Dilla´s & Eva´s grenzwissenschaftl. & polit. Forum - Natur und Umwelt (I)

Allgemeine Katastrophenmeldungen

Re: Allgemeine Katastrophenmeldungen

Dritte Zusammenfassung nach kurzer Eintragungspause hier im Forum:


07.08. / Nach 100 Jahren wurde in Neuseeland der Vulkan "Mount Tongariro" wieder aktiv. Der Ausbruch war der erste seit Ende des 19. Jahrhunderts. Der Vulkan stieß am Montagabend etwa 30 Minuten lang Asche und Gestein aus, nachdem Wissenschaftler in den vergangenen Wochen vermehrte seismische Aktivität gemessen hatten.

07.08. / Nächtliche Unwetter und Gewitterstürme haben in der Nacht zu Dienstag in Polen und Litauen schwere Schäden angerichtet. In Polen waren nach Angaben der Feuerwehr rund 30 000 Haushalte ohne Strom, vor allem im Nordosten. In Litauen waren etwa 12 000 Haushalte betroffen. In dem baltischen Land wurden drei Menschen, darunter ein vierjähriges Mädchen, von umstürzenden Bäumen getroffen und verletzt. In Polen hatte die Feuerwehr landesweit mehr als 750 Einsätze, um Wasser aus überfluteten Kellern zu pumpen oder umgestürzte Bäume zu entfernen. Hagelstürme beschädigten mehrere hundert Dächer.

08.08. / Bereits dritter Wirbelsturm in einer Woche sucht China heim und löst weitere Massenevakuierung aus. Der Taifun Haikui erreichte in der Nacht zum Mittwoch die Küste in der Provinz Zhejiang mit Windgeschwindigkeiten bis zu 150 Stundenkilometern, berichtete der regionale Wetterdienst. Kurz vor dem Eintreffen des Taifuns waren von den Behörden rund 250 000 Menschen aus gefährdeten Küstenabschnitten in Sicherheit gebracht worden. In der benachbarten Provinz Shanghai wurden rund 374 000 Küstenbewohner in das sichere Hinterland gebracht.

08.08. / Ein Erdbeben der Stärke 4,4 hat die Gegend um Los Angeles erschüttert. Das Zentrum lag in rund 8 Kilometern Tiefe, 46 Kilometer von der Innenstadt der kalifornischen Metropole entfernt.

09.08. / Die Region um die US-Millionenmetropole Los Angeles ist von einer Serie von dutzenden Erdbeben erschüttert worden. Drei der rund 30 Erdstöße zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen Ortszeit waren stark genug, dass sie von den Einwohnern zu spüren waren, wie die US-Erdbebenwarte USGS am Mittwoch mitteilte. Nach Angaben von Geologen besteht eine Wahrscheinlichkeit von 99 Prozent, dass Kalifornien in den nächsten 30 Jahren von einem verheerenden Erdbeben getroffen wird. Grund ist die San-Andreas-Verwerfung, die den bevölkerungsreichsten Bundesstaat von Nord nach Süd durchquert.

09.08. / Nach schweren Fluten auf Philippinen sind Millionen Menschen in Not. Nach den verheerenden Fluten brauchen mehr als zwei Millionen Menschen dringend Hilfe. Seit Anfang der Woche kamen in der Hauptstadt Manila und umliegenden Provinzen 36 Menschen ums Leben, berichtete das Büro für Zivilschutz am Donnerstag. Die Fluten gingen zwar langsam zurück, aber in manchen Provinzen hielt der Monsunregen weiter an. Präsident Benigno Aquino besuchte Einwohner der besonders betroffenen Stadtteile Manilas. „Wir werden euch nicht im Stich lassen“, versprach er. Langfristig müssten Menschen in besonders gefährdeten Stadtteilen vielleicht umgesiedelt werden, sagte der Präsident.

08.08. / Seltener Schneefall verblüfft Bewohner in Johannesburg, Südafrika. Langsam kamen die Menschen trotz des kalten Windes über Südafrika am Dienstag raus, richteten ihre Handy-Kameras in den Himmel und öffneten ihre Münder, um den seltenen Schneefall zu kosten, der über einen Großteil des Landes fiel. Der Schneefall begann am Dienstagmorgen, als Teil eines extremen Kälteeinbruchs, der eine Nation erfasst, die sich noch in ihren Wintermonaten befindet. Am Nachmittag wurden von offizieller Seite über fast das gesamte Südafrika Schneefälle verzeichnet. Meteorologen gaben jedoch zu, dass Schneefälle hier so ungewöhnlich seien, dass sie normalerweise nicht darauf vorbereitet seien, Details über Schneefälle in der Nation vorzulegen. Der Schneefall führte auch dazu, dass mehrere Grenzstationen im Land geschlossen wurden. Als der Schnee fiel stürmten Arbeiter aus Büros in Johannesburg. Einige von ihnen drehten sich und tanzten, als die Flocken niederfielen. Ein Mann stürmte zum Gipfel eines schneebdeckten Hügels und rutschte dann mit einem Karton als improvisierten Schlitten hinunter.

10.08. / Dammbruch in China - erneut schweres Unwetter. Im Osten Chinas sind bei schweren Unwettern mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Wie staatliche Medien am Freitag berichteten, brach ein Damm auf der Insel Daishan in der Provinz Zhejiang und überschwemmte ein nahe gelegenes Dorf. 27 Menschen wurden verletzt, andere wurden noch vermisst. Nach Informationen der Nachrichtenagentur „China News Service“ lebten bis zu 60 Menschen in der Nähe des Dammes. Dutzende Häuser wurden von den Wassermassen zerstört.

11.08. / Leichtes Erdbeben in Österreich. Im Raum Unzmarkt im Bezirk Murtal hat Freitagabend die Erde leicht gebebt. Laut dem Erdbebendienst der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) wurde die Erschütterung der Stärke 2,9 nach Richter um 18.57 Uhr registriert.

11.08. / Erdbeben im Iran - mindestens 40 Tote. Durch schwere Erdbeben im Nordwesten Irans sind mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen. 400 weitere wurden verletzt. Im Katastrophengebiet sind Dörfer von der Außenwelt abgeschnitten. Die Teheraner Katastrophenschutzbehörde sprach nach dem ersten Beben und einem schweren Nachbeben in der Nähe der Millionenstadt Täbris am Samstagnachmittag von 40 bis 50 Toten. Dem seismologischen Institut der Universität Teheran zufolge hatte das Beben eine Stärke von 6,2. Das Epizentrum des Erdbebens lag den Angaben zufolge etwa 60 Kilometer von Täbris entfernt. Nur wenige Minuten nach dem ersten Beben ereignete sich demnach ein Nachbeben mit einer Stärke von 6,0. Die US-Erdbebenwarte bestätigte die Angaben im Wesentlichen. +++ Unter den 1,5 Millionen Einwohnern der Stadt Täbris brach Panik aus. Laut den amtlichen Nachrichtenagenturen Mehr und Fars flohen viele Menschen aus ihren schwankenden Häusern ins Freie. Zudem brachen in Teilen der Region demnach die Telefon- und Mobilfunknetze zusammen. Die Feuerwehr berichtete laut der Agentur Isna von großflächigen Stromausfällen und dichtem Verkehr in Täbris.

11.08. / Im Unwetter des Tropensturms "Ernesto" sind in Mexiko sieben Menschen gestorben. Im Staat Tabasco ertranken zwei Fischer, wie die Behörden am Freitag mitteilten. In Veracruz kamen ein Achtjähriger und seine Eltern ums Leben, als in den Sturmböen ein Baum auf ihr Auto stürzte. Eine Jugendliche ertrank in einem von Flutwasser fortgerissenem Wagen, ein Mann wurde vom Blitz erschlagen. Mehr als hundert Menschen wurden aus den gefährdeten Gebieten in Sicherheit gebracht. In Veracruz, Oaxaca, Puebla und in Chiapas traten Flüsse und Bäche über die Ufer, zahlreiche Häuser wurden beschädigt. Auch in der mexikanischen Hauptstadt hatte am Donnerstag Dauerregen eingesetzt.


"Immer weigere ich mich, irgendetwas deswegen
für wahr zu halten,
weil Sachverständige es lehren, oder auch,
weil alle es annehmen.

Jede Erkenntnis muss ich mir selbst erarbeiten.
Alles muß ich neu durchdenken, von Grund auf,
ohne Vorurteile."

Albert Einstein (1879-1955)

Re: Allgemeine Katastrophenmeldungen

Letzte rückblickende Zusammenfassung, danach wieder alle paar Tage regelmäßige Einträge

06.08. / Brände sind im Naturreservat Zingaro aussgebrochen, Sizilien. Feuer-, Wald-Patrouillen und Freiwillige arbeiten 12 Stunden, um die Situation unter Kontrolle zu bringen, für die Evakuierten wurde ein Schulgebäude geöffnet. Das Reservat bleibt vorübergehend geschlossen.

09.08. / Infolge der im Juli 2012 in Südkorea ausgelösten Hitzewellen, verstarben nach Angaben des Ministeriums für Landwirtschaft 786.512 Hühner, 40.780 Enten, Wachteln 3000 und 336 Schweine. Die Hitze wurde auch für 7 Bewohner zum Verhängnis, es waren meist ältere Koreaner, die auf dem Feld oder im Gewächshaus in der Juli-Hitze arbeiteten.

10.08. / Ein Wirbelsturm suchte am Freitag Sydney und Umgebung auf. Das Dach einer katholischen Hochschule wurde abgerissen, Hunderte von Schülern mussten evakuiert werden. Der Orkan hatte auch Stromleitungen beschädigt; in den nördlichen und südwestlichen Vororten von Sydney gab es deshalb kein Licht.

11.08. / Ein Erdbeben der Stärke 6,2 trat am Samstagabend in der Nähe der Aleuten vor Alaska auf, nach Angaben des USGS Website. Das Zentrum des Bebens lag in einer Tiefe von 13,1 Kilometer.

11.08. / Über der Arktis fegte ein seltener Sommersturm. Der Sturm begann vor der Küste vor Alaska. In den letzten 34 Jahren wurden im August weniger als 8 solcher Stürme über dem Nordpol registriert. Solche Stürme werden als "ungewöhnlich" bezeichnet, weil in der Regel solch atmosphärischer Druck in der Nähe des System 964 mbar in der Arktis nur im Winter vor kommt.

12.08. / In Italien traten am Sonntagabend mehrere mittlere und niedrig-starke Erdbeben auf. Das stärkste hatte eine Magnitude von 4,1 in der Nähe der Gargano-Halbinsel, in der südlichen Region Apulien. Das Epizentrum lag nahe der Ortschaft Vieste in einer Tiefe von 8,4 Kilometer. In der gleichen Gegend wurden zuvor mehrere Beben der Stärke 2,4 registriert.


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Albert Einstein (1879-1955)

Re: Allgemeine Katastrophenmeldungen

Im Monat Juli 2012 ereigneten sich insgesamt weltweit 125 Beben über eine Stärke von 5,0.
Diese Beben teilen sich wie folgt auf:

5,0 bis 5,9 = 117 Beben
6,0 bis 6,9 = 8 Beben

Auch dieser Monat verlief wieder verhältnismäßig ruhig. Seit Mai ist die Erdbebenaktivität ab der Stärke 5,0 aufwärts leicht zurück gegangen. Gleichzeitig begannen jedoch ab Mai weltweit die starken Regenfälle, Überschwemmungen und Unwetter anzusteigen, wobei hier die Hühnereigroßen Hagelfälle, die weltweit auftraten, noch einmal hervorzuheben wären.


Von den 8 Beben, die eine Stärke ab 6,0 und darüber besaßen, fanden 4 Beben in einer Tiefe von 10 km statt. Das waren Erdbeben, die im Iran und auf den Kuril Islands statt fanden.

Die detaillierte Aufzeichnung für den Monat Juli findet ihr hier.

LG
Lilu


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Albert Einstein (1879-1955)

Re: Allgemeine Katastrophenmeldungen

Am 10. August wurde im Pazifik zwischen Tonga und Neuseeland ein riesiger schwimmender Vulkangesteinsteppich von der Besatzung der HMNZS "CVanterbury" entdeckt. Neben Militärs waren auch Wissenschaftler an Bord. Zuerst glaubte man das Gestein stamme vom Unterwasservulkan Monowai.

Inzwischen weiß man, dass das Gestein vom Unterwasservulkan "Havre" stammt, welcher zwischen Neuseeland und Tonga liegt und lange Zeit inaktiv gewesen ist. Durch mehrere kleinere Erdbeben in der Region scheint der "Havre" wieder aktiviert worden zu sein.

Interessant, dass auch der "Havre" - wie der "Tongarira" - anscheinend lange Zeit inaktiv gewesen ist und darum zuerst mit dem Gesteinsteppich nicht in Verbindung gebracht wurde.

Liebe Grüße,
Eva

Humanität besteht darin, dass niemals ein Mensch einem Zweck geopfert wird (Albert Schweitzer)

Re: Allgemeine Katastrophenmeldungen

27.08.2012

Eine Serie von dicht aufeinanderfolgenden Erdbeben hat den Westen der USA erschüttert. Gleich in mehreren Bundesstaaten bebte der Untergrund. Einen solchen Erdbebenschwarm soll es zuletzt in den 1970er Jahren gegeben haben.
Im Süden Kaliforniens sind am Sonntag Dutzende Erdbeben registriert worden. Der US-Sender CNN sprach sogar von mehreren hundert Beben. Laut „Los Angeles Times“ waren es mehr als 70 Erdstöße. Die Erdstöße, die außerdem in Arizona sowie im mexikanischen Grenzgebiet registriert wurden, hätten eine Stärke von bis zu 5,4 erreicht, teilte die US-Erdbebenwarte USGS am Sonntag mit. Berichte über Schäden oder Verletzte gab es zunächst nicht.

Die Erschütterungen im Imperial Valley seien die größte dort registrierte seismische Aktivität seit den 1970er Jahren gewesen, erklärte die Seismologin Lucy Johnson von der USGS. Sie sprach von einem „Schwarm“ von Beben. In den nächsten Tagen sei mit Tausenden solcher Ereignisse zu rechnen, meinte sie. Johnson sagte, ein solches „Schwarmbeben“ habe es seit den 1970er Jahren nicht mehr gegeben. „Unser System war mit Erdbeben verstopft.“

„Sehr aktiver Schwarm“
Der Direktor des Südkalifornischen Erdbebenzentrums, Thomas Jordan, erklärte laut „Los Angeles Times“, dies sei ein „sehr aktiver Schwarm“ gewesen. Am Südrand des San Andreas Grabens sei das nicht ungewöhnlich. Dort habe es solche Phänomene schon früher gegeben.

Quelle: Focus


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Albert Einstein (1879-1955)

Re: Allgemeine Katastrophenmeldungen

13.08. / Bei einem Erdrutsch in den österreichischen Alpen sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Bei dem Erdrutsch lösten sich Geröllmassen aus dem Gestein, verschütteten eine Bergstraße und rissen ein Auto mit in die Tiefe. Der abgerutschte Hang stürzte in ein Waldstück, wo die beiden vermisst gemeldeten Insassen des Fahrzeugs erst nach mehrstündiger Suche gefunden werden konnten. Sowohl die 24jährige Frau als auch der 31jährige Mann waren bereits tot als die Rettungskräfte eintrafen, so dass nur noch die Leichen geborgen werden konnten. Das Unglück ereignete sich in der Nähe von Innsbruck im Bundesland Tirol.

14.08. / Ein schweres Erdbeben hat am Dienstag den Norden Japans erschüttert. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke zunächst mit 7,5 an. Das Beben habe sich vor der Ostküste Russlands bis hin in den Norden Japans erstreckt. Das Japanische Meteorologische Institut erklärte später, das Beben habe eine Stärke von 7,3. Das Epizentrum habe vor der Küste von Hokkaido im Ochotskischen Meer in 590 Kilometer Tiefe gelegen. In anderen Angaben hieß es, das Beben habe sich in einer Tiefe von 625 Kilometern ereignet.

15.08. / Ein am Ortsrand von Grabe entdeckter Erdfall gibt zunächst allerhand Rätsel auf. Unmittelbar nach dem Bekanntwerden des Erdlochs auf einer Wiese unterhalb des Kirchberges von Kleingrabe habe die Gemeindeverwaltung am Montag gehandelt, erklärte Udo Penßler-Beyer (pl) als amtierender Bürgermeister der Einheitsgemeinde Weinbergen. Zunächst habe man sich wegen des einstigen Kalibergbaus in der Region um Menteroda und möglicher Auswirkungen von dort an das Bergamt gewandt. Dies sei aber nicht zuständig, wie es hieß. Weshalb sich die Erde südlich von Grabe aufgetan hat, bleibt vorerst unklar. Das etwa einen Meter tiefe Loch ist an der Oberfläche zwar relativ klein, würde sich nach unten aber kegelförmig weiter auftun. Dies gebe schon etwas zu denken, meinte der Bürgermeister.

15.08. / Erneuter Tropensturm auf den Philippinen. Ein neues Unwetter hat nur eine Woche nach den verheerenden Monsunregen im Norden der Philippinen Chaos und Elend gebracht. Mindestens zwei Menschen kamen nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde ums Leben. An manchen Stellen sei das Wasser den Menschen bis zum Hals gegangen. Hunderte mussten in Sicherheit gebracht werden, sagte ein Katastrophenhelfer.

16.08. / Ein Erdrutsch führte zu einem Streckenunterbruch der S-Bahn von Wald nach Rüti (Schweiz). Bereits vor zwei Monaten musste die Strecke wegen eines Erdrutsches mehrere Tage gesperrt werden.

16.08. / Bei einem Erdrutsch in einer Goldmine in der Demokratischen Republik Kongo waren nach Behördenangaben mindestens 60 Menschen ums Leben gekommen.

18.08. / Ein Erdbeben der Stärke 3,8 hat den Norden der spanischen Ferieninsel Teneriffa erschüttert. Wie die Rettungsdienste mitteilten, wurde niemand verletzt. Es seien auch keine Schäden gemeldet worden. Die Erdstöße schreckten aber Bewohner in mehreren Ortschaften der Kanaren-Insel auf. Sie waren unter anderem in der Inselhauptstadt Santa Cruz, in La Orotrava und Candelaria zu spüren. Nach Angaben des Nationalen Geografie-Instituts folgten dem Beben zwei Nachbeben der Stärke 2,8 und 2,6. Alle Erdstöße hatten ihr Epizentrum bei El Sauzal im Norden der Insel.

18.08. / Ein starkes Erdbeben hatte die Insel im Norden Indonesiens erschüttert. Wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte, ereignete sich das Beben der Stärke 6,6 rund 56 Kilometer südöstlich von Palu auf der Insel Sulawesi in einer Tiefe von 20,2 Kilometern.

20.08. / Taifun «Kai-Tak» hat in Vietnam mindestens 27 Menschenleben gefordert. Die nördlichen Provinzen standen unter Dauerregen.

20.08. / Der Pazifikstaat Papua-Neuguinea war von einem Erdbeben der Stärke 6,2 erschüttert worden. Wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte, ereignete sich der Erdstoß 115 Kilometer nordöstlich der drittgrößten Stadt Mount Hagen in einer Tiefe von 77 Kilometern.

21.08. / Heftige Unwetter in Brandenburg hatten für zahlreiche Verkehrsunfälle, gestörte Bahnverbindungen und viele umgestürzte Bäume gesorgt. Betroffen waren vor allem der Norden und auch der Osten des Landes. +++ In Berlin ist am Dienstagvormittag eine S-Bahn fast komplett entgleist. Mindestens sechs Menschen wurden verletzt, darunter der Zugführer, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Rund 50 Passagiere wurden unversehrt in Sicherheit gebracht. Anwohner sprachen kurz nach dem Unfall von einem Blitzeinschlag nahe dem Gleisbett am Vorabend.


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Re: Allgemeine Katastrophenmeldungen

22.08. / Erdfall in Phuket, Thailand. Ein neues Strassenloch blockierte die Strasse über den Patong Hill im Ausmass eines mittleren Kraters. Er ist im Gefolge eines schweren Wolkenbruch auf Phuket entstanden.

22.08. / Schwere Unwetter in Sachsen richteten große Schäden an. Bei Pirna schlug der Sturm eine Schneise in den Elbhang. Meteorologen schließen einen Tornado als Ursache nicht aus. Die Bahnstrecke Dresden-Pirna war drei Stunden gesperrt. Im Kirnitzschtal stürzte ein Baum auf ein voll besetztes Auto. Umgestürzte Bäume haben kurz vor 7 Uhr die Bahnstrecke Dresden - Prag zwischen Pirna-Obervogelgesang und Stadt Wehlen blockiert. Auf etwa 400 Metern hingen Äste in der Oberleitung, teilte die Deutsche Bahn mit.

22.08. / Der Tungurahua-Vulkan (Zentral - Equador) bricht aus - Familien wurden evakuiert. Neben glühendem Gestein schleuderte er auch eine vier Kilometer hohe Aschewolke in die Luft.

22.08. / Busunglück durch Hagel. Die Kinder aus dem Raum Dachau hatten im Rahmen einer Ferienfreizeit den Flughafen München besichtigt und waren auf dem Rückweg, als der Bus bei Hagel ins Schleudern geriet und umstürzte. Drei Kinder erlitten schwere Verletzungen. Verletzt wurden auch der Busfahrer und zwei Betreuer.

26.08. / Schwere Unwetter haben in Norditalien Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst und den Tod eines Autofahrers bewirkt.

27.08. / Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat am Montag ein Gebiet im Pazifischen Ozean vor der Küste El Salvadors erschüttert. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte (USGS) befand sich das Epizentrum 111 Kilometer südlich der salvadorianischen Stadt Puerto El Triunfo. Zur Vorsicht wurde eine Tsunamiwarnung herausgegeben.


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Albert Einstein (1879-1955)

Re: Allgemeine Katastrophenmeldungen

Ein Erdbeben der Magnitude 6,6 hat sich heute im Atlantischen Ozean vor der Küste Grönlands ereignet, berichtet die Geologische US-Behörde.
Das Epizentrum des Erdbebens befand sich in der Nähe der Insel Jan Mayen, 940 Kilometer nordöstlich von Reykjavik, in einer Tiefe von 8,5 km.


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Albert Einstein (1879-1955)

Re: Allgemeine Katastrophenmeldungen

27.08. /
Eine Serie von dicht aufeinanderfolgenden Erdbeben hat den Westen der USA erschüttert. Gleich in mehreren Bundesstaaten bebte der Untergrund. Einen solchen Erdbebenschwarm soll es zuletzt in den 1970er Jahren gegeben haben.
Im Süden Kaliforniens sind am Sonntag Dutzende Erdbeben registriert worden. Der US-Sender CNN sprach sogar von mehreren hundert Beben. Laut „Los Angeles Times“ waren es mehr als 70 Erdstöße. Die Erdstöße, die außerdem in Arizona sowie im mexikanischen Grenzgebiet registriert wurden, hätten eine Stärke von bis zu 5,4 erreicht, teilte die US-Erdbebenwarte USGS am Sonntag mit. Berichte über Schäden oder Verletzte gab es zunächst nicht.

Die Erschütterungen im Imperial Valley seien die größte dort registrierte seismische Aktivität seit den 1970er Jahren gewesen, erklärte die Seismologin Lucy Johnson von der USGS. Sie sprach von einem „Schwarm“ von Beben. In den nächsten Tagen sei mit Tausenden solcher Ereignisse zu rechnen, meinte sie. Johnson sagte, ein solches „Schwarmbeben“ habe es seit den 1970er Jahren nicht mehr gegeben. „Unser System war mit Erdbeben verstopft.“

„Sehr aktiver Schwarm“
Der Direktor des Südkalifornischen Erdbebenzentrums, Thomas Jordan, erklärte laut „Los Angeles Times“, dies sei ein „sehr aktiver Schwarm“ gewesen. Am Südrand des San Andreas Grabens sei das nicht ungewöhnlich. Dort habe es solche Phänomene schon früher gegeben.

Quelle: Focus


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Re: Allgemeine Katastrophenmeldungen

13.08. / Bei einem Erdrutsch in den österreichischen Alpen sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Bei dem Erdrutsch lösten sich Geröllmassen aus dem Gestein, verschütteten eine Bergstraße und rissen ein Auto mit in die Tiefe. Der abgerutschte Hang stürzte in ein Waldstück, wo die beiden vermisst gemeldeten Insassen des Fahrzeugs erst nach mehrstündiger Suche gefunden werden konnten. Sowohl die 24jährige Frau als auch der 31jährige Mann waren bereits tot als die Rettungskräfte eintrafen, so dass nur noch die Leichen geborgen werden konnten. Das Unglück ereignete sich in der Nähe von Innsbruck im Bundesland Tirol.

14.08. / Ein schweres Erdbeben hat am Dienstag den Norden Japans erschüttert. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke zunächst mit 7,5 an. Das Beben habe sich vor der Ostküste Russlands bis hin in den Norden Japans erstreckt. Das Japanische Meteorologische Institut erklärte später, das Beben habe eine Stärke von 7,3. Das Epizentrum habe vor der Küste von Hokkaido im Ochotskischen Meer in 590 Kilometer Tiefe gelegen. In anderen Angaben hieß es, das Beben habe sich in einer Tiefe von 625 Kilometern ereignet.

15.08. / Ein am Ortsrand von Grabe entdeckter Erdfall gibt zunächst allerhand Rätsel auf. Unmittelbar nach dem Bekanntwerden des Erdlochs auf einer Wiese unterhalb des Kirchberges von Kleingrabe habe die Gemeindeverwaltung am Montag gehandelt, erklärte Udo Penßler-Beyer (pl) als amtierender Bürgermeister der Einheitsgemeinde Weinbergen. Zunächst habe man sich wegen des einstigen Kalibergbaus in der Region um Menteroda und möglicher Auswirkungen von dort an das Bergamt gewandt. Dies sei aber nicht zuständig, wie es hieß. Weshalb sich die Erde südlich von Grabe aufgetan hat, bleibt vorerst unklar. Das etwa einen Meter tiefe Loch ist an der Oberfläche zwar relativ klein, würde sich nach unten aber kegelförmig weiter auftun. Dies gebe schon etwas zu denken, meinte der Bürgermeister.

15.08. / Erneuter Tropensturm auf den Philippinen. Ein neues Unwetter hat nur eine Woche nach den verheerenden Monsunregen im Norden der Philippinen Chaos und Elend gebracht. Mindestens zwei Menschen kamen nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde ums Leben. An manchen Stellen sei das Wasser den Menschen bis zum Hals gegangen. Hunderte mussten in Sicherheit gebracht werden, sagte ein Katastrophenhelfer.

16.08. / Ein Erdrutsch führte zu einem Streckenunterbruch der S-Bahn von Wald nach Rüti (Schweiz). Bereits vor zwei Monaten musste die Strecke wegen eines Erdrutsches mehrere Tage gesperrt werden.

16.08. / Bei einem Erdrutsch in einer Goldmine in der Demokratischen Republik Kongo waren nach Behördenangaben mindestens 60 Menschen ums Leben gekommen.

18.08. / Ein Erdbeben der Stärke 3,8 hat den Norden der spanischen Ferieninsel Teneriffa erschüttert. Wie die Rettungsdienste mitteilten, wurde niemand verletzt. Es seien auch keine Schäden gemeldet worden. Die Erdstöße schreckten aber Bewohner in mehreren Ortschaften der Kanaren-Insel auf. Sie waren unter anderem in der Inselhauptstadt Santa Cruz, in La Orotrava und Candelaria zu spüren. Nach Angaben des Nationalen Geografie-Instituts folgten dem Beben zwei Nachbeben der Stärke 2,8 und 2,6. Alle Erdstöße hatten ihr Epizentrum bei El Sauzal im Norden der Insel.

18.08. / Ein starkes Erdbeben hatte die Insel im Norden Indonesiens erschüttert. Wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte, ereignete sich das Beben der Stärke 6,6 rund 56 Kilometer südöstlich von Palu auf der Insel Sulawesi in einer Tiefe von 20,2 Kilometern.

20.08. / Taifun «Kai-Tak» hat in Vietnam mindestens 27 Menschenleben gefordert. Die nördlichen Provinzen standen unter Dauerregen.

20.08. / Der Pazifikstaat Papua-Neuguinea war von einem Erdbeben der Stärke 6,2 erschüttert worden. Wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte, ereignete sich der Erdstoß 115 Kilometer nordöstlich der drittgrößten Stadt Mount Hagen in einer Tiefe von 77 Kilometern.

21.08. / Heftige Unwetter in Brandenburg hatten für zahlreiche Verkehrsunfälle, gestörte Bahnverbindungen und viele umgestürzte Bäume gesorgt. Betroffen waren vor allem der Norden und auch der Osten des Landes. +++ In Berlin ist am Dienstagvormittag eine S-Bahn fast komplett entgleist. Mindestens sechs Menschen wurden verletzt, darunter der Zugführer, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Rund 50 Passagiere wurden unversehrt in Sicherheit gebracht. Anwohner sprachen kurz nach dem Unfall von einem Blitzeinschlag nahe dem Gleisbett am Vorabend.


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