Dilla´s & Eva´s grenzwissenschaftl. & polit. Forum - Natur und Umwelt (I)

Allgemeine Katastrophenmeldungen

Re: Allgemeine Katastrophenmeldungen

04.07. / In der abgelegenen Region Tuschetien im Nordosten der Kaukasus-Staaten wurde der Straßenverkehr komplett blockiert aufgrund unerwarteter Schneefälle mitten im Sommer. Innerhalb von ein paar Stunden bildete sich eine Schneedecke in Höhe von 10 cm.

05.07. / In der Stadt Bishtynek (Polen) mit einer Bevölkerung von fast 3000 Menschen , wurden durch einen Hagelsturm (teilweise Körner auch hier so groß wie die eines Hühnereis) fast alle Dächer der Häuser durchbohrt, Fußbodenfliesen beschädigt, Autos, Bäume entwurzelt. "Fast alle Dächer der ganzen Stadt Bishtynek wurden zerstört, durchlöchert wie Schweizer Käse. Viele Fenster wurden regelrecht zerschlagen, "- sagte der Bürgermeister der Stadt, Wojciech Prokotsky. Die örtliche Feuerwehr berichtete von 300 betroffenen Häusern.

06.07. / Schwerer Regen in Gelendzhik hat den Tod von fünf Menschen verursacht. Ströme von Wasser traf die Stadt am Nachmittag. (Diese Opfer dürften in die Statistik der Todesfälle der Krasnodarregion fallen)

06.07. / China ist weiterhin von schweren Überschwemmungen betroffen.

05.07. / Sechs Kinder und drei Erwachsene waren Opfer von Überschwemmungen in der Samsun Provinz der Türkei. Darüber hinaus gab es Berichte über drei weitere Vermisste.

06.07. / Ein Erdbeben trat in Vanuatu auf mit der Stärke 6,3. Nach Angaben des US Geological Survey, lag das Erdbeben in einer Tiefe von 179 km. Das Epizentrum lag 95 km nördlich von Santo und 358 km nord-westlich der Hauptstadt Port Vila entfernt.

07.07. / Eine Bodensenkung trat im Dorf Mikhaylovka, Gebiet Archangelsk, Republik Baschkortostan auf. Tiefe der Senkung wird mit 1 Meter, die Breite mit 3 m und eine Länge von etwa 50 Meter angegeben.

05.07. / Heftige Regenschauer aus dem Nichts: Das Unwetter, das am Mittag über das Ruhrgebiet zog, hat auch in Dortmund Spuren hinterlassen. Unter anderem ist an der TU eine Zwischendecke eingebrochen - das Gebäude wurde evakuiert.

05.07. / Schwere Unwetter hatten die Steiermark, Oberösterreich und das Burgenland heimgesucht. In der weststeirischen Region um Voitsberg-Köflach gingen Regen- und Hagelfälle nieder, ein Schneepflug musste zum Einsatz auf die Südautobahn. In Oberösterreich waren die Bezirke Eferding, Wels-Land und Linz-Land von Starkregen und Gewittern betroffen. Auf dem Neusiedlerssee gerieten Wassersportler in Seenot.

06.07. / Über Mitteldeutschland hatten sich am Donnerstag erneut schwere Gewitter entladen. Bei Polizei und Feuerwehr gingen Tausende Notrufe ein. In Ostsachsen fiel so viel Regen, dass an einigen kleinen Flüssen die höchste Hochwasseralarmstufe ausgerufen wurde. Vielerorts liefen Keller voll, waren Straßen überflutet. Zwischen Bautzen und Görlitz wurde der Zugverkehr nach einem Dammrutsch unterbrochen. Bei Plauen war die A 72 zeitweise nicht befahrbar. In Ostthüringen und im südlichen Sachsen-Anhalt fiel zeitweise der Strom aus.

06.07. / Region Heilbronn - Am Freitagmorgen um 3.01 Uhr fiel in Brackenheim-Stockheim, Brackenheim-Haberschlacht, Güglingen-Frauenzimmern, Güglingen und Eppingen-Kleingartach der Strom aus. Die Ursache war ein Blitzeinschlag der die Umspannstation „Kirschenhöfe“ in Eppingen-Kleingartach komplett zerstörte.

07.07. / Heidenau - Ein neunjähriges Mädchen ist am frühen Abend im sächsischen Heidenau bei Dresden durch einen Blitzschlag getötet worden. Der Blitz sei in einen Baum eingeschlagen, in dessen unmittelbarer Nähe das Mädchen sich aufhielt, teilte die Polizei in Dresden mit. Das Unglück habe sich auf dem Gelände eines Schwimmbades ereignet. Nördlich von Dresden tobten heftige Gewitter. Sturmböen ließen Bäume umstürzen, einer davon krachte auf ein Auto. Der Fahrer wurde tödlich verletzt. Ein anderer Baum in dem Waldgebiet prallte auf einen weiteren Wagen, die beiden Insassen wurden leicht verletzt. (In Deutschland starben wegen der Unwetter in den letzten Tagen insgesamt 4 Personen)

06.07. / Eine Wandergruppe ist auf einem Klettersteig bei Berchtesgaden von einem Unwetter überrascht und von einem Blitz gestreift worden. Der Wirt einer nahegelegenen Hütte holte Hilfe. 13 Menschen wurden ins Krankenhaus gebracht. Der Blitz schlug direkt in ein Kletterseil ein, 15 Menschen kamen so mit dem Strom in Berührung. Zu der Gruppe gehörten Soldaten aus den Niederlanden, unter den Verletzten ist auch ein zehn Jahre alter Junge. Die Gruppe war am Mittag auf dem Isidor-Klettersteig des Grünsteins im Gemeindegebiet von Schönau am Königssee unterwegs.

07.07. / Mittelmark - So etwas gab es im Landkreis Potsdam-Mittelmark bisher nicht: Acht Stück Damwild sind durch einen Blitzeinschlag im Hohen Fläming getötet worden. Das teilte Landkreissprecherin Andrea Metzler gestern mit. Die Tiere wurden in der Gemarkung Benken an einem Waldrand vom zuständigen Jagdpächter nach dem großen Unwetter entdeckt, das am Wochenende im Fläming tobte. Das verendete Damwild lag unter zwei vom Blitz getroffenen Kiefern. Offenbar sind die acht Tiere durch den Einschlag getötet worden.

07.07. / Katastrophe im Feriengebiet: Bei den schwersten Überschwemmungen seit Jahrzehnten in der südrussischen Urlaubsregion Krasnodar am Schwarzen Meer sind inzwischen 170 Menschen ums Leben gekommen und weitere 20 verletzt.

07.07. / Raisting. Ein Sturm hat am Freitagabend im oberbayerischen Raisting (Landkreis Weilheim-Schongau) ein 300 Quadratmeter großes Festzelt mit sechs Gästen in die Luft gehoben. Vier Menschen wurden nach Angaben der Polizei etwa 20 Meter weit mitgerissen und durch umherfliegende Teile verletzt. Zwei Gästen gelang es, sich rechtzeitig nach draußen in Sicherheit zu bringen. Laut Polizei wurde eine 52-jährige Frau schwer verletzt. Drei weitere Personen erlitten leichte Verletzungen. Das 30 Mal 10 Meter große Zelt war für eine Feier anlässlich der Sanierung des Industriedenkmals "Radom" aufgebaut worden, als es gegen 19.30 Uhr von starken Windböen erfasst wurde und samt Holzfußboden abhob.

08.07. / Ein Erdbeben der Stärke 5,1 hat am Samstag die Dominikanische Republik in der Nähe der Grenze zu Haiti erschüttert. Berichte über Schäden oder Verletzte lagen zunächst nicht vor. Nach Angaben des US-Erdbebendienstes lag das Zentrum des Bebens sieben Kilometer west-nordwestlich der Stadt Barahona. Es ereignete sich in 19 Kilometern Tiefe.

08.07. / Die Sommerhitze hat in Tschechien indirekt ein schweres Umweltunglück ausgelöst, wie tschechische Medien am Sonntag berichteten. Aus einem Agrarbetrieb in Senicka (Bezirk Olmütz) traten rund 400.000 Liter Jauche in den Fluss Blata aus. Auf dem Nebenfluss der March (tschechisch Morava) sei "auf einer Länge von 15 Kilometern alles Leben zerstört", teilte eine Sprecherin der Wasserschutzbehörde der CTK mit.

09.07. / Philadelphia. Bei der Hitzewelle in den USA hat sich die Zahl der Todesopfer laut Angaben von Ärzten auf mindestens 46 erhöht. Unter den Toten waren demnach eine hundertjährige Frau sowie ein vier Monate altes Mädchen in Indianapolis. Eine 16-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht, nachdem sie in einem Auto gefunden wurde. Weitere Tote wurden in den US-Staaten Illinois, Maryland, Ohio, Pennsylvania, Tennessee und Wisconsin gemeldet. Zuvor hatten die Behörden 35 Verstorbene gemeldet.

08.07. / Die Indische Armee evakuierte am Samsatg den 07.07. mehr als 400 Touristen, die durch einen Erdrutsch (Schlammlawine) von der Zivilisation abgeschnitten wurden.

09.07. / In Schweden geht der diesjährige Sommer als der regenreichste seit dem Jahre 1786 in der Geschichte ein. Im Juni d.J. fiel das 4-fache der sonstigen noralen Niederschlagsmenge.

10.07./ Temperatursturz in Ungarn. Tagsüber standen die Menschen noch Schlange nach kalten alkoholfreien Getränken wegen der Überschreitung der 40-Grad-Grenze, während am frühen Abend plötzlich ein Temperatursturz von mehr als 20 Grad einsetzte. Wegen des plötzlichen Druckabfalls gab es Hunderte von Menschen, die den Arzt aufsuchen mussten.


"Immer weigere ich mich, irgendetwas deswegen
für wahr zu halten,
weil Sachverständige es lehren, oder auch,
weil alle es annehmen.

Jede Erkenntnis muss ich mir selbst erarbeiten.
Alles muß ich neu durchdenken, von Grund auf,
ohne Vorurteile."

Albert Einstein (1879-1955)

Re: Allgemeine Katastrophenmeldungen

08.07. / Ein Erdbeben der Stärke 5,1 hat am Samstag die Dominikanische Republik in der Nähe der Grenze zu Haiti erschüttert. Berichte über Schäden oder Verletzte lagen zunächst nicht vor. Nach Angaben des US-Erdbebendienstes lag das Zentrum des Bebens 7 Kilometer west-nordwestlich der Stadt Barahona. Es ereignete sich in 19 Kilometern Tiefe.

09.07./ Vor der Südküste der Türkei hatte sich ein Erdbeben mittlerer Stärke ereignet. Geologen gaben einen Wert von 6,3 auf der Magnituden-Skala an. Das Beben ereignete sich um 16:54 Uhr Ortszeit (15:54 Uhr deutscher Zeit) ca. 150 Kilometer entfernt von Antalya. Berichte über Schäden oder Opfer lagen zunächst nicht vor.

10.07./ Frost und Dürre führen in Österreich zu erheblichen Ernteausfällen. Ackerbauern rechnen in Teilen Niederösterreichs und des Burgenlands mit bis zu 50 Prozent weniger Ernte als im Vorjahr.

10.07./ Ein Erdbeben der Stärke 5 nach Richter-Skala hat die größte japanische Insel Honshu erschüttert. Wegen des Zusammenbruchs des Stromversorgungssystems wurde der Betrieb der Hochgeschwindigkeitszüge auf der Bahnstrecke, die Tokio mit dem Hafen Niigata verbindet, eingestellt.

10.07. / Ein Hagelsturm tote am Bayerischen Bodensee. Während auf der Lindauer Insel nicht ein Regentropfen fiel und auch die Anlagen in Rickenbach und der Bösenreutiner Steig verschont blieben, zerschlugen kirschkerngroße Hagelkörner zwischen Nonnenhorn, Wasserburg-Hege, Bodolz, Schönau, Oberreitnau, Oberrengersweiler, Weißensberg und Schlachters bei vielen Landwirten die komplette Jahresernte an Äpfeln, Birnen, Zwetschgen, Kirschen und Trauben.

12.07. / Monsumblitze in Ost - Indien töteten 14 Menschen.

12.07. / Ein Rekord an Regenfällen verursachte im Süden Japans Überschwemmungen und Erdrutsche. Zunächst wurden 4 Personen getötet und 20 weitere galten als vermisst. 48.000 Menschen wurden evakuiert. Doch die Anzahl der Opfer wegen des Hochwassers wuchs in den darauf folgenden Tagen an. Jüngsten Berichten zufolge wurden insgesamt 22 Menschen getötet, 7 weitere gelten als vermisst, fast eine halbe Million Menschen waren gezwungen, ihre Häuser zu verlassen. Hier einige Videoaufzeichnungen dazu: Video 1, Video2, Video 3, Video 4, Video 5 Medienberichten zufolge wurden 260.000 Menschen aufgefordert, in Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen Zuflucht zu suchen. Etwa 140.000 weiteren Japanern wurde solch ein Schritt laut Behördenvertretern eindringlich, aber ohne offizielle Aufforderung nahegelegt. Meteorologen geben noch immer keine Entwarnung. +++ Die abgeschnittene Bevölkerung werde per Helikopter mit Notrationen versorgt, teilte eine Sprecherin der Stadt Yame in der Präfektur Fukuoka im Norden der Insel mit. Noch sei unklar, wann der Zugang zu den betroffenen Gebieten wieder frei sei. Etwa 5440 Menschen waren demnach von der Außenwelt abgeschnitten, nachdem Erdrutsche und umgestürzte Bäume Zufahrtsstraßen blockiert hatten. Alte und kranke Menschen wurden ausgeflogen.

12.07. Schwerer Regen und Hagel beschädigte eine Pipeline, siebzehn Siedlungen in Dagestan stehen dadurch ohne Gasversorgung da.

11.07. / In der Ukraine wurde die Stadt Odessa regelrecht überflutet. Menschen bewegten sich auf Luftmatratzen. Der Strom musste teilweise gesperrt werden.

05.07. / In Mexiko trat eine größere Verwerfung auf und beschädigte daamit fünf U-Bahnlinien. Um die geologische Störung beseitigen wird der Transport für acht Wochen ausgesetzt.

12.07. / Rettungskräfte berichteten, dass vier Personen vermisst werden, nachdem ein mächtiger Erdrutsch 4 Häuser zerstörte in der südöstlichen British Columbia (Kanada). Die kleine Siedlung ist nur von 35 Menschen bewohnt. In diesem Bereich soll zuvor eine Rekordsumme an Niederschlägen gefallen sein.

13.07. / Über dem Golf von Riga in der Nähe von Kap Kolka in Lettland bildete sich am Freitagabend ein Tornado, wie führende lettische Medien berichteten. Laut Augenzeugen wurde der Tornado im Meer in einer Entfernung von 5-6 Kilometer von der Küste beobachtet und dauerte 5-6 Minuten. Für Lettland sind Tornados sehr selten.

14.07. / Es erfolgte eine Sperrung einer Landstraße in Colorado wegen eines Erdfalls, der immer weiter anwächst. Das Erdloch führt hinunter zu einem alten Eisenbahntunnel, was die Sorge aufkommen lässt, dass der Highway über dem Tunnel in das Erdloch fallen könnte. Ein Abschnitt des Highways nahe dem Gipfel des Tennessee Pass ist wegen des Lochs auf unbestimmte Zeit gesperrt.

14.07. / In Finnland wurden die jüngsten Regenfälle auch als die stärksten der letzten 50 Jahre im Land aufgezeichnet.

14.07. / Ein Erdbeben der Stärke 4,4 bis 4,5 hat am Samstag Westbulgarien wieder in Angst versetzt. Das Epizentrum lag ebenso wie vor knapp zwei Monaten rund 20 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Sofia, teilte das Seismologische Institut in Sofia mit. Es wurden keine Opfer oder größere Schäden gemeldet.

14.07. / Heftige Schneefälle haben in Südafrika zur Sperrung wichtiger Nord-Süd-Verbindungen geführt. Weite Abschnitte der Autobahnen, die die Hauptstadt Pretoria und das nahegelegene Johannesburg mit Kapstadt im Süden verbinden, wurden geschlossen, wie ein Sprecher der Verkehrsbehörde am Samstag erklärte. Damit seien praktisch alle Straßenverbindungen vom Norden in den Süden gekappt. Alternative Routen von Johannesburg nach Kapstadt gebe es nicht.

15.07. / Am Sonntag traten im Norden Polens mehrere Tornados auf. Eine Person wurde getötet, 10 weitere verletzt, mehrere Häuser wurden zerstört, einige Dächer und Stromleitungen abgerissen, Bäume stürzten um. Mehr als 1000 Rettungskräfte waren im Einsatz.

LG
Lilu


"Immer weigere ich mich, irgendetwas deswegen
für wahr zu halten,
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Jede Erkenntnis muss ich mir selbst erarbeiten.
Alles muß ich neu durchdenken, von Grund auf,
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Albert Einstein (1879-1955)

Re: Allgemeine Katastrophenmeldungen

16.07. / Eine riesige Doline trat vor kurzem in Suwanee County auf. (Florida)

17.07 / In Japan wurden 693 Personen ins Krankenhaus eingeliefert aufgrund von Hitzewellen, 1 Person starb, berichtete das NHK Fernsehen am Dienstag. Die Temperaturen stiegen in Zentral-Japan über die 35-Grad-Marke.

17.07. / Ein 10-Minuten-Regenguss überflutete in Moskau mehrere Straßen im Zentrum.

17.07. / Sturm und Hagel so groß wie Hühnereier brach brach am Dienstag Abend über Tschuwaschien zusammen. Eisbrocken durchbohrten Dächer und Fenster. Pflanzen und Gemüse in den Gärten wurden regelrecht zerschlagen und es bildete sich eine drei Zentimeter dicke Eisschicht. Als Ergebnis waren 15 Dörfer ohne Strom.

16.07. / In der kanadischen Provinz British Columbia kam es in den letzten Tagen zu einem zweiten Erdrutsch. Der erheblich größere Erdrutsch war jedoch der erste über den ich hier berichtete.

17.07. / Nach einem Bericht der Daily Mail, sind seit einigen Tagen „bedrohliche“ Wolkenwalzen in Virginia gesichtet worden, als zusätzlich schwere Stürme gemeldet wurden. Die Stürme haben zu Stromausfällen geführt.
Daily Mail berichtet weiter, dass diese Wolken an sich nicht gefährlich sind, jedoch ein gefährliches Ansehen haben, besonders im Zusammenhang mit einem strahlendem Himmel.
zu den Bildern


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Re: Allgemeine Katastrophenmeldungen

Hallo Lilu,

die Wolkenformationen sehen ja wirklich unheimlich aus. Danke für die Info!

Liebe Grüße,
Eva

Humanität besteht darin, dass niemals ein Mensch einem Zweck geopfert wird (Albert Schweitzer)

Re: Allgemeine Katastrophenmeldungen

Hallo @ll,

in der Nacht von 30. Juni auf 1. Juli 2012 gab es u. a. nicht "nur" einen Tornado in der Region Haßberge, sondern laut Meteorologen gleich einen Mix von Wetterextremen.

Außerdem gab es am 29. Juni 2012 über Haßgau eine sog. Gewitter-Superzelle.

Artikel mit beeindruckenden Fotos unter:

http://www.mainpost.de/regional/hassberge/Es-war-ein-Tornado;art1726,6917113

Denke der Klimawandel mit seinen Wetterextremen ist jetzt endgültig in Deutschland angekommen.

Liebe Grüße,
Eva

Humanität besteht darin, dass niemals ein Mensch einem Zweck geopfert wird (Albert Schweitzer)

Re: Allgemeine Katastrophenmeldungen

18.07. / In Brasilien, dem weltweit wichtigsten Produzenten von Zucker, wurden wegen der längeren heftigen Regenfälle die Ernten des Zuckerrohr zu goßen Teilen zerstört. Vorhersage der Ertrages für dieses Jahr - nur 6,7 Millionen Tonnen Zucker. Im Jahr 2010 wurden 4 Millionen Tonnen mehr angehoben. Und dies vor dem Hintergrund des saisonalen Wachstums der Einkäufe von einer Reihe arabischer Länder. In einigen Gebieten Brasiliens ist die Ernte bis 30% zerstört.

19.07. / Das Verkehrsministerium von Colorado sperrte die in Richtung Osten verlaufende Fahrbahn I-70 in der Nähe von Idaho Springs, nachdem sich dort am Abend ein großer Krater (Erdfall) auftat. Eine Frau verstarb durch den Erdfall. Die 32jährige Sonia Lopez fuhr am Sonnabend um 4.15 Morgens auf der Butte Road zur Arbeit und übersah vermutlich, den 6m weiten und 1m tiefen Krater vor sich. Die Frau trug keinen Sicherheitsgurt und war circa über eine Stunde später, nach dem sie gefunden wurde, bereits verstorben.

19.07. / Die Stadt Minsk wurde am Abend durch schweren Regen regelrecht überflutet. Die Autos "ertranken" buchstäblich in den Strömen des Wassers. Der Starkregen dauerte etwa 2 Stunden. Während dieser Zeit kamen im Internet unzählige Berichte an, die von den überfluteten Straßen erzählten.

20.07. / Amerika erlebt die schwerste Trockenheit seit zwei Generationen. Die Klimaexperten des National Drought Mitigation Center haben die Hälfte des Landes als Dürreregion eingestuft. Von einer "Naturkatastrophe epischen Ausmaßes" spricht Pat Quinn, Gouverneur von Illinois. Und ihre Folgen sind auf der ganzen Welt zu spüren. Weil die USA weltweit zu den wichtigsten Agrarproduzenten zählen, hält die Dürre auch die Rohstoffmärkte im Griff. Der Preis für einen Scheffel Mais ist seit Mitte Juni um 59 Prozent gestiegen, acht Dollar kostete er am Donnerstag - ein Rekord. Im selben Zeitraum verteuerte sich Weizen um 46 Prozent, Reis um elf Prozent.

21.07. / Vor der Ostküste Neuseelands hat sich am Samstag ein starkes Erdbeben ereignet. Berichte über Schäden oder Verletzte lagen aber zunächst nicht vor. Das Beben hatte eine Stärke von 5,8, das Epizentrum lag in einer Tiefe von 20 Kilometern vor der Ostküste der Nordinsel.

21.07. / Vor der Küste von Nord - Kalifornien ist am 21.07.2012 um 06:04 UTC (20.07.2012 11:04 PM Ortszeit) ein Erdbeben der Stärke 5,2 aufgetreten. Die Bebentiefe wurde mit ca. 0,6 km angegeben. Das Epizentrum lag ca. 81 km westlich von Petrolia (Kalifornien), und ca. 84 km von Ferndale (Kalifornien) und ca. 99 km von Eureka (Kalifornien) entfernt. Bis zur San Francisco City Hall (Kalifornien) waren es ca. 382 km. Bereits zuvor um 01:52 UTC war in der Region bereits ein Beben der Stärke 5,1 mit einer Bebentiefe von ca. 10 km aufgetreten.

21.07. / Eine Schlammlawine hat einen kleinen Ort in Ostösterreich verwüstet. Häuser, Straßen, Brücken und Autos wurden weggerissen, als sich die Schlammmassen am Samstagmorgen ihren Weg durch St. Lorenzen im Paltental (Steiermark) bahnten. In der Nacht hatte es heftig geregnet. Bis zu 70 Gebäude wurden von der Mure erfasst, wie die Nachrichtenagentur APA berichtete. 70 Menschen mussten ihre Häuser verlassen, viele wurden mit dem Hubschrauber ausgeflogen.

21.07. / Mehrere Personen wurden bei einem Erdbeben der Stärke 4,9 verletzt (stärkste Beben seit 60 Jahren in dieser Region), welces sich im Osten Chinas ereigneten, berichteten lokale Medien. Das Erdbeben der Stärke 4,9 wurde in der Stadt Yangzhou in der Provinz Jiangsu am Freitag den 20.11. (16.11 GMT) aufgezeichnet. Das Epizentrum des Bebens wurde in einer Tiefe von 5 km angegeben.

22.07. / In der chinesischen Hauptstadt Peking begann am Samstagmorgen ein schwerer Regen, und schon am Nachmittag musste die Katastrophenstufe "Orange" angekündigt werden. Laut CCTV, gab es in der Nacht von Samstag auf Sonntag in den Stadtgrenzen mehr als 220 Millimeter Niederschlag, was ein Rekord der letzten 61 Jahre ist. Einige Bereiche der Stadt erhielten mehr als 460 Millimeter Niederschlag. Wegen des schlechten Wetters wurde der internationale Flughafen Shoudu geschlossen. In einigen städtischen Knotenpunkten lag der Wasserstand am Sonntagabend höher als die Autos auf den Straßen. Es gab 10 Todesfälle. Aus den überfluteten Gebieten der Stadt wurden 145.000 evakuiert. Doch nicht nur in der chineischen Hauptstadt gab es Starkregen, auch in den Provinzen Shanxi, Hebei, Shandong, Jilin, Heilongjiang, Sichuan und den Städten Tianjin und Chongqing. +++ Inzwischen sind die Todesfälle auf insgesamt 95 Opfer angestiegen.

22.07. / Am späten Samstagnachmittag ist ein schweres Unwetter über den Landkreis Göppingen hinweggezogen, wodurch es zu mehreren Vorfällen kam, berichtete die Polizei. Im Freibad in Jebenhausen schlug während des Gewitters gegen 16.40 Uhr ein Blitz in eine 20 Meter hohe Birke ein. Der Baum wurde zerfetzt und die umherfliegenden Holzteile sowie die entstandene Druckwelle verletzten mehrere Teilnehmer und Zuschauer eines Wasserballturniers leicht. Insgesamt sieben Personen wurden zur ambulanten Versorgung in die Klinik am Eichert gebracht. Im Bereich Eislingen wurden gegen 16.50 Uhr durch den Starkregen zwei Unterführungen überflutet. Polizei, Feuerwehr und Bauhof-Mitarbeiter pumpten das Wasser zügig ab und konnten so die Verkehrsbehinderungen schnell beseitigen.

23.07. / Der Waldbrand in der spanischen Region Katalonien nahe der Grenze zu Frankreich ist außer Kontrolle. Mindestens vier Menschen starben, weitere 24 wurden verletzt, davon 15 schwer, wie das katalanische Innenministerium am Montag mitteilte.

23.07. / Mindestens 35 Menschen starben bei Überschwemmungen in Nigeria. Die Flut begann, nachdem die Regenfälle zu einer Erosion des Dammes geführt haben. Über 200 Häuser wurden überflutet oder zerstört.


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Albert Einstein (1879-1955)

Re: Allgemeine Katastrophenmeldungen

21.07. / Ein Sandsturm bedeckte die Hauptstadt von Arizona. Blauer Himmel wurde plötzlich dunkelrot. Nach Angaben des US Weather Service, war die Höhe des Sandsturms über 600 m. Der Flughafen wurde vorübergehend geschlossen. Niemand kam zu Schaden.

24.07. / Über eine halbe Million Menschen im Süden Chinas (Provinz Guangdong( waren vom Taifun: Vincent betroffen. Nach Angaben der Agentur in der Stadt Taishan wurden drei Menschen getötet und sechs vermisst. 95.000 Menschen mussten evakuiert werden. Windboen zerstörten 500 Häuser. 13.600 Hektar Getreide wurden beschädigt.

25.07. / In Los Angeles ist ein Erdbeben mit der Stärke 3,8 gemessen worden. Das Zentrum war nur 20 km vom Stadtkern entfernt. Örtliche Seismologen berichteten, dass sich etwa 600 Zeugen gemeldet hatten, die das Beben gespürt haben.

26.07. / Ein schweres Erdbeben der Stärke 6,4 hat am Mittwoch den Westen Indonesiens erschüttert und einen Menschen das Leben gekostet. In Panik geratene Bewohner flüchteten aus ihren Häusern im Norden der Insel Sumatra. Ein Tsunami wurde nicht ausgelöst. Der Erdstoß ereignete sich nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS gegen 7.30 Uhr (2.30 Uhr MESZ), sein Zentrum lag 34 Kilometer nordwestlich der Ortschaft Sinabang in der Provinz Aceh. Das Beben ereignete sich demnach in 22 Kilometern Tiefe.

26.07. / Ein Erdbeben hat am Donnerstag Tadschikistan erschüttert. Das Epizentrum mit Stärke 5 lag nach Behördenangaben 435 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Duschanbe. Das Epizentrum lag ca. 20 Kilometer von der chinesischen Grenze entfernt, erfuhr RIA Novosti aus der Erdbebenwarte Duschanbe. Angaben über Opfer oder Zerstörungen liegen keine vor.


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Albert Einstein (1879-1955)

Re: Allgemeine Katastrophenmeldungen

Zwei riesige Sturmsysteme rollen auf China zu - Premier verkündet dramatische Warnung
(ein Beitrag der Axel Springer AG)

Noch nie wurde in China so unzensiert und dramatisch vor den Gefahren verheerender Unwetter gewarnt. Zwei enorme Sturmsysteme rollen vom Pazifik und vom Südchinesischen Meer aus auf China zu. Ein Drittel des Landes könnte betroffen sein. Die Behörden warnen vor einer beispiellosen Herausforderung.

China bereitet sich auf einen Krieg vor - mit dem Wetter. Premier Wen Jiabao forderte seine Landsleute auf, sich gegen zwei gigantische Sturmsysteme zu wappnen. Diese würden wie in einem Zweifronten-Angriff vom Pazifik und vom Südchinesischen Meer aus gleichzeitig nach China einfallen.

Mehr als zehn Provinzen oder rund ein Drittel des Landes könnten betroffen werden. Neben Saolo, dem Wirbelsturm Nummer Neun in diesem Jahr, der nach den Phillipinen nun Taiwan in Angst und Schrecken versetzte, braust vom Pazifik her Taifun Damrey als Nummer 10 auf China zu.

Beide würden am Freitag ihre Unwetterfronten über Chinas Süd- und Ostküsten tief nach Zentralchina hineintreiben. Wen rief zur Mobilisierung auf: "Wir müssen zugleich nach innen eine Überflutung unsere großen Ströme verhindern, vom Jangtse, dem Gelben Fluss bis zum Huaihe und Haihe."

Noch nie hatte der Premier, der sich bei der Bekämpfung der Jangtseflut 1998 als Krisenmanager bewährte, seine Landsleute so dramatisch vor den Gefahren verheerender Unwetter gewarnt, aus denen sich eine neue Jahrhundertflut entwickeln könnte. Er habe gute Gründe "lieber zu übertreiben, als die Lage herunterzuspielen" sagte Wen bei einer Inspektion in Zentralchinas Henan.

Schließlich gleiche Taifun Damrey "haargenau von der Zeit, von seinem Verlauf, Stärke und Tempo" einem Riesensturm, der 1975 Zentralchinas Henan heimsuchte. Die damaligen Regenfluten ließen am 8. August 1975 die Dämme großer Wasserreservoirs in Henan bersten. Das größte Wasserbau-Unglück in der Geschichte Chinas forderte mindestens 26.000 Tote.

Wen bestätigte als erster hochrangiger Politiker Chinas nicht nur die Wahrheit des über Jahrzehnte von Peking gehüteten Staatsgeheimnisses, sondern nannte die Tragödie auch eine Warnung an alle. Als die Dämme Banqiao und Shimantan zerbrachen, kam es zu "extremen Verlusten. Wir dürfen diese schwerwiegende Lehre nicht vergessen."


Die vertuschte Wasserbau-Katastrophe

1975 erfuhr die Außenwelt nichts davon. Die Katastrophe zu Maos Lebzeiten wurde zu einem der Meisterstücke chinesischer Vertuschungs-Propaganda. Peking hielt sie zwei Jahrzehnte vor der eigenen Bevölkerung und der Weltöffentlichkeit geheim. Erst in den neunziger Jahren enthüllten Chinas Reportageautor Qian Gang und die Pekinger Umweltjournalistin und Dissidentin Dai Qing das düstere Kapitel aus dem Massendammbau Chinas.

Das Buch darüber, Der Flussdrache kommt, konnte nur in Hongkong und New York erscheinen. Nach dem Jahr 2000 begannen Wissenschaftler auch in Peking über das Unglück zu schreiben. Vom 5. bis 8. August 1975 hatte ein Taifun die Regenstürme über Henan getrieben, die sich mit Rekordmengen über Stauseen im Gebiet Zhumadian abregneten. Als die Deiche brachen, starben in den Flutwellen 26.000 Bauern.

Veröffentlichungen nennen heute 85.000 Tote. Dai sagte der Welt: "Das waren dichtbesiedelte Gebiete. Vor Ort werden noch höhere Zahlen bis zu 200.000 genannt." Mit Premier Wen hätte ein führender chinesischer Politiker erstmals an die Katastrophe erinnert. Mehr noch: Das Parteiorgan "Volkszeitung" veröffentlichte Wens Äußerungen dazu am Donnerstag auf der Titelseite. Einer der Gründe könnte das "schlechte Gewissen der Pekinger Führung sein", sagt Dai.

Keiner von ihnen, die alle mit ihren Vorbereitungen auf den 18. Parteitag beschäftigt waren, hatte sich öffentlich gezeigt oder geäußert, als die Hauptstadt Peking am 21. Juli vom stärksten Regensturm seit Gründung der Volksrepublik getroffen wurde. 77 Pekinger starben, 1,9 Millionen Stadtbürger wurden geschädigt.
Gravierende Versäumnisse in der Pekinger Infrastruktur und beim Bau der Kanalisation kamen zu Tage: Die Leute schrieben wütende Kommentare im Internet. Diesmal warne der Premier von Anfang an und demonstriere, dass er sich kümmert, "falls die befürchteten Regenstürme wieder zur Katastrophe führen."


Verheerende Überschwemmungen befürchtet

Alles deutet auf schwere Zeiten hin. Riesenströme wie der Jangste und auch der noch vor wenigen Jahren vom Austrocknen bedrohte Gelbe Fluß führen schon im Ober- und seit Ende Juli auch im Mittellauf gefährliches Hochwasser. Pekings Metereologen befürchten verheerende Überschwemmungen im Spätsommer.

Auf einer Krisensitzung zur Flutbekämpfung riefen Chinas Zentralbehörden zur koordinierten Abwehr gegen die Folgen der Doppelstürme Saolo und Damrey. Als zeitgleich eintreffende Taifune stellen sie eine "beispiellose" Herausforderung da.

Pekings Wetterämter rechnen, dass beide Taifune noch bis 5. August ihr Unwesen treiben. China würde im Jahresdurchschnitt von 8,6 Taifunen heimgesucht. "Damrey aber ist bereits jetzt schon der Zehnte." Als Folge von vermehrt auftretenden Taifunen sei es in China auch immer zu riesigen Fluten gekommen, warnte einst Wasserbau-Vizeminister Liu Ning: "Wir haben dieses Phänomen 1954, 1975, 1983 und 1998 erlebt".

China sei heute mit seinem umstrittenen Drei Schluchten Damm besser gewappnet. Mit seinem Talsee könne er mehr als 22 Milliarden Kubikmeter Flutwasser stauen. Doch der Damm nütze wenig, wenn sich die Fluten nicht im Oberlauf, sondern durch die Regenstürme im Mittellauf des Jangtse bilden, halten Kritiker dagegen. Chinas natürliche Abwehrkräfte gegen Naturkatastrophen seien nach Jahrzehnten hausgemachter Erosionsschäden, Überweidung der Steppen, Entwaldung, Einebnung der Seen zur Landgewinnung oder Monokultur-Anbau geschwächt.



"Extremes Wetter wird 2012 eine weltweite Plage"

Das begünstige Hang- oder Erdabrutsche. Die Meldungen häufen sich bereits. Nach starken Regenfällen verschüttete etwa eine Schlammlawine im fernen nordwestlichen Xinjiang in der Präfektur Xinyuan im Kreis Yili eine Eisenerzmine. Bis Donnerstag wurden 21 der 28 Kumpel tot geborgen, sieben werden noch vermisst. Im südwestlichen Yunnan im Kreis Jinggu wurden ebenfalls am Dienstag durch von Regenfällen verursachte Erdabrutsche ganze Dörfer mit 30.000 Menschen unbewohnbar. Es gab vier Tote. Zehn werden vermisst.

Premier Wen muss laut und deutlich warnen, um Gehör zu finden. China, in dem es jedes Jahr wegen seiner Größe zu verheerenden Fluten oder Dürren kommt, entkam den weltweiten Wetterkapriolen im ersten Halbjahr 2012 noch glimpflich, anders als die von Tornados und beispiellosen Dürren heimgesuchten USA. Nun drohen China und Ostasien Opfer zu werden.

"Extremes Wetter wird 2012 eine weltweite Plage" warnte die Volkszeitung auf einer Sonderseite am Donnerstag. Japan erlebte beispiellose Regenstürme. Schlimm nehmen Unwetter auch das unter UN-Sanktionen stehende, hungernde Nordkorea mit. Pjöngjang meldete seit 18. Juli immer wieder neue Überschwemmungen weiter Landstriche mit bislang 119 Toten, Erdrutschen, Tausenden eingestürzter Häuser und ungezählten Obdachlosen.

Erstmals und vielleicht auch als ein humanes Signal der neuen Führung gedacht meldete die amtliche Nachrichtenagentur KCNA, dass Nordkoreas Premier Choe Yong-Rim Flutopfer besuchte. Pjöngjang setzte auch Kampfhubschrauber seiner "heiligen" Armee zur Rettung und Hilfe für zivile Flutopfer ein.

© Axel Springer AG 2012.

LG
Lilu

PS: pers. Anm.: Auch was die bisherigen Zahlen der diesjährigen Todesopfer betrifft, denke ich, dass diese nicht der Wahrheit entsprechen. China ist in diesem Jahr von einer beispiellosen Flutkatastrophe bereits heute schon betroffen. Und wird nicht erst betroffen sein zum erwarteten Regensturm. Bereits seit mehr als 1 Monat regnet es in bestimmten Gebieten unaufhörlich. Flüsse traten über die Ufer, viele Erdrutsche gab es und für einen Großteil der Betroffenen gibt es kein zuück ins Heim, weil es einfach nicht mehr existiert. Die Höhe der Ernteschäden sind jetzt schon ebenso beisspiellos verheerend. Die Flutkatastrophe, die heute längst in China aktuell ist, wird nach außen hin drastisch herunter gespielt. Dies spiegelt allerdings nur meine persönliche Meinung wieder, nachdem ich die Lage in China seit mehr als 2 Monaten intensiv verfolge.



"Immer weigere ich mich, irgendetwas deswegen
für wahr zu halten,
weil Sachverständige es lehren, oder auch,
weil alle es annehmen.

Jede Erkenntnis muss ich mir selbst erarbeiten.
Alles muß ich neu durchdenken, von Grund auf,
ohne Vorurteile."

Albert Einstein (1879-1955)

Re: Allgemeine Katastrophenmeldungen

Erste Zusammenfassung nach kurzer Eintragungspause hier im Forum:


24.07. / Ein Erdfall in China vershlang eine Frau, die auf dem Bürgersteig ging. Hierzu gab es auf youtube auch ein Video. zum Video

24.07. / Mehr als 5400 Menschen wurden in Japan an jenem Wochenende wegen der Hitze in Krankenhäuser eingeliefert. Dreizehn Menschen starben an der großen Hitze.

26.07. / Erdrutsch in Kanada - Junge Frau darunter begraben. Bei einem Erdrutsch an einem beliebten Strand in der südenglischen Grafschaft Dorset haben sich Gestein und Erdboden mit einem Gewicht von insgesamt 400 Tonnen gelöst. Eine junge Frau wurde unter den Erdmassen begraben und starb. Die 23-Jährige ging gerade mit ihrem Freund und ihrem Vater am Strand in der Grafschaft Dorset spazieren, als sich aus heiterem Himmel 400 Tonnen Erd- und Steinmassen lösten. Das berichtet die britische Tageszeitung The Sun. Die junge Frau wurde unter den Erdmassen begraben und getötet. Ihr Bruder und ihr Vater entkamen dem Erdrutsch knapp.

28.07. / Aufgrund der anhaltenden starken Regenfälle im Norden Chinas, trat erstmals der Gelbe Fluss über die Ufer. Laut Angaben örtlicher Behörden kam solch ein Wasseranstieg seit den letzten 40 Jahren nicht vor.


28.07. / Ein Erdbeben der Stärke 4,6 trat in Bosnien und Herzegowina auf. Das Epizentrum des Erdbebens wurde in der Nähe der Stadt Zenica gemessen. Starke Erschütterungen wurden in verschiedenen Teilen der Balkan-Länder, darunter auch in den Hauptstädten von Sarajevo und Banja Luka, Bihac, Gorazde gespürt. Es wird auch berichtet, dass das Erdbeben in den Nachbarländern empfunden wurde - Serbien und Kroatien.Laut bosnischen Medien, verursachte das Erdbeben Panik in Zenica. Viele Einwohner flohen aus ihren Häusern, und blieb lange Zeit auf der Straße.

28.07. / In Polen wurden vier Wanderer vom Blitz erschlagen. Wie die polnische Bergwacht mitteilte, waren die Wanderer im Pieniny-Gebirge im Süden des Landes unterwegs, als sie am Mittwochabend in ein Gewitter gerieten und vermutlich auf der Suche nach einer Schutzhütte vom Weg abkamen.

28.07. / Ein Unwetter wütete an jenem Freitag in Hamburg. Ein Blitz schlug in einen Baum im Stadtpark ein und verletzte zwei Personen. In Langenhorn stürzte ein Baum auf eine U-Bahn.

29.07. / Eine große Lücke im Erdboden in Washington nimmt alles um sich herum ein. Alles begann mit einem Geysir, der plötzlich aus dem Erdboden schoß und ein Loch im Boden hinterließ, welches sich ständig erweitert. zum Video. "Ich weiß keinen Weg, es zu stoppen", sagt der Hausbesitzer mit Bedauern. "Nur Gott kann es tun", fügte er hinzu. Die Abteilung für Wasser und Feuer haben den gesamten Bereich überprüft und konnten keine "Lecks" feststellen. Aus ihrer Sicht ist die Ursache eine natürliche Quelle, die plötzlich ihre Richtung geändert hätte. Abteilung für Wasser und Feuer haben die gesamte Kommunikation im Bereich überprüft und festgestellt, keine Lecks. Aus ihrer Sicht wahrscheinliche Ursache eine natürliche Quelle, die plötzlich seine Richtung geändert hat, so geht komonews.com

29.07./ Ein Erdfall verschluckte Mann beim Rasenmähen in Gummersbach. Und plötzlich tat sich der Boden auf: Eigentlich hatte sich Michael Roth auf einen gemütlichen Grillnachmittag im Garten gefreut und wollte dafür noch den Rasen mähen. Von einer Sekunde zur nächsten zog es den 73-Jährigen mit einem Ruck bis zu den Schultern nach unten. Durch einen Erdfall war unter der Wiese ein drei Meter tiefes Loch entstanden.

29.07. / Ein Toter und Verletzte bei einem Mittelalterfest in Österreich durch Unwetter. Das Unwetter in Pöchlarn hatte am jenen Sonntag ein Todesopfer gefordert. Ein 51-Jähriger erlag im Spital seinen schweren Kopfverletzungen. Bei dem Mittelalterfest waren mehrere Äste auf Zeltdächer und Menschen gestürzt. Zwölf weitere Menschen wurden verletzt.

29.07. / Nach schweren Unwettern in Polen und Tschechien gab es anschließend Überschwemmungen. Starker Regen, heftige Stürme und Hagel haben in Tschechien und Polen Überschwemmungen verursacht und schwere Schäden angerichtet. Im Süden Tschechiens fuhr ein Personenzug auf einen umgestürzten Baum auf. Zehntausende Haushalte waren nach Informationen des tschechischen Energiekonzerns CEZ ohne Strom. Zahlreiche Straßen in Tschechien und Polen wurden überflutet.

29.07. / Unwetter legte Bergbahn lahm - Evakuierung. Schwere Unwetter hatten am Sonntagnachmittag im Bezirk Murau in der Weststeiermark schwere Schäden verursacht. Am Kreischberg stürzte ein Baum auf die Gondelbahnanlage und brachte ein Seil zum Entgleisen. 50 Personen saßen in den Gondeln. Rund 50 Fahrgäste mussten in den Gondeln ausharren, bis mittels Notantrieb bzw. Seil die Bergung erfolgen konnte. Verletzt wurde niemand, wie es vom Bahnbetreiber hieß.

29.07. / Ein Erdbeben in der Region Primorje der Stärke: 5,7

31.07. / Tropensturm „Saola“ trieb 140 000 Philippiner in die Flucht. Tropensturm «Saola» ist vor den Philippinen zum Taifun geworden und hat dort schwere Verwüstungen angerichtet. Acht Menschen seien am Wochenende ums Leben gekommen, teilte die Behörde für Katastrophenschutz am Dienstag mit. 140 000 Menschen flohen aus ihren Häusern. Das Unwetter verursachte Erdrutsche und Überschwemmungen, Strommasten knickten um.


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Albert Einstein (1879-1955)

Re: Allgemeine Katastrophenmeldungen

Zweite Zusammenfassung nach kurzer Eintragungspause hier im Forum:

01.08. / In Syktyvkartsy in der Nacht des 31. Juli zum 1. August konnte die Stadt erstmals das natürliche Phänomen eines Tornados beobachten. Während eines Gewitters in der Nacht, welches in der Nähe des Dorfes Lower CHOV Syktyvkar tobte, bildete sich eine Cumulonimbus-Wolke mit einem atmosphärischen Wirbel.

01.08. / Bei Sydney ist ein 12 Meter langer, toter Buckelwal in ein Meerwasser-Schwimmbad getrieben worden.

02.08. / Ein Erdbeben ist am 02.08.2012 um 09:38 UTC (04:38 AM Ortszeit) in Zentral Peru aufgetreten. Das Beben hatte eine Stärke von 6,4 (einige andere Quellen gaben 6,1 an) und die Bebentiefe lag bei ca. 143,3 km. Das Epizentrum lag ca. 34 km östlich von Pucallpa (Peru), ca. 143 km südöstlich von Contamana (Peru) und ca. 191 km von Cruzeiro Do Sul (Brasilien) entfernt.


01.08. / In Nordkorea ist die Zahl der Toten bei schweren Unwetter seit Mitte Juli nach offiziellen Angaben auf 119 gestiegen. Wie die Staatsmedien berichteten, kamen am Sonntag und Montag 31 Menschen bei Gewittern und heftigen Regenfällen ums Leben. Weitere 16 Menschen seien als vermisst gemeldet worden. Am schwersten betroffen waren den Berichten zufolge sowohl westliche als auch östliche Küstengebiete. Einige Opfer seien auf Erdrutsche und Blitzeinschläge zurückzuführen. Überschwemmungen hätten Kohlebergwerke beschädigt.

03.08. / 300.000 weitere Chinesen wurden wegen Dauerregen evakuiert - im Osten Chinas.

04.08. / Die Taifune „Saola“ und „Damrey“ haben in China mindestens sechs Menschen in den Tod gerissen. Sechs weitere galten zunächst als vermisst, wie die staatlichen Medien am Samstag berichteten. Die Taifune waren am Freitag binnen weniger Stunden über die Ostküste und den Südosten Chinas hereingebrochen und hatten Überflutungen ausgelöst. Ein Mensch starb in der Provinz Liaoning, als Wassermassen eine Brücke mit sich rissen, berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua. Fünf Menschen gelten seither als vermisst. Knapp 90 000 Menschen mussten in Liaoning ihre Häuser verlassen. Der Zugverkehr war zeitweise unterbrochen. In vier weiteren Provinzen mussten sich insgesamt 932 000 Anwohner in Sicherheit bringen.

04.08. / In dem US-Bundestaat Oklahoma tobte am Freitag ein großer Flächenbrand.

05.08. / Erneut Murenabgänge in Österreich. In Südtirol sind Samstagabend zwei Frauen bei Murenabgängen getötet worden. In Tirol haben schwere Gewitter zu zahlreichen Vermurungen geführt. In Osttirol kappten Erdmassen die Stromversorgung eines Tales. Im Pfitschertal überlebten zwei Frauen das schwere Unwetter nicht. In Afens am Eingang des Tales wurde eine 84-jährige Bewohnerin in ihrem Haus von einer Mure erdrückt, bestätigte Peter Heidegger von der Feuerwehr Sterzing gegenüber ORF Tirol. In Tulfer wurde ein Hof von einer Mure mitgerissen, auch dort wurde eine Frau nur mehr tot geborgen. Etwa 150 Menschen, die an einem Hochwasser führenden Bach wohnen, wurden in der Nacht vorsorglich in Sicherheit gebracht. +++ Samstagabend wurden durch Muren beide Einfahrten des Tunnels bei Afens im Pfitschertal verschüttet, Personen waren daraufhin im Tunnel eingeschlossen. Verletzt wurde dabei aber niemand. Die Brennerbahnstrecke, die in der Nacht vermurt worden war, bleibt voraussichtlich rund zwei Wochen gesperrt, hieß es in einer Aussendung des Landes Südtirol. Rund 450 Feuerwehrmänner standen im Einsatz.

05.08. / Monsun-Unwetter forderte mehrere Tote in Indien. Heftige Monsun-Regenfälle haben im indischen Himalaya-Bundesstaat Uttarakhand Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst. Mindestens 31 Menschen kamen bisher ums Leben. +++ Wie ein Sprecher des staatlichen Katastrophenschutzes am Sonntag mitteilte, wurden bei den Unwettern am Vortag zahlreiche Häuser, Straßen und Brücken in der Gebirgsregion zerstört oder massiv beschädigt. Nach Berichten örtlicher Medien werden noch bis zu 40 Menschen vermisst.

05.08. / "Dicky Woodstock" Festival: Zelteinsturz durch plötzliches Unwetter. Bei dem populären Musikfestival "Dicky Woodstock" ist durch ein Unwetter ein Festzelt eingestürzt. Mehrere Menschen wurden dabei verletzt. Das Unwetter zog innerhalb weniger Minuten auf. +++ Beim Einsturz eines großen Festzeltes während eines Popkonzerts sind in den Niederlanden mehrere Menschen verletzt worden. Ursache sei ein schweres Unwetter mit starkem Wind gewesen, teilte die Polizei am Samstagabend mit.

05.08. / Nationalpark auf Kanaren in Flammen. Auf La Gomera hat ein Waldbrand den Nationalpark Garajonay erreicht. Der Park gehört mit seiner einzigartigen Naturlandschaft zum Weltnaturerbe der Unesco und ist als ein europäisches Vogelschutzgebiet ausgezeichnet. Wie die spanischen Behörden mitteilten, müssen sich die Löschmannschaften zunächst darauf konzentrieren, ein Übergreifen der Flammen auf besiedeltes Gebiet zu verhindern.

05.08. / Ein Erdbeben der Stärke 5,1 in Argentinien versetzte die Bewohner in Panik. Wie das nationale Institut für Erdbebenwarnung auf seiner Webseite mitteilt, hat sich das Beben 1200 Kilometer von der Hauptstadt Buenos Aires entfernt ereignet. Der Erdstoß wurde um 21:05 Uhr MESZ registriert. Das Epizentrum lag 110 Kilometer südwestlich der Stadt San Juan in 119 Kilometern Tiefe. Wie der örtliche Rundfunk mitteilte, haben viele Stadtbewohner panisch reagiert. Menschen verließen aus Angst vor neuen Erdstößen ihre Häuser und blieben auf der Straße.

06.08. / Schweden und Dänemark von nächtlichem Erdbeben geweckt. Der Meeresgrund zwischen Dänemark und Schweden ist am Montag von einem Erdbeben der Stärke 4,4 erschüttert worden. Verletzt wurde niemand und es entstanden keine Schäden, wie dänische Geologen mitteilten. Trine Dahl-Jensen vom Geologischen Dienst bezeichnete das Beben als "ziemlich stark" für dänische Verhältnisse. Erdstöße dieses Ausmaßes ereigneten sich nur ein bis zwei Mal in zehn Jahren.

06.08. / Blitzschlag trifft neun Menschen in Pennsylvania bei Autorennen. Eine Person kam ums Leben und neun Menschen erlitten Verletzungen infolge des Blitzschlages auf der Autorennbahn Pocono Raceway im US-Bundesstaat Pennsylvania. Der Blitz traf den Parkplatz in dem Moment, als die Zuschauer die Autorennbahn nach dem Rennen verließen. Fünf Betroffenen wurde medizinische Hilfe vor Ort geleistet, vier weitere wurden in ein Krankenhaus eingeliefert, den Zustand eines von ihnen schätzen Ärzte als kritisch ein.

06.08. / Erdrutsch in Lomar. Nach heftigem Regen hat es an einer Baustelle in Lohmar einen Erdrutsch gegeben. Eine Gasleitung sollte dabei beschädigt worden sein. Die Löschgruppe Breidt rückte aus, die sich auf Einsätze mit gefährlichen Gütern spezialisiert hat. Doch die Wehrführung um Einsatzleiter Klaus Boddenberg und seinen Stellvertreter Frank Lindenberg konnte sie kurze Zeit später abbrechen lassen. Denn tatsächlich war die Gasleitung zwar durch Erdbewegungen heruntergezogen worden. Geplatzt war sie indes nicht, wie Lindenberg bestätigte. Eine daneben verlaufende Wasserleitung aber hatte den Belastungen nicht standgehalten und war beschädigt worden.

06.08. / Hunderte Menschen sind in China nach Erdrutschen von der Außenwelt abgeschnitten. Besonders stark betroffen war den Angaben zufolge die nordöstliche Provinz Liaoning.


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