Auswandern -   Heimatfrust...

Immer mehr verlassen das "ach so tolle Deutschland"

Re: Immer mehr verlassen das "ach so tolle Deutschland"

@Anna_kl
Wollte mal sehen, wie du auf schlechte Kritik reagierst die du ja reichlich verteilen kannst.

Zitat: Anna_kl
Das muß man sich mal vorstellen: In Deutschland haben Leute, die nicht arbeiten, nicht nur eine Wohnung und genug zu essen, sondern eben auch ein Handy und ein Auto.Ja genau und in Afrika ist das Handy noch nicht erfunden, oder meinst du, die vielen Afrikaner/Ausländer, die hier in Deutschland keine Arbeit haben aber ein Handy, Auto, Essen und eine Wohnung? Oder kennst du einen Türken ohne Händy?

Aber ich breche vor Mitleid gleich zusammen…………du bist genau die Frau, die ein Mann braucht um es sich …………………………

Du bist vielleicht nicht blöd (habe ich auch nie behauptet) aber blond bestimmt, oder?

Zitat: Anna_kl
Ist Dir schon mal zu Ohren gekommen, in welchem Land ich lebe? Nein, denn hier bei mir bist du leider kein Gesprächsthema

Zitat: frankx
Quod erat demonstrandum. So lange es Leute wie Dich gibt, wird es mit dem "gleiche Chancen für alle" weiter hapern.Ja, da hast du Recht……………….,
denn ich meine, alle Ausländer die in Deutschland nichts leisten, sollten in die Schweiz eingewiesen werden  und da kannst du dich dann um die kümmern um der Globalisierung gerecht zu werden. Oder schicke sie weiter nach Namibia, @Anna verhilft denen schon zum Wohlstand. Sie gibt denen zwar kein Geld und keine gut bezahlte Arbeit (sie ist ja nicht doof), aber sie verteilt Naturalien, verkauft ihr Auto und ihr Handy, eben sehr sozial eingestellt.


ich habe mein Glück nach langer Zeit gefunden!

Re: Immer mehr verlassen das "ach so tolle Deutschland"

Zitat: arnego2
Nun das hat ja keiner behauptet, lass uns doch mal sehen was wiki dazu sagt: "Chancengleichheit bezeichnet in modernen Gesellschaften das Recht auf eine gerechte Verteilung von Zugangs- und Lebenschancen. Dazu gehört insbesondere das Verbot von Diskriminierung beispielsweise aufgrund des Geschlechtes, der Religion oder der Herkunft, das in den Menschenrechten festgeschrieben ist. Während in der Natur Chancen nach statistisch beschreibbaren Regeln, per Zufall oder über die Macht des Stärkeren / Ersteren / Angepasstesten (engl. fittest) verteilt werden, werden Chancen in menschlichen Gesellschaften durch Menschen reguliert. In den Bemühungen um Chancengleichheit drückt sich das Verständnis von Gerechtigkeit als Demokratie aus. Mangelnde Chancengleichheit wird als ungerecht empfunden und kann den sozialen Frieden gefährden."Richtig. Genau. Genau so wie ich es meine und die ganze Zeit vertrete. Was willst Du eigentlich?

Zitat: arnego2
Hat also recht wenig mit Pausenbroten zu tun. Stichworte sind hier Zugang und Lebenschancen des einzelnen. Ja, genau, so wie ich es die ganze Zeit vertrete. Und inwiefern widerspricht das, was Du hier scheinbar als Antithese zu meinen Argumenten bringst?

Zitat: arnego2
Was wiederrum mit Globalisierung eigentlich garnichts zu tun hat. Denn es handelt sich um rein menschliche Angelegenheit die der Staat seinen Unterlingen zumutet, während sich die Globalisation ja mehr um die Zusammenbringung einzelner Staaten dreht.Du meinst also, auf internationaler Ebene ist Chancengleichheit nicht wichtig?

Zitat: arnego2
Und alle gleich? Bloß nicht und es treten bei der Globalisierung auch nicht gleich gegen gleich an. Wer eine Chance sieht der nimmt sich was er braucht. Microsoft kann das gut, oder konnte es so gut wie Siemens. Die Einfuhr des Euros hatte ich übrigens garnicht im Sinn sondern eher das es Leute gibt die die gleiche Arbeit billiger verkaufen. Das ist auch eine Aussage, die ich überhaupt nicht verstehe. Ich spreche von globaler Chancengleichheit, die irgendwann mal in letzter Konsequenz vielleicht in 50 - 100 Jahren existieren wird. Du kommst mir mit Beispielen, was heute nicht stimmt. OK, Einverstanden. Und?

Re: Immer mehr verlassen das "ach so tolle Deutschland"

Zitat: ilap
Ja genau und in Afrika ist das Handy noch nicht erfunden, oder meinst du, die vielen Afrikaner/Ausländer, die hier in Deutschland keine Arbeit haben aber ein Handy, Auto, Essen und eine Wohnung? Oder kennst du einen Türken ohne Händy?Es geht doch gar nicht um die Afrikaner in Deutschland, oder? Das ist ein anderes Thema.

Zitat: ilap
Zitat: Anna_kl
Ist Dir schon mal zu Ohren gekommen, in welchem Land ich lebe? Nein, denn hier bei mir bist du leider kein Gesprächsthema Du kannst den Thread mal verfolgen, da wird es mehrfach erwähnt.

Zitat: ilap
Zitat: frankx
Quod erat demonstrandum. So lange es Leute wie Dich gibt, wird es mit dem "gleiche Chancen für alle" weiter hapern.Ja, da hast du Recht……………….,
denn ich meine, alle Ausländer die in Deutschland nichts leisten, sollten in die Schweiz eingewiesen werden  und da kannst du dich dann um die kümmern um der Globalisierung gerecht zu werden. Oder schicke sie weiter nach Namibia, @Anna verhilft denen schon zum Wohlstand. Sie gibt denen zwar kein Geld und keine gut bezahlte Arbeit (sie ist ja nicht doof), aber sie verteilt Naturalien, verkauft ihr Auto und ihr Handy, eben sehr sozial eingestellt.Komischerweise geht es in der Diskussion eigentlich gar nicht um Leute, die nichts leisten. Deine Postings haben keinerlei Zusammenhang mit der Diskussion hier. Bleib doch beim Thema, oder sorge wenigstens für eine sinnvolle Überleitung.

Re: Immer mehr verlassen das "ach so tolle Deutschland"

Zitat: frankx
Es geht doch gar nicht um die Afrikaner in Deutschland, oder? Das ist ein anderes Thema.bist du gut

Zitat: frankx
Du kannst den Thread mal verfolgen, da wird es mehrfach erwähnt. schon mal was von Ironie gehört?




Zitat: frankx
Komischerweise geht es in der Diskussion eigentlich gar nicht um Leute, die nichts leisten. Du solltest mal den ersten Artikel lesen in diesem Thread, denn das ist das Tema.


ich habe mein Glück nach langer Zeit gefunden!

Re: Immer mehr verlassen das "ach so tolle Deutschland"

Zitat: frankx
Zitat: arnego2
Nun das hat ja keiner behauptet, lass uns doch mal sehen was wiki dazu sagt: "Chancengleichheit bezeichnet in modernen Gesellschaften das Recht auf eine gerechte Verteilung von Zugangs- und Lebenschancen. Dazu gehört insbesondere das Verbot von Diskriminierung beispielsweise aufgrund des Geschlechtes, der Religion oder der Herkunft, das in den Menschenrechten festgeschrieben ist. Während in der Natur Chancen nach statistisch beschreibbaren Regeln, per Zufall oder über die Macht des Stärkeren / Ersteren / Angepasstesten (engl. fittest) verteilt werden, werden Chancen in menschlichen Gesellschaften durch Menschen reguliert. In den Bemühungen um Chancengleichheit drückt sich das Verständnis von Gerechtigkeit als Demokratie aus. Mangelnde Chancengleichheit wird als ungerecht empfunden und kann den sozialen Frieden gefährden."Richtig. Genau. Genau so wie ich es meine und die ganze Zeit vertrete. Was willst Du eigentlich? Na endlich weiss ich mal was du unter Chancengleichheit verstehst denn bisher war ja nur zu lesen: Chancengleichheit ist nicht .... Und da das Thema ja eigentlich "Immer mehr verlassen das "ach so tolle Deutschland"" ist ging es meines Erachtens eher um die Folgen der Globalisierung und die Einschätzung vieler das sie die Verlierer sind. Obwohl es ihnen scheinbar nicht bewusst ist das es anderswo noch Menschen gibt die nicht wissen was ein Kühlschrank ist, geschweige denn wo sie das Essen für Morgen herbekommen. Dann dieses Dogmatische: Einfuhrzoll = diabolisch, bei gleichlautendem: Freier Welthandel = Fantastisch; da glaube ich kaum das wir irgendwann einmal auf einen gemeinsamen Nenner kommen werden.

Aber es ist schon merkwürdig das man Produkt aus ungerechtem Lohnarbeit mit Freuden konsumieren kann weil es eben keine Chancengleicheit gibt, denn die Globalisierung mit ihrer Verschiebung der Lohnarbeit in Niedriglohnländer versucht ja allen Anschein nach eine internationale Chancengleicheit zu verhindern. Klar verkauft wird das anders. Es klingt ungefähr so: Man muss sich auf dem Chinesischem Markt eine gesicherte Position schaffen um in der anstehenden Globalisierung mithalten zu können.

m-f-G
Arnego2

Re: Immer mehr verlassen das "ach so tolle Deutschland"

Zitat: arnego2
... denn die Globalisierung mit ihrer Verschiebung der Lohnarbeit in Niedriglohnländer versucht ja allen Anschein nach eine internationale Chancengleicheit zu verhindern. Und wieder um eine Ecke zuwenig gedacht.

Das Problem der Billiglohnländer wird sich spätestens dann erledigen, wenn sich die Länder der Erde im Zuge der Globalisierung vom Wohlstandsniveau her immer weiter annähern. Auch Polen und die anderen früheren Ostblockländer werden nicht ewig als "Reservoir" für Billigarbeitskräfte "dienen", denn diese Länder auf ein durchschnittliches europäisches Wohlstandsniveau anzuheben ist auch ein Ziel der Eingliederung dieser Länder in die EU. Diese Länder nicht einzubinden, sie quasi als "Wirtschaftpiratenländer", die tun können was sie wollen weiter vor der Haustür zu haben, ist viel nachteiliger als EU-Mittel in den Aufbau dieser Länder zu stecken. Ganz zu schweigen vom politischen Zündstoff bei starkem sozialen Gefälle je nach Seite der Grenze.

Re: Immer mehr verlassen das "ach so tolle Deutschland"

Zitat: arnego2
Dann dieses Dogmatische: Einfuhrzoll = diabolisch, bei gleichlautendem: Freier Welthandel = Fantastisch; da glaube ich kaum das wir irgendwann einmal auf einen gemeinsamen Nenner kommen werden. Ich habe nur Deiner Behauptung widersprochen, Einfuhrzölle würden für Chancengleichheit sorgen. Das tun sie nämlich nicht.

Ich kann nachvollziehen, warum es Länder gibt, die dazu tendieren, ihren eigenen Markt mit Zöllen zu schützen. Nur ist das meiner Meinung nach zu kurzfristig gedacht.

Re: Immer mehr verlassen das "ach so tolle Deutschland"

Zitat: frankx
Das Problem der Billiglohnländer wird sich spätestens dann erledigen, wenn sich die Länder der Erde im Zuge der Globalisierung vom Wohlstandsniveau her immer weiter annähern. Und bis dahin, wenn es denn überhaupt dazu kommt, nimmst Du billigend in Kauf, daß Millionen von Menschen in der Übergangszeit für dieses Experiment bezahlen. Erinnert mich irgend wie in Analogie zu den blühenden Landschaften v. H. Kohl.

Annähern ? Wohl eher den Status erreichen, den die anderen bisher inne hatten, aber schon längst wieder den Nachzüglern um Längen vorraus sind. Annäherung würde Stillstand bzw. totale Verlangsamung bei den jetzigen, reichen etablierten Statusinhabern bedeuten. Die werden alles erdenkliche tun, um ihren Vorsprung beizubehalten. Sprich globaler Wettbewerb.
Die Länder der ersten Welt werden die schwachen Länder im Rahmen der Globalisierung in ihrem Schlepptau hinter sich herziehen. Ich sehe da keine Annäherung sondern Distanzwahrung.

Gruß technikus

Re: Immer mehr verlassen das "ach so tolle Deutschland"

vom eigentlichen Thema seid ihr in eurer Diskussion aber sehr weit entfernt. Auf den letzten Seiten sind nur noch Pro und Contra Globalisierung zu lesen.
Im "ach so tollen Deutschland" hat jeder Bewohner den Zugang zu Bildung und Wohlstand, es muss aber etwas dafür geleistet werden. Jeder, egal aus welcher "Schicht" er kommt, hat Zugang zu weiterführender Schulbildung, wenn er oder sie es will. Aber in den Schulen ist es uncool zu lernen, wer etwas erreichen will, wird ausgegrenzt. Nur von nichts kommt auch nichts. Wer etwas erreichen will, muss seinen Hintern auch mal hochbekommen und sich selbst kümmern. Die Voraussetzungen sind geschaffen worden, die Umsetzung muss aber jeder selbst bewerkstelligen.
Deutschland ist mittlerweile ein Einwanderungsland geworden, warum wird dann nicht, wie in vielen anderen Einwanderungsländern auch, verlangt, dass die Sprache beherrscht wird? Viele Bewohner mit sogenanntem Migrationshintergrund sind in der zweiten oder dritten Generation nicht in der Lage, ein einigermaßen vernünftiges und verständliches deutsch zu reden oder zu schreiben. Bei vielen deutschen Jugendlichen, die in bestimmten Stadtteilen, z.B. im Ruhrgebiet leben, nähern sich in ihrer Sprache auch dem Kauderwelsch a lá "Erkan und Stefan" an. Das Bildungsniveau in D sinkt immer weiter ab, Vorlesen aus einer aktuellen Tageszeitung ist vielen Jugendlichen nicht möglich. Dass sich diese Jugendlichen selbst alle Chancen auf ein Leben außerhalb Hartz IV verbauen, begreifen sie gar nicht, weil die Eltern es ihnen vorleben. Das alles hat aber nichts mit Globalisierung zu tun sondern ist ganz einfach das Umfeld. Wenn mir von den Eltern und Freunden vorgelebt wird, dass ich auch ohne eigenes Zutun relativ gut leben kann, warum soll ich mich dann bemühen? Das ist ja mit arbeit verbunden. Wer bezahlt? Diejenigen, die so "blöd" sind und jeden Tag zur Arbeit gehen und mit ihrer Leistung etwas zum Allgemeinwohl beitragen. Daran müsste, auch von Seiten der Politik, gearbeitet werden, dass sich Leistung wieder lohnt. Es kann nicht angehen, dass jemand, der den ganzen Tag zu Hause ist, und das teilweise schon fast sein gesamtes "Berufsleben", fast genauso viel zum Leben hat, wie jemand derjeden Tag arbeiten geht. Das ist die "Ungerechtigkeit" in D. Das ist wohl auch ein Grund dafür, dass viele aus der sogenannten "Mittelschicht" Deutschland den Rücken kehrt.

Re: Immer mehr verlassen das "ach so tolle Deutschland"

Zitat: technikus
Zitat: frankx
Das Problem der Billiglohnländer wird sich spätestens dann erledigen, wenn sich die Länder der Erde im Zuge der Globalisierung vom Wohlstandsniveau her immer weiter annähern. Und bis dahin, wenn es denn überhaupt dazu kommt, nimmst Du billigend in Kauf, daß Millionen von Menschen in der Übergangszeit für dieses Experiment bezahlen. Erinnert mich irgend wie in Analogie zu den blühenden Landschaften v. H. Kohl.Von wem sprichst Du denn, wenn Du von denen sprichst, die dafür bezahlen? Von den Menschen in den emrging markets oder den Besitzstandsverlierern in D?

Zitat: technikus
Annähern ? Wohl eher den Status erreichen, den die anderen bisher inne hatten, aber schon längst wieder den Nachzüglern um Längen vorraus sind. Annäherung würde Stillstand bzw. totale Verlangsamung bei den jetzigen, reichen etablierten Stausinhabern bedeuten. Die werden alles erdenkliche tun, um ihren Vorsprung beizubehalten. Sprich globaler Wettbewerb.
Die Länder der ersten Welt werden die schwachen Länder im Rahmen der Globalisierung in ihrem Schlepptau hinter sich herziehen. Ich sehe da keine Annäherung sondern Distanzwahrung. Mag sein, das die dritte Welt den Abstand nicht wird aufholen können (mag aber auch nicht sein, wenn man bedenkt, dass z. B. das chinesische BSP um 11% wächst, das deutsche um 1,5)). Aber wo wäre das Problem - solange sich das gesamte Wohlstandsniveau nach oben bewegt? Welche Alternative gäbe es denn, die das auch mit sich brächte?

Ausserdem darf man nicht vergessen, dass Deutschland noch immer Exportweltmeister ist. Und zwar in absoluten Zahlen, nicht nur pro Kopf der Bevölkerung. Der Wert der deutschen Exporte übertrifft sogar den der USA (obwohl die fast 3 mal soviele Einwohner haben). Was meinst Du wohl, was es angesichts dessen für Deutschland bedeuten würde, wenn versucht würde, den Globalisierungsprozess rückgängig zu machen und. z. B. wieder Schutzzölle einzuführen? Dann würde auch Harz IV schnell nicht mehr bezahlbar!