Ebbes Asyl - Gedichte und Texte, selbst verfasst .../... Kommentare erwünscht!

VERSCHIEDENE Gedichte, Verse, Prosa ... (wozu ihr kein passendes Thema hier findet ...)

Verschiedenes

Bahnstreik


oder


Das Warten auf ...




Willste mit der Bahn


fah'n


Willste mit der Bahn


fah'n


Hin und auch zurück


Brauchst ein bisserl Glück



Willste mit der Bahn verreisen


Willste mit der Bahn verreisen


Bleib ganz ruhig


Bleibe heiter


Irgendwann


gehts sicher weiter



Der Langweiler

Der Langweiler ist einer, der sich nicht ziert,

denn seine Eintönigkeit macht es oft aus.

Doch niemals macht er sich damit was draus,

aus Angst, sein Geist, sei dann verwirrt.



So schaut er an jeder Ecke sich um,

ob man ihm weiterhin Beachtung noch schenkt,

obwohl er es niemandem nähme es krumm,

wenn man die Aufmerksamkeit, nicht auf ihn lenkt.



So ist er bei Party`s kein gutes Objekt,

weil bei ihm keine Gespräche stattfinden,

er hat keine Lust sich jemals zu binden,,

Unterhaltungen waren ihm immer suspekt.-



So steht er an der Ecke, langweilt sich sehr,

Kontakte mag er nicht selber beginnen,

es gehört einfach nicht zu seinem Begehr,

er behält es sich vor, und zieht schnell von hinnen

Das Genie

Bitte lasst das Genie nicht verkümmern,

geht damit etwas sensibler mal um.

Sollte das sich wirklich einmal verschlimmern,

schmälerte das seinen Gedankenreichtum.



Genies haben nämlich einiges voraus,

sie müssen sich nicht für ihr Tun entschuldigen.

Drum machen sie sich auch gar nichts daraus,

und lassen sich weiterhin sehr gerne huldigen.



Das Genie ist immer auch dazu bereit,

sein großes Wissen zur Verfügung zu stellen,

im Grunde werden sie es auch selten mal leid,

sich mit ihres Gleichen dabei zu gesellen.



Der Wert eines Menschen lässt sich betiteln,

in Großartigkeit sich einstens zu zeigen,

und das geht nicht nur mit anderen Mitteln,

um vor der Wertschätzung sich zu verneigen.-

Re: Verschiedenes

Und irgendwie
ist jeder ganz für sich
doch ein Genie.


Re: Der Langweiler



Deine Verse liebe ich, Almebo.

Alle.



Re: Der Langweiler


Ich auch.





Rosen

Wir leben mit Buchstaben, Formeln und Ziffern. 
Wir zählen die Zeit. Wir rechnen voraus. 
Aber der Rosen sich öffnende Chiffern, 
Sind uns Geheimnis. Wir deuten´s nicht aus.

Wir wissen den Sinn nicht der Schönheit, des Lebens, 
ihr Dasein ist Mitte. Wir stehen am Rand. 
Wir strecken die Hände. Wir tun es vergebens, 
Vergebens bemühen wir Geist und Verstand.

Wir spüren ihr Duften. Für welchen Empfänger? 
Wen meint der Betörende ihres Geruchs? 
Wenn wir vermuten, schliessen sich strenger 
Die Hieroglyphen des schönen Buchs.

Wem gilt die Farbe, das Gelbe das Rote? 
Wer wird verführt, wenn das Blatt sich entrollt? 
Wer, wenn es welkt, betrauert das Tote? 
Was hat das Blühen, das Duften gewollt?

Wir, mit den Buchstaben, Formeln und Zahlen, 
Meinen zu wissen und wissen doch nicht. 
Manchmal, vereinzelt, zu seltenen Malen, 
Spüren wir Schöpfung im Rosengesicht.

Schach-Matt


Die Dame hat es immer dir schon angetan,

und trotzdem hat der König keine Angst

doch wenn du mit dem Springer vor ihr bangst,

verlierst du schnell mit deinem Läufer deine Bahn.



Die Bauern solltest du nicht immer ignorieren

sie warten nur darauf, rück sie nach vorn.

Und nimm den Turm des Gegners mal auf`s Korn,

denn deinen darfst du nicht so schnell verlieren.



Beachte dass du die Figuren deckst,

die Uhr sie tickt, sei bitte drauf versessen

und jeden Zug musst du akribisch messen



sonst bist du matt und deine Wunden leckst!

Denn Schach, das königliche schönste Spiel

bringt dir Erfolg, mit dem du was bezweckst!

Frankreich verdienter Sieger


Wir waren gegen Frankreich heut,

mit Flammenschwert auf falscher Fährte,

der Knobelbecher-Sockenqualm,

hat uns gehindert, bei der Härte,

als "Rote Rübe" Tore treten,

mit anderen Worten ein Vollstrecker,

wer glaubt es reiche schon das Beten,

bei denen rappelt auch kein Wecker !





Gott ist alles

Gott ist alles, was wir kennen
Gott ist auch, nach dem wir rennen.
Jeder, der um ihn bemüht,
wird dann gottverwandt vergnügt.

Gott ist sehr darauf bedacht,
was der Mensch hier unten macht,
wie er´s hält mit wachem Sinn,
ob es je bringt mal Gewinn,

anstatt Kriege zu erleben,
auch mal nach Vernunft zu streben ?
So wird Gott nie arbeitslos,
denn bei uns ist schwer was los.

Gott ist weder schwarz noch weiß,
trotzdem wird es manchem heiss,
auf Menschlichkeit dabei zu schauen,
und der "Farbenlehre" mal vertrauen.

Um selbstgefällig sich zu zeigen,
da ist der Mensch selbst nicht so eigen.
Gott wird überall gesucht,
nicht von dem nur, der betucht

Nein auch die, die wirklich Leid,
suchen ihn schon lange Zeit,
schimpfen, wenn er nicht geholfen,
wenn Pech im Lotto, oder Golfen.

So sind wir Menschen leider eben,
weil Nehmen besser als das Geben.
Nur, wenn man in der Gosse liegt,
und sich dabei beim Fall verbiegt,

dann geht der Blick nach oben wieder,
und singt dazu die frömmsten Lieder,
Ob Gott drauf hört, wird sich erweisen,
nur in der Not will man ihn preisen,

obwohl doch jeder ihn heut kennt,
er wird gesucht nur, wenn es brennt !