt, die sich aus der vollständigen Niederlage und der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands ergeben und die Deutschland befolgen muß (soweit dieselben noch nicht erfullt worden sind), und zwar:

Abschnitt I

[ ………. ]

2. Alle Arten militärischer Ausbildung, militärischer Propaganda und militärischer Betätigung jeglicher Natur sind dem deutschen Volk verboten, ebenso die Bildung irgendwelcher Organisationen und Gruppen zum Zweck der Förderung von militärischer Ausbildung irgenwelcher Art und die Bildung von Organisationen ehemaliger Kriegsteilnehmer oder anderer Gruppen, die militärische Eigenschaften entwickeln könnten, oder die dem Zweck der Pflege der deutschen militärischen Tradition dienen, gleichgültig, ob derartige Organisationen oder Gruppen angeblich politischer, erzieherischer, religiöser, gesellschaftlicher, sportlicher oder irgendwelcher anderer Natur sind.

Abschnitt II

[ ………. ]

3. a) Deutsche Behörden und Beamte in allen Gebieten außerhalb der Grenzen Deutschlands, wie sie am 31. Dezember 1937 bestanden, und in allen solchen Gebieten innerhalb dieser Grenzen, wie sie von den Vertretern der Alliierten zu irgendeinem Zeitpunkt festgelegt werden sollten, haben die ihnen von den Vertretern der Alliierten erteilten Vorschriften, sich aus diesen Gebieten zu entfernen, zu befolgen.

b) [ ………. ]

c) [ ………. ]

4. In den in Paragraph 3 oben erwähnten Ländern und Gebieten sind seitens aller Streikräfte unter deutschem Befehl und seitens deutscher Behörden und Zivilpersonen alle Zwangsmaßnahmen und jegliche ZWANGSARBEIT sowie alle Maßnahmen, die eine Gesundheitsschädigung oder eine Verletzung als Folge haben können, unverzüglich und völlig einzustellen. [ ………. ]

[ ………. ]

Tag 20. 9. 1945 – Proklamation Nr. 2 des Kontrollrates – Seite 100

[ ………. ]

Abschnitt XIII

Im Falle irgendwelcher Zweifel über die Auslegung oder Bedeutung irgendeiner Bedingung oder irgendeines Ausdruckes in der Erklärung über die Niederlage Deutschlands oder aller auf Grund dieser erlassenen Proklamationen, Befehle, Verordnungen und Vorschriften ist die Entscheidung der Vertreter der Alliierten endgültig.

Ausgefertigt in Berlin, den 20. September 1945.
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Absolutes Verbot aller Formen von Zwangsarbeit/Pflichtarbeit!

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Und – ebenso bezüglich "ZWANGSARBEIT" – kürzlich zusammengestellt von Heidi Dettinger, 2. Vorsitzende des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V., noch folgende Zusammenfassung:

Zitat:
Artikel 12 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland besagt:

(1) Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen. Die Berufsausübung kann durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes geregelt werden.

(2) Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden, außer im Rahmen einer herkömmlichen allgemeinen, für alle gleichen öffentlichen Dienstleistungspflicht.

(3) Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zulässig.

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) definierte 1930 in Art. 2 Abs. 1 des Übereinkommens über Zwangs- und Pflichtarbeit die Zwangsarbeit als unfreiwillige Arbeit oder Dienstleistung, die unter Androhung einer Strafe ausgeübt wird. Nicht dazu gehören laut Abs. 2 des Übereinkommen: Militärdienst, übliche Bürgerpflichten, Arbeit im Strafvollzug, notwendige Arbeit in Fällen höherer Gewalt und Arbeit, die dem unmittelbaren Wohl der Gemeinschaft dient.

Die ILO verbietet den Einsatz von Zwangsarbeit

● als Mittel politischen Zwanges oder politischer Erziehung oder als Strafe gegenüber Personen, die gewisse politische Ansichten haben oder äußern oder die ihre ideologische Gegnerschaft gegen die bestehende politische, soziale oder wirtschaftliche Ordnung bekunden;
● als Methode der Rekrutierung und Verwendung von Arbeitskräften für Zwecke der wirtschaftlichen Entwicklung;
● als Maßnahme der Arbeitsdisziplin:
● als Strafe für die Teilnahme an Streiks;
● als Maßnahme rassischer, sozialer, nationaler oder religiöser Diskriminierung.

Zur Erklärung:

Die ILO ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen und beauftragt, soziale Gerechtigkeit sowie Menschen- und Arbeitsrechte zu fördern.

Der ILO wurde 1969 der Friedensnobelpreis und 1994 der Hans-Böckler-Preis zuerkannt. Die ILO hat 185 Mitgliedstaaten, unter ihnen die Bundesrepublik Deutschland, die im Übrigen das oben genannte Übereinkommen über Zwangs- und Pflichtarbeit am 13. Juni 1956 ratifizierte!

Es dürfte also eigentlich keiner sagen, dass
Die in den Heimen geleisteten Arbeiten KEINE Zwangsarbeiten waren;
Die Zeiten andere waren;
Sie nichts davon gewusst hätten...
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Heimkinder warten auf Entschädigung für ihr Martyrium !

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Insbesondere in Bezug auf die unmittelbar vorhergehenden letzten drei Beiträge, aber auch in Bezug auf viele andere vorhergehende Beiträge in diesem Thread und in anderen relevanten Threads zu diesem Thema und ähnlichen Themen wo auch immer im Internet.

Die Allierten, d.h. die Russen, die Engländer und Iren, die Amerikaner und die Franzosen hatten kein Problem mit der deutschen Sprache, mit dem deutschen Begriff "ZWANGSARBEIT", und sie alle wussten sehr wohl was "ZWANGSARBEIT" – auch im formal-juristischen Sinne – war und um was es sich da handelte und haben es ja daher auch sofort – in 1945 – unter Verbot gestellt. Und die Deutschen haben sich ja dann auch sofort bedingungslos mit diesem Verbot, per Unterschrift, einverstanden erklärt.

Die Deutschen jedoch, obwohl sie dieses Verbot sogar dann in 1949 selbst in ihrem eigenen Grundgesetz festgeschrieben haben, haben sich aber gleich von Anfang an nicht an an diese Abmachung und Verpflichtung, die sie schon 1945 unterschrieben haben, gehalten. Tatsächlich waren es allen voran die Kirchen, die sich als Erste gegen diese Abmachung und Verpflichtung aufgelehnt haben und die Alliierten diesbezüglich sofort hintergangen haben. Ja, auch dafür liegen Beweise for.

In Anbetracht all dessen ist die Aussage und Großtuerei der evangelischen Kirchenfrau Frau Antje Vollmer, am »Runden Tisch Heimerziehung« und in den Medien (2009/2010), dass der Begriff "ZWANGSARBEIT" / "HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT" in Bezug auf Ehemalige Heimkinder – nachkriegsdeutsche Heimkinder – nicht verwendet werden darf, weil er „anderweitig historisch belegt“ sei, einfach nur Blödsinn und an Blödsinnigkeit kaum zu überbieten.

Alle Ehemaligen Heimkinder, die in Westdeutschland von den Kirchen und vom Staat auf irgend eine Weise – vielfach bis zu ihrem 21. Lebensjahr – versklavt wurden, fordern für die von ihnen jahre- und jahrzehntelang verrichtete "ZWANGSARBEIT", von der die Nutznießer dieser "ZWANGSARBEIT" in Milliardenhöhe profitiert haben, eine angemessene Entschädigung!

In Österreich war es genauso und die österreichischen Heimkinderopfer / Heimkinder-Zwangsarbeiter fordern daher an angemessener Entschädigung nichts weniger als die deutschen!
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Re dem ZDF SPIELFILM "Und alle haben geschwiegen".

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Zitat:
Dierk Schaefers Blog @ dierkschaefer.wordpress.com/2013/03/05/es-war-viel-schlimmer/#comment-3950

Heike Freiwald sagte, am 5. März 2013 um 16:29 Uhr:

Ich glaube kaum dass Zuschauer den richtigen Eindruck durch diesen Film erhalten konnten. Die Liebesgeschichte war absolut unnötig und hat somit die wichtigsten Fakten des Erziehungsleben überspielt.
Es fehlten die Einzelzellen mit der Waschschüssel, Gitter vor dem Fenstern; jede Einzelzelle ausgestattet mit einem Bett, einer Waschkonsole und einem Nachttopf; kein persönliches Eigentum und fehlender innerer Türklinke. Auch gab es keine Angaben über die tägliche persönliche Morgenreinigung mit kaltem Wasser, da Duschen nur selten vorkam. Das Anstellen zum Ausgiessen des Nachttopfes. Die Blechteller mit 2 Scheiben Brot und Rübenkraut zum täglichen Frühstück. Keine Schulausbildung; keine persönlichen Gegenstände; zensierte Post; gestrickte Monatsbinden zur wiederholten Benuzung; 2 Stück Zeitungspapier zum Toilettengang der nur 3x täglich stattfand. Es fehlten so viel wichtige Fakten, die das Heimleben zur Hölle machten. Die totale Agonie der Heimkinder war kaum nachzuvollziehen, da die Schauspieler absolut keine Ahnung hatten und demzufolge es auch nicht in der Lage waren darzustellen. …
Mit einfachen Worten: wir waren Arbeitssklaven ohne Bezahlung, eingesperrt und behandelt schlimmer als Verbrecher, misshandelt an Körper und Seele, ausgestossen von der Gesellschaft und verdammt zu lebenslanger Demütigung als Ehemaliges Heimkind. Viele von uns haben Selbstmord begangen, viele von uns haben aus Scham ihre Vergangenheit verschwiegen, und die meisten von uns sind auch mit Therapien und täglichen Medikamenten immer noch nicht in der Lage die Vergangenheit zu überwinden.
Wir sind immer noch Menschen 2. Klasse, die man mit mickrigen finanziellen Zahlungen mundtot gemacht hat.
Heike Freiwald.Zitat:
Dierk Schaefers Blog @ dierkschaefer.wordpress.com/2013/03/05/es-war-viel-schlimmer/#comment-3951

Dirk Friedrich sagte, am 5. März 2013 um 17:29 Uhr:

Richtig! Kann ich nur voll unterstreichen!
Meilenweit an der damaligen Realität vorbeigedüst! Schade!

Ich war ja vorgewarnt, dass der Film fürs breite Fernsehpublikum produziert worden wäre. Das man so „schonend“ mit diesem Publikum umgehen würde, hätte ich aber nicht gedacht.
Wo doch tagtäglich blutige Krimileichen, aus den Fernsehkanälen, im trauten Wohnzimmer, zwischen Chips und Cola, aufschlagen.

Nein, mit der Realität hatte der Film gar nichts zu tun!

Es gab so viele Ungereimtheiten und fette Fehler, dass ich es noch immer nicht ganz fassen kann.
Allein schon die vollkommen irreale Darstellung, dass Jungen und Mädchen in einem Essensraum zusammen waren und somit „miteinander in Berührung“ kamen, haut dem Fass den Boden raus.
So etwas habe ich, in meiner jahrzehntelangen Beschäftigung mit dem Thema Aufarbeitung und Heimalltag, weder selbst erlebt noch gehört oder von Überlebenden erzählt bekommen. – Humbug pur! – Aber, ich lasse mich gern belehren!

Wer, so frage ich mich, hat da als Berater am Filmset gestanden und sich solch einen Unsinn einfallen lassen? Ein mit der damaligen Situation vertrautes ehemaliges Heimkind kann das jedenfalls nicht gewesen sein.
Mädchen und Jungen, gerade in diesem Alter, waren strickt getrennt. Es gab ein absolutes Sprechverbot mit dem anderen Geschlecht. Und wehe man übertrat diese eiserne Regel, dann floss richtig Blut.

Kurzum, der Film mag für Unbedarfte gelten. Soll auf die damaligen fürchterlichen Heimsituationen aufmerksam machen. Gerecht wird er – weil weichgespült – dem nicht.

Einzig die Scene mit Habich vor dem RTH [ = »Runden Tisch Heimerziehung« ] ist daramtisch. Als er den desinteressierten Lümmeln und Tanten am Tisch mitteilt, dass er Angst vor ihnen habe. Weil sie ihn wieder schlagen könnten.»All dies kann ich selbst ebenso voll unterstreichen.«, sagt Ehemaliges Heimkind, Ex-Freistätter, Boarduser »Ehemaliges Heimkind« / »martini« / Martin MITCHELL / »Engagierter Bürger«.
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NEWS: Kinofilm re FREISTATT (boys) u. re VINCENZHEIM (girls)

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NEWS – Kinofilm re FREISTATT (Jungen ) und re DORTMUNDER VINCENZHEIM (Mädchen) – Länge: 100 Minuten.


NEWS – BEKANNTGEBUNG seitens des Boardusers »martini« / Martin MITCHELL im HEIMKINDER-FORUM.DE, wo er persönlich am Mo. 11.03.201, um 14:12 Uhr mit dem unten zitierten Beitrag – Beitrag 1 - folgenden Thread eröffnet hat:

»Weiterer Spielfilm bezüglich "HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT" in der BRD, d.h. in „Westdeutschland“, dem „unmenschlichen System“ der nachkriegsdeutschen »Fürsorgeerziehung««

@ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/16222-weiterer-spielfilm-bezüglich-heimkinder-zwangsarbeit-in-der-brd-d-h-in-„westdeutschland“-dem-„unmenschlichen-system“-der-nachkriegsdeutschen-»fürsorgeerziehung«/

Beitrag 1 – beginning

Weiterer geplanter Spielfilm bezüglich "HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT" in der Bundesrepublik Deutschland ( d.h. „Westdeutschland“ ! ) – dem „unmenschlichen System“ der nachkriegsdeutschen »Fürsorgeerziehung« in Großwäschereien ( für Mädchen ) und in Mooren ( für Jungen ) :

ERSTENS:

WELTFILM.COM @ http://www.weltfilm.com/html/de/zeit_info.html

…von dem berüchtigten »FREISTATT« ist in diesem Film die Rede…

…und von den unbarmherzigen »Barmherzigen Schwestern«…



ANFANG DES ZITATS der ersten Bekanntgebung.

Zitat:
von jetzt an kein zurück

Kinospielfilm ( geplanter Drehbeginn: Frühjahr 2013 )

Buch & Regie: Christian Frosch

Förderung Drehbuch: BKM

Dramadepartment: Susan Schulte

Förderungen: BKM, Nordmedia, Hamburg, Bremedia, Hessischer Rundfunk

Dramaturg: Olaf Winkler

Koproduktion

Dies ist die Geschichte von Ruby und Martin und einer Liebe im Jahre 1967, in der BRD. Wegen „drohender sexueller Verwahrlosung“ werden die beiden in geschlossene Erziehungsheime eingewiesen und durchleben eine Zeit in der Hölle.

Ruby erfährt bei den katholischen „Barmherzigen Schwestern“, Bigotterie, Repression und Zwangsarbeit . Martin wird in das evangelisch geführte Erziehungsheim von Freistatt überstellt. Es galt als das schlimmste seiner Art. Ein System von Gewalt, das darauf abzielt die Zöglinge mit Zwangsarbeit im Moor zu brechen, um sie dadurch neu formen zu können.

Ruby und Martin, die nichts anderes wollten, als der piefigen Kleinstadt zu entfliehen, geraten in die Fänge eines anachronistischen totalitären Systems, eines Relikts des 19. Jahrhunderts und des Dritten Reiches. Und dies zu einer Zeit in dem die BRD von Aufbruch und Veränderung geprägt ist.

Sie versuchen Mensch zu bleiben und zu überleben in einem unmenschlichen System.

Ein Foto zeigt Kristina Konrad
Ein Foto zeigt Christian Frosch ENDE DES ZITATS der ersten Bekanntgebung.



ZWEITENS:

Der Filmemacher

JOST HERING FILME @ www.josthering.de/jhf/node/79

ANFANG DES ZITATS der zweiten Bekanntgebung.

Zitat:
von jetzt an kein zurück

von Christian Frosch

Kamera: Frank Amann

mit Victoria Schulz, Ben Becker, Ernie Mangold, Walfriede Schmitt, Markus Hering, Martin Wuttke

1967 - Ruby und Martin sind jung und proben den Aufstand. Der Preis, den sie dafür bezahlen, ist hoch: Schulverweis, elterliche Gewalt und schließlich die Heimeinweisung. Doch sie sind bereit, den Kampf für ihre Liebe aufzunehmen.

Martin und Rosemarie, die sich selbst Ruby nennt, befinden sich auf dem Weg nach Offenbach zu einem Jimi-Hendrix-Konzert. In Rückblenden erfährt man, dass dies mehr als nur ein Konzertbesuch ist. Martin und Ruby haben die Brücken abgebrochen. Sie sind auf der Flucht. Rubys Vater ist ein unerbittlicher Tyrann, streng katholisch, vom Krieg und der Wiederaufbaumoral geprägt. Ruby wagt es deshalb nicht, offen zu ihrer Liebe zu Martin zu stehen. Für ihren Vater verkörpert Martin nämlich alles, wovon er seine Tochter fernhalten will. Martin ist rebellisch, langhaarig und hat „Flausen“ im Kopf. Martin liebt Rimbaud und träumt davon, Schriftsteller zu werden und mit seiner Literatur die Welt aus den Angeln zu heben. Rubys Leidenschaft ist die Musik. Sie bewundert vor allem Grace Slick von „Jefferson Airplane“. Wer Ruby einmal singen gehört hat, weiß, dass sie den Vergleich mit dem Vorbild nicht zu scheuen braucht.

Martin und Ruby treffen sich heimlich so oft es geht, aber mit jedem Tag wird dieser Zustand unerträglicher. Die Schlinge beginnt sich langsam zuziehen. Sie hauen ab. Der Traum ist kurz. Ruby landet in einem geschlossenen katholischen Heim bei den „Barmherzigen Schwestern“ und Martin wird ins berüchtigte Erziehungsheim der Diakonie in Freistatt eingeliefert. Ruby und Martin müssen nun getrennt voneinander um ihr geistiges Überleben kämpfen - in einer Welt, die darauf abzielt, sie zu brechen.

1977, 10 Jahre später, blickt Ruby zurück auf jene Jahre. Es ist eine bittere Bilanz. Ihr Beruf ist es nun, als Schlagersängerin die heile Welt zu verkörpern. An diesem Abend in Baden bei Wien, vor einem Auftritt, wird sie aber von den Gespenstern der Vergangenheit heimgesucht.
ENDE DES ZITATS der zweiten Bekanntgebung.

Beitrag 1 – end
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NEWS: Kinofilm re FREISTATT (boys) u. re VINCENZHEIM (girls)

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Bekanntgebung aus dem Jahre 2012.

Von den Medien wurde dies jedoch derzeit und auch jetzt nicht aufgegriffen.

Aber vielleicht haben es die Medien ja bisher nicht bemerkt oder vielleicht erschien es ihnen bisher „nicht wichtig genug“.

Zitat:
Die Bundesregierung @ www.bundesregierung.de/Content/DE/Pressemitteilungen/BPA/2012/05/2012-05-31-bkm-drehbuchprojeke.html?__site=Nachhaltigkeit

PRESSE- UND INFORMATIONSAMT DER BUNDESREGIERUNG

Donnerstag, 31. Mai 2012

Laufende Nr.: 175

Ausgabejahr: 2012

Kulturstaatsminister Bernd Neumann fördert Film- und Drehbuchprojekte mit 2,2 Millionen Euro

Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsminister Bernd Neumann, fördert aktuelle Film- und Drehbuchprojekte mit einem Gesamtvolumen von 2.202.600 Euro. Bei den von einer Jury vorgeschlagenen Filmprojekten handelt es sich um folgende Vorhaben:

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„Von jetzt an kein zurück“, Hersteller: Jost Hering Filme, Berlin, Autor/ Regisseur: Christian Frosch, Fördersumme: 250.000 Euro.
Inhalt: Deutschland 1967. Ruby und Martin sind jung und proben den Aufstand. Der Preis, den sie dafür bezahlen, ist hoch: Schulverweis, elterliche Gewalt und schließlich die Heimeinweisung. Doch sie sind bereit, den Kampf für ihre Liebe aufzunehmen.

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NEWS: Kinofilm re FREISTATT (boys) u. re VINCENZHEIM (girls)

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Weiterführend zu den vorhergehenden Beitragen zu diesem Thema ( oben ).


SPIELFILM / DRAMA "Von jetzt an kein zurück"

Zitat:
ÖFI Förderung für Frosch | Jost Hering Filme

www.josthering.de/jhf/node/98

21.02.2013

Soeben bekommen wir von unserem Coproduzenten Prisma Film/Wien die erfreuliche Nachricht, dass neben dem BKM, der Filmförderung Hamburg/Schleswig-Holstein und der Nordmedia nun auch das "Österreichische Filminstitut ÖFI" unserem Spielfilm Von jetzt an kein zurück" von Christian Frosch eine Produktionsförderung zugesagt hat. Weitere Einreichungen liegen vor und wir planen nunmehr den Drehbeginn im Spätsommer 2013. Drehorte in Niedersachsen, Hamburg/Schleswig-Holstein und Wien.SPIELFILM / DRAMA "Von jetzt an kein zurück"

Zitat:
Österreiches Filminstitut @ www.filminstitut.at/de/foerderungszusagen/

In VON JETZT AN KEIN ZURÜCK, produziert von Prisma Film mit Jost Hering Film (DE), unter der Regie von Christian Frosch, proben zwei Jugendliche den Aufstand gegen die Gesellschaft und die Erziehung in Kinderheimen in den 60er Jahren. U.a. mit Ben Becker und Ernie Mangold..